News-Ticker: Coronavirus in Weilheim-Schongau

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Große Unsicherheit nach Astrazeneca-Impfstopp in München und Berlin

Alle Autoren
    schließen
  • Franziska Seliger
    Franziska Seliger
  • Sebastian Tauchnitz
    Sebastian Tauchnitz
  • Barbara Schlotterer-Fuchs
    Barbara Schlotterer-Fuchs
  • Christoph Peters
    Christoph Peters
  • Boris Forstner
    Boris Forstner
  • Franziska Florian
    Franziska Florian

Alle Informationen zum Coronavirus und den Entwicklungen im Landkreis Weilheim-Schongau finden Sie hier in unserem News-Ticker.

  • Das Landratsamt meldet insgesamt 27 neue Corona-Fälle.
  • Es gibt zwei weitere Todesfälle. Insgesamt sind damit im Landkreis Weilheim-Schongau 58 Menschen gestorben.
  • In unserem News-Ticker halten wir Sie über die Corona-Lage im Landkreis auf dem Laufenden.

In dieser Tabelle finden Sie immer einen Überblick über die Corona-Zahlen - Stand 30. März 17.00 Uhr. (Quellen: Landratsamt Weilheim-Schongau, Vergleich zum Vortag/*Schätzung, bei der Zahl der Impfungen ist der Stand immer morgens um 6 Uhr)

Fälle gesamt3764
Neuinfektionen27
Todesfälle gesamt58
neu gemeldet
In Quarantäne980
positiv getestet227
Kontaktpersonen753
Genesene*3479
Geimpfte14.486
neu107
mit Zweitimpfung6590 (+296)

Update vom 5. April, 14.30 Uhr: Für den Monat April gibt es einen neuen News-Ticker. Dort können Sie alle aktuellen Infos nachlesen.

Update vom 30. März, 16.50 Uhr: Mit großer Verwunderung haben Landrätin Andrea Jochner-Weiß und der Leiter des Impfzentrums in Peißenberg, Christian Achmüller, gestern auf die Entscheidung der Städte Berlin und München reagiert, die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff teilweise auszusetzen. Dort war beschlossen worden, dass das Vakzin vorerst nicht mehr an Personen, die jünger als 60 Jahre sind, verabreicht werden soll.

„Wir haben bisher keinerlei offizielle Aussage von den Verantwortlichen erhalten“, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß auf Anfrage. Ihr sei von den Ärzten bislang auch immer versichert worden, dass der Impfstoff sicher sei. „Wir hatten lediglich das Problem, dass sich viele junge Frauen nicht impfen lassen wollen – insbesondere nicht mit dem Astrazeneca-Impfstoff“, sagte Jochner-Weiß. Sie verwies auf den „Impfgipfel“, der am Dienstagabend geplant war. „Ich hoffe, dass dann dort klare Aussagen getroffen werden.“

Auch der Leiter des Impfzentrums, Christian Achmüller, meinte: „Wir haben keinerlei Informationen, wie wir in Zukunft mit Astrazeneca umgehen sollen.“ Für gestern seien keine Impfungen mit dem Impfstoff geplant gewesen, heute stehen aber wieder entsprechende Termine an. Für Achmüller ist nach der neuerlichen Entscheidung klar: „Damit dürfte es nahezu unmöglich sein, diesen Impfstoff ganz regulär zu verimpfen. Die Skepsis der Besucher war vorher schon groß und wächst weiter.“

Von Montag, 29. März, 12 Uhr bis Dienstag, 30. März, 12 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt 27 neue positive Fälle gemeldet.

Die betroffenen Personen sind wohnhaft Altenstadt (2), Bernbeuren (1), Burggen (2), Eber-fing (1), Hohenfurch (1), Huglfing (1), Peißenberg (2), Peiting (2), Rottenbuch (3), Schongau (5), Schwabbruck (1), Seeshaupt (1) Weilheim (4) und Wessobrunn (1).

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 136,6..

