Weilheim

Positive Bilanz für Autoschau

Fast schon zu schön für die Auto- und Motorradausstellung in Weilheim war das Wetter am Wochenende. Dennoch zeigten sich die Aussteller zufrieden.

Weilheim – Bürgermeister Markus Loth sieht von der Schau „eine Gravitätswirkung für Weilheim“ ausgehen. Die von MC veranstaltete Ausstellung habe dazu beigetragen, dass die Stadt faktisch schon zum Oberzentrum geworden sei.

Einer, den diese Gravitätswirkung angezogen hat, ist Hans-Jürgen Appeltrath aus Erling. Er hat sich schon auf einer Autoschau in München informiert und stellt zur Weilheimer Ausstellung fest: „Hier sind mehr normale Autos zu sehen.“ Bei der Suche nach einem Zweitwagen sei dies wichtig.

Keine unmittelbare Kaufabsicht hatte Ralf Dusel. Der Peißenberger war mit seiner Tochter zur Autoschau gekommen, wo er sich einen Umbau-„Fiat“ anschaute, den schon 16-Jährige fahren dürfen. „Irgendwie witzig“ findet er das Fahrzeug, das er „gerne mal ausprobieren“ würde. Seine Tochter bekundete zwar mehr Interesse an einem Motorrad, Dusel schätzt aber, dass sich das nach der ersten Winterfahrt ändern könne. Ein Auto sei da schon alltagstauglicher.

Hier sind Bilder von der Autoausstellung

Bilder von der Autoausstellung

Klaus Walter vom „Autohaus Walter“, der zwei Exemplare dieses „Fiat 500“ ausgestellt hatte, bemerkte auch, dass sich viele für den Umbau interessierten, obwohl sie ihn selbst nicht brauchen. „Positiv überrascht“ war er von der Menge der Besucher.

Einen Unterschied zwischen den beiden Tagen stellte Hans Medele fest. Am Samstag seine viele interessierte Käufer gekommen, am Sonntag mehr Besucher, die sich nur informieren wollten. Besonders gefragt waren „Mercedes“ der C-Klasse, der E-Klasse und Cabrios.

Auch Birgit Doleschal vom „Autohaus Doleschal“ („Renault“) stellte fest, dass es „sehr gut gelaufen“ ist. Es seien zwar „gefühlt weniger Besucher an den Stand gekommen, dafür allerdings viele, die „ernstes Interesse“ erkennen ließen. Gefragt waren vor allem Benziner, SUVs und Elektroautos. Doleschal stellt einen Farbtrend fest: Rot und Blau seien wieder gefragt.

Dass am Sonntag mehr los war als am Samstag, bemerkte auch Josef Scharnagl vom „Nissan“-Stand. Besonders großes Interesse hatten die Besucher am Kleinwagen „Micra“ und an den Nutzfahrzeugen. Zahlreiche Besucher hätten sich auch über Elektro-Autos informiert, darunter viele Menschen, die planen, ihr Auto mit Strom aus einer eigenen Solaranlage zu laden und die Batterie des Autos auch als Speicher für den Haushalt zu verwenden.

Veranstaltungsleiter Klaus Hubl stellte drei Stunden vor dem Ausstellungsende schon fest: „Nach einem normalen Samstag ist es am Sonntag super gelaufen.“ Zwei Aussteller wurden für ihre langjährige Teilnahme an der Autoschau geehrt. „Motoren Bauer“ aus Weilheim ist seit 30 Jahren dabei, „BMW Martin“ aus Schongau seit 40 Jahren.

Alfred Schubert

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