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Von einzelnen Fällen über Warnstufe „dunkelrot“ bis zum Lockdown: So bewegte das Coronavirus den Landkreis von August bis November

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Von: Wolfgang Schörner, Christoph Peters, Sebastian Tauchnitz, Franziska Florian, Elena Siegl, Kathrin Hauser, Boris Forstner

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Mit Schutzkleidung: Ein Arzt untersucht einen Corona-Patienten.
Mit Schutzkleidung: Ein Arzt untersucht einen Corona-Patienten. © Peter Kneffel/dpa (Symbolbild)

Die Infektionszahlen stiegen, mehrere Menschen starben. Und täglich wurden neue positive Tests auf das Coronavirus gemeldet. In diesem News-Ticker sind die Ereignisse von August bis Mitte November festgehalten.

17. November, 17.30 Uhr: Im Krankenhaus Schongau kehren so langsam alle Mitarbeiter zurück. Doch das Coronavirus ist weiter verbreitet. Im neuen News-Ticker können Sie verfolgen, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird.

Update vom 16. November, 17.30 Uhr: Erneut musste das Landratsamt Weilheim-Schongau am Montag traurige Nachrichten überbringen. Denn im Landkreis sind zwei weitere Covid-19-Patienten gestorben. Beide wurden im Krankenhaus Schongau behandelt.

Einer der Patienten war bereits bei der Aufnahme in die Klinik positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Alter der Person war am Montag nicht zu erfahren. Die zweite Gestorbene ist eine Frau über 80, die sich erst im Krankenhaus Schongau mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Wie Dorothea Jestädt, Pressesprecherin der Krankenhaus GmbH, mitteilt, hatte sie mehrere schwere Vorerkrankungen. Insgesamt wurden mittlerweile 14 Tote im Landkreis Weilheim-Schongau registriert, die mit dem Virus infiziert waren.

Auch die Anzahl der positiv Getesteten steigt weiter an – allerdings langsamer als in den vergangenen Wochen. Von Freitag- bis Montagmittag kamen 59 neue Betroffene hinzu. Sie wohnen in Schongau (15 Fälle), Peiting (3), Weilheim (9), Peißenberg (10), Bernried (2), Hohenpeißenberg (2), Schwabbruck (2), Penzberg (5), Wielenbach (2) sowie Antdorf, Prem, Pähl, Steingaden, Polling, Obersöchering, Eberfing, Habach und Schwabbruck (jeweils ein Fall).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Landkreises lag am Montagmorgen bei 132,12. Er sagt aus, wie viele positiv getestete Menschen es in den vergangenen sieben Tagen auf 100 000 Einwohner gerechnet gab. Genau eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 211,8.

Insgesamt wurde mittlerweile bei 1403 Landkreisbürgern das Virus nachgewiesen. 218 von ihnen sind derzeit in Quarantäne, zudem dürfen 3513 Kontaktpersonen ihre Wohnung auf Anordnung des Gesundheitsamtes nicht verlassen.

Update vom 13. November, 18 Uhr: Im Landkreis steigt die Zahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, weiter. Binnen eines Tages meldete das Gesundheitsamt am Freitag 27 neue positive Covid-19-Fälle. Die Betroffenen kommen aus Weilheim (6), Pähl (4), Obersöchering, Steingaden (2), Bernried (3), Hohenfurch (2), Penzberg (4), Altenstadt, Schwabsoien, Schongau und Peißenberg (2). Aktuell befinden sich damit 346 positiv getestete Bürger und 3325 weitere Kontaktpersonen in Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert, der die Fälle der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohner angibt, sank dagegen weiter und lag am Freitag bei 150,6.

Derzeit sind im Landkreis 46 Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie befinden sich deshalb auf Anordnung des Gesundheitsamts in Quarantäne. Gleiches gelte für zwei Schulklassen und acht Lehrer, die Kontakt zu infizierten Schülern gehabt haben, teilte Erika Breu von der Pressestelle des Landratsamts am Freitag auf Nachfrage der Heimatzeitung mit. Betroffen davon ist unter anderem das Gymnasium Weilheim.