Update 29. März, 16.30 Uhr: Von Freitag, 26. März, 12 Uhr bis Montag, 29. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 39 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Altenstadt (1), Bernbeuren (5), Böbing (2), Burggen (3), Hohenfurch (1), Hohenpeißenberg (1), Ingenried (1), Peiting (1), Penzberg (6), Raisitng (2), Rottenbuch (1), Schongau (9), Schwabsoien (1), Seeshaupt (2) und Weilheim (3).

„Mit Bedauern teilen wir mit, dass es zwei weitere Todesfälle im Landkreis Weilheim-Schongau gibt“, berichtet das Landratsamt.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 128,4.

39 neue Fälle gemeldet- Inzidenz steigt auf über 100

Update 26. März, 17.45 Uhr: Von Donnerstag,25. März, 12 Uhr bis Freitag, 26. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 39 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Altenstadt (1), Bernbeuren (2), Böbing (2), Burggen (3), Eglfing (1), Huglfing (1), Oberhausen (1), Peißenberg (4), Peiting (8), Penzberg (2), Schongau (5), Steingaden (2), Weilheim (6) und Wessobrunn (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 110,0.

Landkreis zieht wohl ab Dienstag „Notbremse“

Am Landratsamt sind sie sich inzwischen so gut wie sicher, dass ab kommenden Dienstag, 30. März, die so genannte „Notbremse“ gezogen wird. „Es wird so sein, dass die Regeln ab Dienstag greifen“, sagte Erika Breu von der Pressestelle der Behörde gestern gegenüber dieser Zeitung. Eine entsprechende Mitteilung werde am kommenden Montag, 29. März, im Amtsblatt in dieser Zeitung veröffentlicht.

Der Inzidenzwert ist am Freitag auf 110 geklettert und dürfte aufgrund der Vielzahl der neuen Fälle auch am Samstag und Sonntag über der 100er-Marke bleiben, so Breu. Damit wäre der Dienstag der erste Tag, an dem die „Notbremse“-Regeln gelten.

Ob zu den fünf Schülern und vier Lehrern, die an der Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, noch weitere Coronafälle kommen, ist noch unklar.

Corona-Tests der Mittelschule laufen noch

Update 25. März, 15.45 Uhr: Von Mittwoch, 24. März, 12 Uhr bis Donnerstag, 25. März 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 43 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft Altenstadt (1), Bernbeuren (5), Burggen (3), Ingenried (1), Peißenberg (9), Peiting (6), Penzberg (4), Prem (1), Rottenbuch (1), Schongau (5), Schwabsoien (1) und Weilheim (6).

Bereits am Montag wurden fünf Schüler und vier Lehrer an der Josef-Zerhoch-Mittelschule in Peißenberg positiv auf das Coronavirus getestet (siehe Update vom 24. März). Wie Schulleiterin Susanne Coldwell auf Nachfrage bestätigte, fielen die positiven Tests „im Rahmen unserer wöchentlich angebotenen Reihentestung“ auf.

Nach Corona-Ausbruch in Mittelschule: Drei Schulklassen in Quarantäne

Die positiv getesteten Personen und Schüler aus drei Klassen seien umgehend in Quarantäne geschickt worden. Am heutigen Donnerstag wurden noch weitere Schüler und Lehrer getestet, wie Landkreis-Pressesprecherin Erika Breu berichtete. Weitere Ergebnisse der Testungen lägen aber noch nicht vor. „Das Gesundheitsamt ermittelt noch und kümmert sich um die Einstufung und Information beziehungsweise Maßnahmen für Kontaktpersonen“, bestätigte Coldwell. „Wenn es gut läuft“, sagte Pressesprecherin Breu, kommen am morgigen Freitag die Ergebnisse. Dann zeige sich, wie viele positive Fälle es insgesamt gab und wie viele Schüler und Lehrer in Quarantäne müssen.

