Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

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Preisverleihung an die Absolventen, die mit der Note 1,0 und mit der Note 1,4 abgeschlossen haben. Links im Bild Beate Sitek, seit 2016 Direktorin am Gymnasium in Weilheim. Zur Abiturfeier war die Stadthalle voll besetzt; sogar im Foyer wurden noch Stühle aufgestellt. 

179 junge Leute verabschiedet 

Brechend volle Stadthalle bei Abifeier

„Dass es jetzt erst richtig los geht“: Diese Aussicht eröffnete Direktorin Beate Sitek vom Weilheimer Gymnasium den 179 jungen Frauen und Männern, die am Freitagnachmittag in der Stadthalle ihre Reifezeugnisse ausgehändigt bekamen.

Weilheim -  In der Rede der Abiturienten sprachen Anna Doleschal und Cornelius Heisse von der Chance, Träume zu verwirklichen. Das Abitur sei zwar die Fahrkarte in eine erfolgreiche Zukunft, „aber den richtigen Zug müssen wir selbst besteigen.“

Die Vorsitzende des Elternbeirates, Karin Brüderle, wünschte den Absolventen „viel Glück, damit Sie zu den zwei Dritteln gehören, die für sich gleich im ersten Anlauf den richtigen beruflichen Weg finden“. Die Abiturienten sollten auch bedenken, dass die besten Dinge im Leben „selten mit einer vernünftigen Entscheidung“ beginnen würden. Ein bedeutendes Kriterium sei vielmehr, glücklich zu sein.

Abifeier und Abiball in Weilheim

Direktorin Beate Sitek und Konrektorin Adelheid Meyer händigten während der gut zweistündigen Feier in der Stadthalle, die bis ins Foyer hinaus bestuhlt war, den 179 jungen Frauen und Männern die Reifezeugnisse aus. 58 Abiturienten haben mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen, sagte Sitek vor den 750 Schülern, Eltern, Partnern und Gästen. Der Durchschnitt aller 179 Absolventen liegt bei 2,2.

Die Besten des Abiturjahrgangs 2017 sind Hubertus Drosten, Joachim Lochstampfer und Alexandra Muss, die jeweils die Bestnote 1,0 im Reifezeugnis stehen haben. Drei Absolventen erreichten einen Schnitt von 1,1: Lucia Mengel, Cornelia Rendigs und Tim Wiese.

Der Abitur-Jahrgang 2017 gehört, was die Zahl der Absolventen angeht, zu den stärksten in der Geschichte des Weilheimer Gymnasiums, das im Landkreis das größte der drei Gymnasien ist und zu den größten in Oberbayern gehört. Dies erwähnte Dr. Andreas Daiber; für den Studiendirektor, der durchs Programm führte, war es mittlerweile die zehnte Abi-Feier.

Diese wurde von der Jazzcombo des Gymnasiums schwungvoll eröffnet, in der mit Constantin Hauck vom Abi-Jahrgang 2016 ein junger Ehemaliger am Klavier saß und mit Tilman Legl ein Abiturient das Solo auf dem Saxophon blies. Klassische Töne waren von Johanna Blacek und Veronika Wiesmüller zu hören. Sie trugen an der Klarinette ein Duo von Wolfgang Amadeus Mozart vor. Der Chor der Jahrgangsstufe 11 und 12 leitete mit dem Lied „Happy ending“ zur Ehrung der Preisträger über.

Mächtig für Wirbel sorgte die Perkussionsgruppe der Musikschule mit ihrem Lehrer Sascha Gotowtschikow. An vier großen Trommeln, auch Okedos genannt, und an zwei Bongos sorgten die Jugendlichen und der Musiklehrer für schwungvolle Rhythmen bei dem Percussionsstück „Pferdetanz“. Dafür bekamen sie lang anhaltenden Applaus. Die Länge des Beifalls sollte – egal nach welcher Rede oder nach welcher Musik – nicht gemessen werden, wie Studiendirektor Daiber zu Beginn der Feier erwähnte. Dies sei bei Parteiveranstaltungen ein wichtiger Gradmesser, aber „das lassen wir“, meinte Daiber mit schelmischem Blick.

Zur Abiturfeier sind an alle Gäste Flyer verteilt worden. Darauf ist ein Jugendlicher zu erkennen, der mit dem Zeugnis in der Hand und einer Weltkugel über den Gedankenblasen einen Luftsprung vollzieht. Daiber interpretierte dies als Gefühlsausbruch der Erleichterung.

Er habe den Eindruck, dass mit den Schülerinnen und Schülern ganze Familien und so mancher Lehrer zu einem Luftsprung ansetzen möchten. Und in kleinen, überschaubaren Ortschaften würde sich wohl das ganze Dorf mitfreuen, schloss Daiber. 

Noch festlicher als bei der Zeugnisübergabe ging es am Abend beim Abiturball zu, der ebenfalls in der Stadthalle stattfand und bei dem eifrig getanzt wurde. Ein großes Feuerwerk rundete das Fest ab. 

Johannes Jais

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