Während sich andernorts wegen der steigenden Zahl an Covid-19-Erkrankten die Situation in den Krankenhäusern zuspitzt – in Landsberg gab es etwa am Freitag nur noch ein freies Intensivbett –, ist die Lage in den Kliniken in Weilheim und Schongau, was die Auslastung der Intensivstationen angeht, noch vergleichsweise entspannt. Wie die Krankenhaus GmbH am Freitag mitteilte, würden im Schongauer Krankenhaus, das im Landkreis schwerpunktmäßig Corona-Patienten versorge, derzeit 16 Personen mit einer Covid-19-Infektion behandelt. Fünf davon müssten intensivmedizinisch betreut werden. Im Weilheimer Krankenhaus liegt der einzige Corona-Patient ebenfalls auf der Intensivstation. 

Derzeit stehen in Schongau insgesamt neun Intensivbetten zur Verfügung, die Station kann laut Krankenhaus GmbH aber im Bedarfsfall schnell um weitere vier Plätze aufgestockt werden. In Weilheim gibt es regulär acht Betten auf der Intensivstation, auch hier kann im Ernstfall die Kapazität um das Doppelte erhöht werden. 

Update vom 12. November, 17.30 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am heutigen Donnerstag neue Corona-Zahlen bekannt gegeben. Demnach haben sich weitere 48 Landkreis-Bürger mit dem Coronavirus infiziert. Die Personen kommen aus Altenstadt (3), Bernried (4), Böbing, Eglfing (2), Hohenpeißenberg, Pähl (4), Peißenberg (7), Peiting (4), Penzberg (5), Prem (2), Rottenbuch, Schongau (2), Weilheim (10), Wessobrunn und Wielenbach. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert pro 100 000 Einwohner sank gestern im Vergleich zum Vortrag weiter von 180,1 auf 177,9. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind insgesamt zwölf an Covid-19 erkrankte Personen aus dem Landkreis verstorben. Aktuell befinden sich 319 positiv getestete Bürger und 3133 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Update vom 11. November, 17.50 Uhr: Wieder gibt es im Landkreis einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Das meldete das Landratsamt am Mittwochnachmittag.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut Auskunft der Krankenhaus GmbH um einen Patienten des Weilheimer Krankenhauses, der mit einer schweren Covid-19-Erkrankung eingeliefert und auf der Intensivstation behandelt worden war. Damit sind bislang seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März insgesamt zwölf Personen aus dem Landkreis verstorben.

Die Zahl der positiven Corona-Fälle stieg auch gestern wieder weiter an. Von Dienstagmittag bis Mittwochmittag wurden dem Gesundheitsamt 30 weitere Menschen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Altenstadt (2), Antdorf, Bernried (2), Eglfing, Hohenfurch (2), Pähl (2), Peißenberg (4), Peiting (6), Penzberg (2), Schongau (2), Weilheim (5) und Wielenbach. Aktuell befinden sich 235 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100 000 Einwohner sank gestern im Vergleich zum Vortag weiter und lag für den landkreis laut dem bayerischen Landesamt für Gesundheit bei 180,1 (Stand Mittwoch, 8 Uhr).

Update vom 10. November, 18 Uhr: Es gibt erneut traurige Nachrichten aus dem Schongauer Krankenhaus: Wie das Landratsamt am Dienstagnachmittag mitteilte, sind drei weitere an Covid-19 erkrankte Patienten in der Klinik verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März auf elf.

Wie die PR-Agentur der Krankenhaus GmbH mitteilte, waren zwei der Verstorbenen mit einer Covid-19-Erkrankung eingeliefert worden. Der dritte Tote dagegen zählt zu jenen 16 Patienten, die sich in den vergangenen Wochen im Krankenhaus mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Derweil steigen die Corona-Zahlen im Landkreis weiter, allerdings nicht mehr so schnell. Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt 18 neue positive Fälle. Der Inzidenz-Wert sank gegenüber Montag von 211,8 auf 192,5.

Update vom 9. November, 18 Uhr: Die Zahl der Neuinfizierten ist auch über das vergangene Wochenende wieder gestiegen. Das Landratsamt meldete am heutigen Montag seit Freitag 51 neue Corona-Fälle. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis, der am Freitag noch bei 183,1 lag, kletterte auf 211,8.