Mittelschule Peißenberg: Nachfrage nach Selbsttests „hält sich bisher sehr in Grenzen“

Nach den Osterferien sollen allen Schülern in der Mittelschule zweimal pro Woche Selbsttests angeboten werden, sagte Coldwell. Die dafür notwendige Schulung, die eigentlich heute stattfinden hätte sollen, musste wegen der Corona-Fälle jedoch verschoben werden. Allerdings sind die Selbsttests für Schüler nur möglich, wenn die Erziehungsberechtigten ihre Einverständniserklärung abgeben. Bei Schülern ab 14 Jahren muss auch ebenfalls deren Unterschrift vorliegen. „Die Nachfrage hält sich bisher sehr in Grenzen“, berichtete Coldwell.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 90,1.

Neun Schüler und Lehrer der Mittelschule Peißenberg positiv getestet

Update 24. März, 15.30 Uhr: Von Dienstag, 23. März, 12 Uhr bis Mittwoch, 24. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 33 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Altenstadt (1), Böbing (2), Hohenpeißenberg (1), Oberhausen (1), Obersöchering (1), Peißenberg (4), Peiting (3), Penzberg (1), Schongau (6), Schwabbruck (3), Weilheim (9) und Wildsteig (1).

„Mit Bedauern teilen wir mit, dass es einen weiteren Todesfall im Landkreis Weilheim-Schongau gibt“, schreibt das Landratsamt. Des Weiteren gab es einen Corona-Ausbruch in der Mittelschule Peißenberg. Fünf Schüler und vier Lehrer wurden positiv getestet. Weitere Testungen folgen in den kommenden Tagen. Ab dem morgigen Donnerstag wird an der gesamten Mittelschule Peißenberg wieder in den Distanzunterricht gewechselt.

In den vergangenen Tagen lag die Inzidenz in Weilheim-Schongau immer bei circa 70 - mal etwas höher, mal etwas niedriger. Seit heute verzeichnet das Landratsamt einen Anstieg des Inzidenz-Wertes (siehe Grafik). Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 84,9.

Gesundheitsamt wurden 31 neue Fälle gemeldet

Update, 23. März, 15.30 Uhr: Von Montag, 22. März, 12 Uhr bis Dienstag, 23. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 31 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Altenstadt (2), Burggen (1), Eberfing (1), Hohenfurch (1), Hohenpeißenberg (1), Peißenberg (10), Peiting (3), Schongau (2), Schwabbruck (3), Schwabsoien (2), Sindelsdorf (1) und Weilheim (4).

Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 70,9.

Seit Freitag 18 neue Fälle gemeldet

Update 22. März, 17.30 Uhr: Von Freitag, 19. März, 12 Uhr bis Montag, 22. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 18 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Antdorf (1), Bernbeuren (1), Bernried (1), Habach (1), Ingenried (1), Oberhausen (1), Obersöchering (1), Peißenberg (3), Penzberg (1), Schongau (4), Schwabbruck (1), Weilheim (1) und Wildsteig (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 73,1.

22 neue positive Fälle gemeldet

Update 19. März, 15.30 Uhr: Von Donnerstag, 18. März, 12 Uhr bis Freitag, 19. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 22 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Bernbeuren (2), Böbing (1), Burggen (1), Eglfing (1), Ingenried (1), Oberhausen (2), Peiting (1), Schongau (4), Schwabbruck (2), Steingaden (1) und Weilheim (6).

Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 76,0.

Inzidenz wegen eines technischen Defekts unklar

Update 18. März, 18 Uhr: Von Mittwoch, 17. März, 12 Uhr bis Donnerstag, 18. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 22 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft Altenstadt (1), Antdorf (1), Burggen (1), Eglfing (1), Hohenfurch (3), Peißenberg (2), Peiting (2), Schongau (4), Sindelsdorf (1), Weilheim (5) und Wielenbach (1).

„Mit Bedauern teilen wir mit, dass es im Landkreis Weilheim-Schongau einen weiteren Todesfall gibt“, schreibt das Landratsamt Weilheim-Schongau in einer Pressemitteilung.

Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis Weilheim-Schongau ist wegen eines technischen Defekts unklar.

