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Die Hauptpersonen im Mittelpunkt: Um Kinder, die Trisomie 21 haben, geht es bei der Ausstellung, die Landrätin Andrea Jochner-Weiß (r. im Bild) im Landratsamt eröffnete.

Ausstellung im Landratsamt Weilheim

Bewegende Fotos von Kindern mit Down-Syndrom

Fotos von Kindern, die mit dem Down-Syndrom zur Welt kamen, werden in Weilheim gezeigt: eine Ausstellung mit bewegenden Bildern.

Helles Lachen, zarte Stimmchen und das Trappeln von Kinderschritten erfüllt den Raum: Dass es bei dieser Ausstellungseröffnung im Foyer des Landratsamtes an der Stainhartstraße turbulenter zugeht als bei anderen, liegt an Hanna, Leonie, Serafina und den anderen Kindern mit Trisomie 21, die heute mit Eltern und Großeltern nach Weilheim gekommen sind, um dabei zu sein, wenn die Ausstellung mit ihren Fotos eröffnet wird. Schließlich geht es um sie, bei der Schau, bei der der Verein „einfach mehr – Menschen mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel“ Fotos von Kindern zeigt, die mit dem Down-Syndrom zur Welt kamen und im Landkreis Weilheim-Schongau leben. Das Motto lautet: „Inklusion leben und verwirklichen, um einfach mehr gemeinsam lernen und erleben zu können“.

Der Verein wurde 2012 gegründet und kümmert sich inzwischen um 21 Familien mit Kindern mit Trisomie 21, wie Landrätin Andrea Jochner-Weiß bei der Ausstellungseröffnung sagte. Dem Verein liegen insbesondere die Inklusion, die Förderung der Kinder mit Down-Syndrom und das Wohl der Geschwisterkinder am Herzen, die neben dem betreuungs- und aufmerksamkeitsbedürftigen Geschwisterchen oft zu kurz kommen. „Ich finde es ganz toll, was hier geleistet wird“, sagte Jochner-Weiß.

„Wir sind dankbar, dass wir hier sein dürfen“, sagte die Vorsitzende des Vereins, Sigune Echter, „und froh, dass wir uns gegründet haben.“ Sie seien ein fröhlicher Haufen von Menschen, die gelernt hätten, dass trotz des einschneidenden Erlebnisses, was die Geburt eines Kindes mit Trisomie 21 nun mal sei, das Leben nicht aufhöre. Freude am Leben vermitteln auch die Fotos der Kinder, die mit einem passenden Spruch versehen sind – und sie sind anrührend: „Ich bin das Salz in der Suppe“ steht zum Beispiel unter dem Bild von Lukas mit seiner Kopfmütze. „Mein Leben ist bunt! Und deines?“, fragt Leonie auf einem anderen Foto und reckt ihre farbig bemalten Hände in die Höhe. 

Die Ausstellung des Vereins „einfach mehr – Menschen mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel“ ist bis etwa Mitte April im Landratsamt, Stainhartstraße, zu sehen. 

Kathrin Hauser

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