Die neu positiv getesteten Personen wohnen in Peiting (10), Weilheim (10), Iffeldorf (4), Altenstadt (1), Schongau (10), Pähl (3), Peißenberg (3), Wielenbach (1), Polling (1), Bernried (1), Hohenfurch (3), Hohenpeißenberg (1), Sindelsdorf (1), Raisting (1) und Böbing (1). Insgesamt sind im Landkreis damit bisher 1222 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Davon sind 949 wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei acht. Aktuell befinden sich 265 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Derweil ließ die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau ihre PR-Agentur die Ergebnisse der Mitarbeiter-Tests letzte Woche mitteilen. Insgesamt seien 627 Abstriche durchgeführt worden. Dabei wurden vier neue Fälle bei den Mitarbeitern nachgewiesen, hieß es.

Update vom 6. November, 17.32 Uhr: Mehr als doppelt so viele positive Corona-Fälle wie am Vortag sind dem Gesundheitsamt in Weilheim vom 5. auf den 6. November gemeldet worden. Ein weiterer Mensch ist an den Folgen des Virus gestorben. 96 Personen aus dem Landkreis haben sich demnach neu infiziert. Sie wohnen in Altenstadt (2), Antdorf (6), Bernbeuren (2), Böbing (1), Burggen (2), Eglfing (1), Hohenfurch (4), Hohenpeißenberg (4), Huglfing (2), Iffeldorf (2), Oberhausen (2), Pähl (3), Peißenberg (5), Peiting (9), Penzberg (9), Polling (4), Rottenbuch (3), Schongau (17), Seeshaupt (1), Sindelsdorf (1), Steingaden (2) und Weilheim (13).

Die Gesamtzahl steigt somit kräftig an. Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bislang 1171 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon sind 768 Betroffene wieder genesen. „Mit Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass eine weitere Person aus unserem Landkreis verstorben ist“, hieß es gestern aus dem Landratsamt. Insgesamt sind es im Landkreis acht Todesfälle. Aktuell befinden sich 395 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz-Zahl pro 100 000 Einwohner für den Landkreis lag bei 183,1.

Update vom 5. November, 17.44 Uhr: Das sind keine guten Neuigkeiten: Seit Ausbruch der Corona-Krise am Schongauer Krankenhaus sind fünf Patienten gestorben, die mit dem Covid-19-Erreger infiziert waren.  Das teilte die Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH heute mit, blieb aber weitere Erklärungen schuldig. Genauer soll über die Geschehnisse, die zum Ableben der fünf Patienten geführt haben, morgen im Rahmen einer Pressekonferen informiert werden. Im Schongauer Krankenhaus sind mittlerweile 88 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Weilheim-Schongau ist in 24 Stunden wieder kräftig angestiegen. Von Mittwoch, 4. November (12 Uhr), bis Donnerstag, 5. November (12 Uhr), wurden dem Gesundheitsamt 45 neue positive Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Altenstadt (zwei Fälle), Antdorf (2), Bernbeuren (1), Burggen (1), Habach (3), Hohenfurch (2), Hohenpeißenberg (2), Oberhausen (1), Peißenberg (1), Peiting (5), Polling (3), Schongau (12), Schwabbruck (2), Seeshaupt (1), Steingaden (1) und in Weilheim (6).

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 1075 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 766 Fälle wieder genesen. Aktuell befinden sich 302 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz-Zahl pro 100 000 Einwohner für den Landkreis liegt jetzt bei 142,46 (Stand 5. November, 8 Uhr).

Update vom 3. November, 17.50 Uhr: Das Coronavirus breitet sich im Landkreis Weilheim-Schongau weiter aus. Am Dienstag vermeldete das Landratsamt, dass weitere 54 Menschen positiv getestet worden sind. Wie schon am Tag zuvor kamen die meisten aus Schongau. Am Montag waren es 19 Personen, am Dienstag dann 16. Die anderen Betroffenen wohnen in Hohenfurch (2 Fälle), Weilheim (7), Peißenberg (1), Peiting (9), Steingaden (3), Seeshaupt (2), Habach (2) sowie Obersöchering, Sindelsdorf, Penzberg, Bernbeuren, Pähl, Burggen, Wildsteig, Polling, Wielenbach, Hohenpeißenberg, Altenstadt und Raisting (jeweils ein Fall).