20 neue positive Fälle im Landkreis gemeldet

Update 17. März, 14 Uhr: Von Dienstag, 16. März, 12 Uhr bis Mittwoch, 17. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 20 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Bernbeuren (1), Bernried (1), Burggen (1), Hohenfurch (2), Oberhausen (1), Peißenberg (3), Peiting (5), Schongau (4), Weilheim (1) und Wielenbach (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 78,2.

Impf-Außenstelle in Penzberg wohl vom Tisch

Update 16. März, 17.45 Uhr: Der Penzberger Seniorenbeirat hat abermals gefordert, dass in Penzberg eine Außenstelle des Peißenberger Impfzentrums eingerichtet werden muss. Offenbar ist eine derartige Außenstelle jedoch vom Tisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass in Penzberg eine Außenstelle des Impfzentrums Peißenberg eingerichtet wird, geht gegen null – das sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß am Dienstag auf Anfrage der Heimatzeitung. Die Gründe sind vielschichtig.

Im Januar war ins Gespräch gebracht worden, dass in den Containern am Krankenhaus in Penzberg an einzelnen Tagen eine Außenstelle eingerichtet werden soll, um den Menschen aus dem Raum Penzberg die weite Anfahrt nach Peißenberg zu ersparen. Aufgrund zu geringer Impfstofflieferungen wurde dieses Vorhaben aber nie in die Tat umgesetzt. Stattdessen hieß es im Februar, dass man in Penzberg andere Räumlichkeiten suche, weil die am Krankenhaus zu klein seien, um die für April angekündigten großen Impfstofflieferungen bewältigen zu können. Die Planungen liefen auf Hochtouren, bis in der vergangenen Woche die Nachricht aus dem bayerischen Gesundheitsministerium kam, dass die Planungen für die Erweiterungen der Impfzentren auf Eis gelegt werden sollen.

Seniorenbeiratschef betont, wie wichtig Impf-Außenstelle in Penzberg ist

Statt dessen sollten die Hausärzte ab Mitte April vor allem den Astrazeneca-Impfstoff in ihren Praxen verimpfen. „Da haben wir noch kurz überlegt, ob wir zumindest für zwei Wochen eine Außenstelle in Penzberg einrichten“, berichtete die Landrätin. Doch kurz darauf kündigte Ministerpräsident Markus Söder an, dass die bayerischen Hausärzte ab 1. April impfen sollen. „Damit hatte sich das Thema erledigt“, so Jochner-Weiß.

In einem Schreiben an die Redaktion Anfang dieser Woche hatte Seniorenbeiratschef Siegfried Höfler betont, wie wichtig eine Impf-Außenstelle in Penzberg wäre. Viele ältere Menschen, so Höfler, könnten nicht ohne Weiteres nach Peißenberg gelangen. Zu den Aussagen der Landrätin sagte er am Dienstag, eine Außenstelle in Penzberg sei auch dann notwendig, wenn die Hausärzte ab 1. April in die Impfungen einsteigen. „Das müsste parallel laufen. Dann ginge alles schneller.“

Außerdem regte Höfler an, im Penzberger Rathaus eine zentrale Stelle einzurichten, an die sich Bürger bei Fragen zu Impfterminen wenden könnten. Im Rathaus steht man dieser Idee grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. „Vorstellen kann man sich das sicherlich“, sagte Thomas Sendl vom Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Näheres müsse aber noch diskutiert werden. Senioren, die für ihren Impftermin nicht nach Peißenberg gelangen können, sollen sich bei der Stadt melden. Man versuche dann, eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren.

Zwei weitere Todesfälle und 16 Neuinfektionen gemeldet

Update 16. März, 14.15 Uhr: Von Montag, 15. März, 12 Uhr bis Dienstag, 16. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 16 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Bernbeuren (2), Hohenfurch (1), Oberhausen (4), Peißenberg (2), Peiting (1), Polling (1), Rottenbuch (2), Schongau (2) und Weilheim (1).

