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Neuorganisation

Bundespolizei Weilheim gehört nun nach Kempten

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Die Neugliederung  hat für die Bundespolizei Weilheim  Folgen: Ihr Revier gehört nun zur neuen Bundespolizeiinspektion Kempten (Allgäu) und nicht mehr zu der in Rosenheim. 80 statt bisher 115 Kilometer entfernt sind nun die Chefs.

Weilheim – Es war eine umfangreiche Umstrukturierung, in die Ende 2017 auch die Weilheimer Bundespolizei einbezogen wurde. Vorausgegangen war ihr eine „Anpassung des Organisations- und Dienstpostenplans der Bundespolizei in Bayern durch das Bundesministerium des Innern“, hieß es Ende März in einer Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München. Die Beamten, die am Weilheimer Bahnhof ihr Quartier haben sind nun Teil der neu geschaffenen Bundespolizeiinspektion Kempten, die bis Lindau reicht und219 Grenzkilometer, 18 Grenzübergänge, 560 Bahnkilometer, 16 Bahnstrecken, 57 Bahnhöfe und 33 Bahn-Haltepunkte umfasst. Sie wurde aus der Bundespolizeiinspektion Rosenheim ausgegliedert, zu der Weilheim bislang gehörte.

Knapp 300 Mitarbeiter sollen der Inspektion Kempten künftig angehören. Noch allerdings ist der Personalstand nicht erreicht: 65 Prozent der Stellen waren laut Sabine Dittmann, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Kempten, vor dem 1. April besetzt., inzwischen kamen 35 neue Einsatzkräfte dazu, „die auf die Reviere verteilt werden“. Zum Personalstand in Weilheim wollte Dittmann keine Angaben machen.

Die Bundespolizisten in Weilheim sind vor allem in Zügen und auf Bahnhöfen tätig, während ihre Kollegen im Allgäu mehr mit Grenzschutz zu tun haben. Ihre Arbeit umfasst auch das Sichern herrenlosen Gepäcks sowie Einsätze bei Bahnunfällen und Betriebsstörungen bis hin zu Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, etwa Schwarzfahren.

Rubriklistenbild: © dpa / Carsten Rehder

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