Damit wurden mittlerweile insgesamt 990 Menschen im Landkreis positiv auf das Virus getestet – vier sind gestorben, 287 Betroffene sind derzeit in Quarantäne. 699 Menschen gelten nicht mehr als infiziert.

Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert lag am frühen Dienstagmorgen bei 141,72. Er beschreibt, wie viele von 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen positiv getestet worden sind.

Update vom 3. November, 9.00 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag am Montag für den Landkreis bei 155,01 - Ampelstufe „Dunkelrot“ wäre das. Doch gleichzeitig startete der „Lockdown light“. Der brachte wiederum neue Regeln mit sich.

Update vom 2. November, 16.55 Uhr: Im Krankenhaus Schongau wurden zwei weitere Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Das gab die Krankenhaus GmbH am Montag bekannt. Demnach hätten sich die Betroffenen aber nicht zwingend nach dem 23. Oktober, seitdem erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gelten, angesteckt. Stattdessen gebe es im Labor Engpässe. „Wir merken, dass die Bearbeitungszeit länger wird“, sagt Susanne Heintzmann, Pressesprecherin der GmbH. Insgesamt wurden bisher 16 Patienten registriert, die zu Beginn ihres Krankenhausaufenthalts negativ und später positiv getestet wurden.

Bei den Mitarbeitern wurden über das Wochenende in Schongau weitere acht Fälle gemeldet. Damit sind nun 77 Angestellte betroffen. In Weilheim sind es vier, hier kam einer hinzu. Heintzmann sieht die Entwicklung positiv. „Man muss auf den Verlauf schauen“, sagt sie. Die Zahl der neuen Fälle, die täglich gemeldet würden, gehe zurück – das Tragen der FFP2-Masken und die Isolation der Infizierten wirke sich aus.

Deshalb plant die GmbH weiter, ab 9. November schrittweise zurück in den Regelbetrieb zu gehen. Dafür soll am Mittwoch ein Fahrplan mit Sicherheitskonzept vorgelegt werden.

Die erste Abteilung ist bereits zurück im Regelbetrieb: Die Tagesklinik für Schmerztherapie arbeitet wieder ganz normal. Alle Mitarbeiter wurden zwei Mal negativ getestet und durften die Quarantäne verlassen, eine Vermischung mit dem restlichen Personal gebe es nicht. Auch ambulante Behandlungen seien möglich. „Das freut mich“, sagt Heintzmann. „Für Patienten, die täglich mit Schmerzen zurechtkommen müssen, ist das wichtig.“

Update vom 30. Oktober, 17.25 Uhr: Die Anzahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Mitarbeiter der Krankenhaus GmbH steigt weiter. In Schongau lag sie am Freitag bei 69 Fällen - das waren 19 mehr als am Vortag. „Das war zu erwarten, weil die Inkubationszeit beim Corona-Virus bei zwei Wochen liegt“, so  Klinik-Geschäftsführer Thomas Lippmann. Daher sei es schlimm, aber nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter, deren Test vor einer Woche negativ waren, jetzt positiv getestet worden seien.

Update vom 30. Oktober, 17.00 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis hat am Freitag einen neuen Höchstwert erreicht. Er stand am Morgen bei 126,96 – das bedeutet, dass in den vergangenen sieben Tagen knapp 127 von 100 000 Einwohnern positiv getestet wurden.

Die 41 positiven Fälle, die am Nachmittag gemeldet wurden, waren da noch nicht eingerechnet. Die Betroffenen kommen aus Altenstadt (3 Fälle), Böbing (2), Peiting (5), Penzberg (8), Schongau (10), Sindelsdorf (2), Weilheim (2), Burggen, Hohenfurch, Obersöchering, Pähl, Peißenberg, Polling, Rottenbuch, Schwabsoien und Seeshaupt (jeweils ein Fall).

Insgesamt wurden mittlerweile 876 Landkreisbürger positiv auf das Coronavirus getestet. 249 von ihnen sind derzeit in Quarantäne.