„Mit Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass es zwei weitere Todesfälle im Landkreis Weilheim-Schongau gibt“, teilt das Landratsamt mit. Damit sind insgesamt 54 Menschen im Landkreis gestorben.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt im Landkreis Weilheim-Schongau laut RKI bei 78,2.

Sechs Bewohner und eine Mitarbeiterin im AWO-Seniorenzentrum Peiting positiv getestet

Corona-Alarm im AWO-Seniorenzentrum Peiting: Sowohl Bewohner als auch Pflegekräfte des Altenheims wurden positiv auf Corona getestet. Laut Information des Landratsamts handelt es sich um sechs Bewohner und eine Mitarbeiterin des Heims.

Zu näheren Angaben oder Alter der Betreffenden möchte man sich seitens der AWO nicht konkret äußern. „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zum Schutz und mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte sowie aufgrund von Vorgaben des Datenschutzes, aber auch mit Blick auf die psychischen Belastungen von Bewohnern und Mitarbeitern und Angehörigen nicht über Zahlen von Infizierten informieren“, so Pressesprecherin Linda Quadflieg-Kraft.

Corona-Fälle durch Standardtestungen entdeckt

Aufmerksam wurde man im AWO-Seniorenzentrum auf die Corona-Fälle bei einer Standardtestung. Die gute Nachricht: Die positiv getesteten Personen sind laut Quadflieg-Kraft aktuell alle asymptomatisch. Ob die betreffenden Personen bereits geimpft sind: Darüber möchte man sich seitens der AWO nicht äußern. Gestern gab es für alle Mitarbeiter zusätzlich zu den regelmäßigen Schnelltests noch PCR-Tests.

Übers Wochenende 30 neue positive Fälle gemeldet

Update 15. März, 15.30 Uhr: Von Freitag, 12. März, 12 Uhr bis Montag, 15. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 30 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Altenstadt (1), Böbing (2) Burggen (2) Hohenpeißenberg (2) Peiting (9), Rottenbuch (4), Schongau (7); Weilheim (2) und Wessobrunn (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 79,0.

Positive Corona-Fälle in zwei Kindergärten und zwei Schulen

Update 12. März, 15.30 Uhr: Von Donnerstag,11. März, 12 Uhr bis Freitag,12. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt zwölf neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Peiting (2), Polling (1), Schongau (1), Weilheim (6) und Wildsteig (2).

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Weilheim-Schongau liegt laut RKI bei 74,6.

AWO-Kindergarten in Weilheim und Schongauer Gymnasium betroffen

Betroffen vom Infektionsgeschehen sind laut Landratsamt derzeit auch zwei Schulen und zwei Kindergärten im Landkreis. Informationen der Heimatzeitung, wonach es sich bei zwei der Einrichtungen um das Schongauer Gymnasium und den AWO-Kindergarten in Weilheim handelt, bestätigte das Landratsamt. Am Gymnasium sei am Montag ein Schüler des Abschlussjahrgangs positiv getestet worden, woraufhin 57 Schüler und zwei Lehrkräfte in Quarantäne geschickt worden seien. Am Montag und am Freitag seien durch das Gesundheitsamt freiwillige Reihentestungen angeboten worden, die aber nur spärlich wahrgenommen wurden, so die Behörde.

Am Weilheimer AWO-Kindergarten sind aktuell drei Kita-Gruppen und und zwei Hortgruppen geschlossen, nachdem am Montag und am Mittwoch jeweils ein Kind positiv getestet worden war. Insgesamt 68 Kinder und Erzieher befinden sich laut Landratsamt deshalb in Quarantäne.

Namen des anderen Kindergartens und der zweiten Schule werden nicht genannt

Auch in einem weiteren Kindergarten im Landkreis ist eine Gruppe nach einem positiven Testergebnis geschlossen worden. 17 Kinder und Erzieher wurden in Quarantäne geschickt. Den Namen der Einrichtung wollte das Landratsamt am Freitag auf Anfrage nicht nennen, gleiches galt für die neben dem Schongauer Gymnasium betroffene Schule, an der sich nach einem positiven Corona-Fall in einer Klasse 15 Schüler und zwei Lehrkräfte in Quarantäne befinden.

Auch in der Großküche in Herzogsägmühle hat es in den vergangenen Tagen offenbar einen positiven Corona-Fall gegeben. Das bestätigte das Landratsamt auf Nachfrage. Sieben Personen seien in Quarantäne. Dass die betroffenen Mitarbeiter wegen ihrer Systemrelevanz weiter ihrer Arbeit nachgehen würden, wie der Heimatzeitung berichtet wurde, konnte die Behörde allerdings nicht bestätigen. „Ausnahmegenehmigungen zum Arbeiten sind uns nicht bekannt.“ 

32 neue positive Fälle im Landkreis gemeldet

Update 11. März, 15 Uhr: Von Mittwoch, 10. März, 12 Uhr bis Donnerstag, 11. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 32 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Altenstadt (1), Böbing (1), Burggen (1), Hohenpeißenberg (2), Peißenberg (5), Peiting (3), Penzberg (3), Polling (2), Prem (1), Rottenbuch (3), Seeshaupt (1), Sindelsdorf (4) und Weilheim (5).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 68,6.

Leider ist in der gestrigen Erläuterung zur Grafik (s. Update 10. März, 15.15 Uhr) mit dem aktuellen Stand der Corona-Erkrankten, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, einiges schiefgelaufen – weil bei einer Altersgruppe die Zahlen vergessen wurden, verschob sich alles und am Schluss hat nichts mehr gestimmt. Dafür bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Entschuldigung.

Weil die Daten, die das Landratsamt uns über das Robert-Koch-Institut hat zukommen lassen, aber tatsächlich sehr interessant waren, bringen wir an dieser Stelle nochmal die Zahlen in der korrekten Übersicht (Mit dem Stand von Mittwochfrüh):

AltersgruppeFälleMännlichWeiblichTodesfälle
0 bis 4 Jahre724329-
5 bis 14 Jahre20311093-
15 bis 34 Jahre10315265051
35 bis 59 Jahre12345866484
60 bis 79 Jahre52526326217
80+ Jahre1868510130
Gesamt32511613163852

Grafik zeigt: Mehr als 70 Fälle bei Kleinkindern

Update 10. März, 15.15 Uhr: Von Dienstag, 9. März, 12 Uhr bis Mittwoch, 10. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 20 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Bernbeuern (1), Böbing (1), Peißenberg (6), Peiting (2), Schongau (3), Schwabbruck (1), Weilheim (5) und Wielenbach (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 60,5.

Eine Grafik zur Altersverteilung der bisherigen Corona-Fälle hat das Landratsamt Weilheim-Schongau heute herausgegeben. Interessant: Auch bei Kleinkindern, bei denen es heißt, sie stecken sich eher selten an, hat es schon mehr als 70 Corona-Fälle gegeben.

Gesundheitsamt wurden 14 neue positive Fälle gemeldet

Update 9. März, 15 Uhr: Von Montag, 8. März, 12 Uhr bis Dienstag, 9. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 14 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Antdorf (2), Bernried (1), Habach (1), Oberhausen (1), Peißenberg (4), Peiting (1), Schongau (1), Sindelsdorf (1) und Weilheim (2).

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI im Landkreis Weilheim-Schongau bei 65,0.

Übers Wochenende 23 neue positive Fälle gemeldet

Update 8. März, 16.45 Uhr: Von Freitag, 5. März, 12 Uhr bis Montag, 8. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 23 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Altenstadt (1), Antdorf (1), Oberhausen (1), Peißenberg (1), Peiting (7), Rottenbuch (1), Schwabbruck (1), Seeshaupt (1), Weil-heim (8) und Wielenbach (1).

Eine Person aus Burggen, welche dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau am Freitag, 5. März, positiv gemeldet wurde, wohnt mittlerweile nicht mehr im Landkreis und wurde von seinem neuen Landkreis gemeldet, teilt das Landratsamt Weilheim-Schongau mit.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 61,3.