Update vom 29. Oktober, 14.55 Uhr: Die Zahl der Mitarbeiter des Krankenhauses Schongau, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, ist auf 50 gestiegen – sieben mehr als am Mittwoch. Das teilte die Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH am Donnerstag mit. Alle erkrankten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne und sind entweder symptomfrei oder weisen nur leichte Erkrankungsverläufe auch.

Dass die Zahl der Infizierten weiter wächst, begründet die Sprecher der Krankenhaus GmbH, Susanne Heintzmann, damit, dass aktuell die Labore aufgrund des hohen Testaufkommens mehr Zeit für die Auswertung der Tests benötigen. Im Schnitt liege die Bearbeitungszeit momentan bei zwei bis drei Tagen. Im Weilheimer Krankenhaus sind keine weiteren Neuinfektionen gemeldet worden.

Derzeit werden im Schongauer Krankenhaus 15 Patienten aufgrund einer Covid-19-Infektion auf einer Isolierstation behandelt. 14 von ihnen wurden im Krankenhaus angesteckt. Dazu kommen drei Corona-Verdachtsfälle, die stationär behandelt werden müssen, bei denen das Testergebnis aber noch aussteht, so die Pressesprecherin weiter. In Weilheim werden zwei Corona-Patienten auf der Isolierstation versorgt.

Derweil ist der Inzidenzwert im Landkreis Weilheim-Schongau, der offiziell vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vermeldet wird, leicht gesunken und lag gestern bei 102,4. Darin noch nicht eingerechnet waren die Neuinfektionen, die bis Donnerstagmittag gemeldet wurden: 39 Menschen wurden binnen 24 Stunden positiv getestet. Sie wohnen in Altenstadt (ein Fall), Antdorf (1), Bernbeuren (4), Burggen (4), Eglfing (1), Habach (1), Hohenfurch (3), Iffeldorf (1), Ingenried (2), Oberhausen (1), Pähl (1), Peiting (3), Penzberg (3), Prem (1), Rottenbuch (1), Schongau (6), Schwabsoien (1), Sees-haupt (2), Weilheim (1) und Wessobrunn (1). Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind damit 835 Menschen im Landkreis Weilheim-Schongau infiziert worden. 567 gelten als wieder genesen, vier Menschen sind verstorben. Aktuell befinden sich nach Angaben des Landratsamtes 264 positiv getestete Personen in häuslicher Quarantäne.

Update vom 28. Oktober, 16.50 Uhr: Nachdem tagelang die Datenübertragung vom Landratsamt an das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gestört war, wurden heute auf den entscheidenden Internetseiten wieder die korrekten Zahlen vermeldet. Sie bestätigten die Vorhersage, dass ab Mitternacht Warnstufe „dunkelrot“ im Landkreis Weilheim-Schongau gilt. Dadurch sind Veranstaltungen über 50 Besucher untersagt – Ausnahmen sind nur Gottesdienste und Demos. Es gilt eine Sperrstunde von 21 Uhr.

Derweil wurden dem Gesundheitsamt gestern binnen 24 Stunden 32 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Altenstadt (ein Fall), Bernbeuren (2), Bernried (1), Eberfing (2), Eglfing (1), Hohenpeißenberg (2), Ingenried (1) Peißenberg (2), Peiting (3), Penzberg (3), Polling (1), Schongau (1), Schwabsoien (1), Seeshaupt (2), Sindelsdorf (4), Weilheim (4) und Wessobrunn (1). Die offiziell angegebene Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut Landratsamt bei 108,5. 222 positiv Getestete befinden sich in Quarantäne.

Update vom 27. Oktober, 17.43 Uhr: Der schlimmste Fall ist eingetreten: Im Schongauer Krankenhaus sind 17 Patienten, die eigentlich wegen anderer Beschwerden stationär behandelt wurden, mit dem Coronavirus infiziert worden. Zuvor waren bereits 38 Mitarbeiter positiv getestet worden.

Insgesamt seien dem Gesundheitsamt binnen 24 Stunden 24 neue Corona-Infektionen gemeldet worden, teilte das Landratsamt heute mit. Die Betroffenen wohnen in Altenstadt (ein Fall), Bernbeuren (1), Hohenpeißenberg (1), Huglfing (1), Peißenberg (1), Peiting (2), Penzberg (4), Schongau (11), Schwabsoien (1) und Weilheim (ein Fall).