Lockerungen für Inzidenzwerte zwischen 50 und 100 ab Montag

Update 5. März, 14.45 Uhr: Von Donnerstag, 4. März, 12 Uhr bis Freitag, 5. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 16 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Burggen, Peißenberg (5), Peiting (3), Polling, Rottenbuch, Sindelsdorf und Weilheim (4).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 53,9.

„Nach dem jetzigen Kenntnisstand, die Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung liegt uns noch nicht vor, und den heutigen vorliegenden Zahlen gehen wir davon aus, dass für die ab 8. März geltenden Maßnahmen für unseren Landkreis voraussichtlich die Regelungen für die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 bis 100 maßgeblich sind“, teilt Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mit.

Deshalb gilt im Landkreis Weilheim-Schongau ab Montag, 8. März, voraussichtlich folgendes:

Private Kontakte: Die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten wird ab 8. März wieder erweitert: Es sind nunmehr private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei jeweils nicht mit-gezählt.

Öffnungsperspektiven: Nach den ersten Öffnungen seit 1. März bei Schulen, Friseuren und in einzelnen weiteren Bereichen werden ab dem 8. März Buchhandlungen dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 m² für die ersten 800 m² Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m² wieder öffnen. Unter gleichen Voraussetzungen werden Büchereien, Archive und Bibliotheken wieder geöffnet.

Weitere Lockerungen sehen nach dem heutigen Kenntnisstand und aufgrund der heutigen Infektionszahlen, so Rehbehn, voraussichtlich so aus:

  • Öffnung des Einzelhandels: Für Terminshopping-Angebote („Click & meet“), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 m² Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kon-taktnachverfolgung zugelassen werden kann.
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung
  • Individualsport: maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen.

21 neue Fälle an einem Tag gemeldet

Update 4. März, 19 Uhr: Von Mittwoch, 3. März, 12 Uhr bis Donnerstag, den 4. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 21 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft in Antdorf (1), Huglfing (1), Iffeldorf ()1), Peißenberg (1), Peiting (2), Penzberg (2), Polling (1), Rottenbuch (2), Schongau (1), Sindelsdorf (1), Weilheim (7) und Wielenbach (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut RKI bei 45,8.

15 neue Fälle gemeldet

Update 3. März, 14.45 Uhr: Von Dienstag, 2. März, 12 Uhr bis Mittwoch, 3. März, wurden dem Gesundheitsamt 15 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Altenstadt (1), Huglfing (1), Iffeldorf (1), Penzberg (2), Schongau (1), Schwabbruck (1) und Weilheim (8).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt im Landkreis Weilheim-Schongau laut RKI am heutigen Mittwoch bei 34,0.

Dem Gesundheitsamt wurden 14 neue Fälle gemeldet

Update 2. März, 17.30 Uhr: Von Montag, 1. März, 12 Uhr bis Dienstag, 2. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 14 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnhaft Antdorf (1), Hohenfurch (1), Hohenpeißenberg (1), Peißenberg (5), Peiting (4), Rottenbuch (1) und Schongau (1).

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt im Landkreis Weilheim-Schongau laut RKI am heutigen Dienstag bei 39,1.

Update 1. März, 14 Uhr: Von Freitag, 26. Februar, 12 Uhr bis Montag, 1. März, 12 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 20 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Böbing (2), Oberhausen (1), Pähl (1), Peißenberg (2), Peiting (2), Penzberg (1), Schongau (2), Schwabbruck (4), Seeshaupt (1), Sindelsdorf (1) und Weilheim (3).

Erstmeldung: Seit dem heutigen Montag, 1. März, hat die Heimatzeitung wegen der Fülle des alten Tickers einen neuen angelegt. Im alten Ticker können Sie jedoch alle Informationen der letzten Tage nachlesen.

Rubriklistenbild: © ralf ruder

Auch interessant

Kommentare