Stand 16 Uhr wurden in den vergangenen sieben Tagen 147 Neuinfektionen registriert, wie Geschäftsleiter Georg Leis mitteilte. Dadurch ergibt sich ein Inzidenzwert von 108,1.

Dennoch wurden auch heute nicht die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft, wie es eigentlich ab einem Inzidenzwert von 100 vorgeschrieben wäre. Normalerweise springt die Corona-Ampel der bayerischen Staatsregierung dann auf „dunkelrot“ und es gilt eine Sperrstunde ab 21 Uhr sowie eine Höchstgrenze von 50 Besuchern bei allen Veranstaltungen außer Demos und Gottesdiensten.

Diese neue Warnstufe kann nicht ausgerufen werden, weil die Datenübermittlung vom Landratsamt an das Robert Koch Institut (RKI) und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seit Tagen nicht funktioniert. Bei der Verhängung der „Warnstufe dunkelrot“ orientiert sich das Bayerische Gesundheitsministerium ausschließlich an den Zahlen von RKI und LGL.

Im Landratsamt wird allerdings davon ausgegangen, dass, nachdem das Problem mit der Datenübermittlung gelöst wurde, spätestens ab Donnerstag, 0 Uhr, die Warnstufe „dunkelrot“ mit den damit verbundenen Vorschriften gelten wird.

Schlechte Nachricht gab es heute auch für die Siebt- und Achtklässler der Realschule Weilheim: Sie müssen auch am Mittwoch daheim bleiben. Zudem wurde eine weitere Lehrkraft positiv getestet.

Update vom 26. Oktober, 16.57 Uhr: Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen erhöht die Gemeinde Peiting ihre Vorsichtsmaßnahmen. Betroffen von neuen Regelungen sind der Gemeinderat, die Kindergärten, das Rathaus und der Bauhof.

Update vom 26. Oktober, 12.18 Uhr: Der Besucherstopp gilt nun auch für das Krankenhaus Weilheim. Alle 600 Mitarbeiter des Krankenhauses Schongau werden auf das Coronavirus getestet, erste Ergebnisse liegen vor.

Update, 24. Oktober, 15.15 Uhr: Wie der Geschäftsführer der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH, Thomas Lippmann, am Samstagnachmittag mitteilte, gilt der Aufnahmestopp am Schongauer Krankenhaus mit sofortiger Wirkung auch für die Geburtenstation in Schongau. „Die Krankenhäuser in Landsberg und Kaufbeuren sind informiert und bereit einzuspringen“, sagte Lippmann, der alle werdenden Mütter bittet, sich an die genannten Kliniken zu wenden.

Lippmann informierte auch, warum es zu diesen drastischen Einschränkungen in Schongau kommt: „Wir haben uns entschieden, sicherheitshalber sämtliche Mitarbeiter des Krankenhauses in Schongau testen zu lassen“, so der Geschäftsführer. Betroffen seien rund 500 Menschen - Ärzte und Pflegepersonal. Die Tests erfolgen seit Donnerstagnachmittag, sämtliche Ergebnisse sollen im Laufe des Wochenendes vorliegen. Damit soll sichergestellt werden, dass nur negativ getestete Mitarbeiter im Einsatz sind. Der Geschäftsführer stellte klar, dass die Patienten, die sich derzeit im Schongauer Krankenhaus befinden, weiterhin hervorragend betreut würden. „Es handelt sich nur um eine Sicherheitsmaßnahme“, so Lippmann. Angaben, bei wie vielen Mitarbeitern des Schongauer Krankenhauses das Corona-Virus bereits nachgewiesen wurde, konnte er nicht machen. Am Donnerstag hatte die Krankenhaus GmbH informiert, dass fünf Mitarbeiter positiv getestet worden seien (wir berichteten).

Update, 24. Oktober, 10 Uhr: „Aufgrund einer unklaren Corona-Situation haben wir uns entschieden, derzeit keine Patienten im Schongauer Krankenhaus aufzunehmen“, sagte der Chefarzt des Schongauer Krankenhauses, Dr. Michael Platz, am späten Freitagnachmittag auf Anfrage der Heimatzeitung.

Zuvor waren verschiedene Berichte aufgetaucht, wonach Patienten und Rettungswagen in Schongau abgewiesen und zu anderen Kliniken geschickt wurden. „Wir wollen kein Risiko eingehen und sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter alle gesund sind“, so Platz. Deswegen habe man am Donnerstagnachmittag festgelegt, dass bis auf weiteres alle Patienten, die nicht an Covid-19 erkrankt sind, nicht aufgenommen werden. Die anderen Patienten würden derzeit am Krankenhaus in Weilheim aufgenommen, so Platz. Er kündigte an, dass diese Regelung auch am Wochenende gelten soll.

Die Rettungsdienste seien natürlich informiert. Am Montag soll dann geprüft werden, ob eine Rückkehr zum Normalbetrieb möglich ist.

Update, 23. Oktober, 18.30 Uhr: In der Realschule Weilheim herrscht ab Montag wieder Betrieb. Allerdings dürfen nicht alle Klassen zurückkommen. 17 der 47 Lehrer sind in Quarantäne.

Update, 23. Oktober, 17 Uhr: Erschöpft und traurig seien in den vergangenen Tagen viele Kinder nach Hause gekommen, schildert Charlotte Just in einem offenen Brief an Landrätin Andrea Jochner-Weiß und fordert die Abschaffung der Maskenpflicht. Verfasst hat sie den Brief im Namen „vieler betroffener Mütter und Väter“. Auch im Internet äußern viele ihren Unmut – trotzdem sollen weiterhin Masken im Unterricht getragen werden, und zwar an allen Schulen, wie das Landratsamt am Freitag bekannt gab. Die Infektionen würden sich über alle Gemeinden und Bevölkerungsgruppen verteilen. Auch Schulen sind betroffen. „Daher können wir nicht argumentieren, dass es in den Schulen kein Infektionsgeschehen gibt“, heißt es. „Ich verstehe gut, dass sich manche Eltern Sorgen machen. Die Masken bieten jedoch eine Chance, weiterhin Präsenzunterricht stattfinden zu lassen“, so die Landrätin.

Update, 23. Oktober, 11.30 Uhr: Die Realschule Weilheim ist am heutigen Freitag komplett geschlossen. Eine Lehrkraft ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wann die Schule wieder öffnen kann, ist unklar. Die Lehrkraft hatte zuvor an einer Lehrerkonferenz teilgenommen, die Ermittlung der Kontaktpersonen dauert an.

Update, 22. Oktober, 18 Uhr: Im Penzberger Krankenhaus hieß es, man sei gut vorbereitet. Die Besucherregeln seien auch über den Sommer restriktiv gehalten worden. Für Covid-19-Patienten werde ein Isolierbereich vorgehalten. Stand Donnerstagmittag wurden laut Klinik keine Infizierten oder Verdachtsfälle behandelt. Planbare Operationen werden momentan, anders als im Frühjahr, nicht verschoben.

Eine Lehrkraft, die an der Weilheimer Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule unterrichtet, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat der Rektor der Schule gestern in einem Schreiben an die Eltern bekannt gegeben. Die Lehrkraft sowie ihre Klasse haben sich in Quarantäne begeben. Die Klasse wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes getestet.

Alle anderen Schüler, die ebenfalls von der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Lehrkraft unterrichtet wurden, dürfen bis einschließlich kommenden Montag die Mittelschule nicht besuchen, sie wurden ins Home-Schooling geschickt. Auch diese Schüler – es handelt sich um Schüler aus den siebten und achten Klassen – können sich auf das Coronavirus testen lassen. Sie wurden als Kontaktpersonen der Klasse 2 eingestuft. In dem Schreiben der Schule heißt es, dass keine Pflicht zur häuslichen Quarantäne bestehe und dass eine Ansteckung wegen der Hygienevorschriften unwahrscheinlich sei. Dennoch würden die Betriebspraktika abgesagt. Die Schüler sollten für den Rest des Monats soziale Kontakte reduzieren und auf Corona-Symptome achten.

Update, 22. Oktober, 11.00 Uhr: Vor dem Hintergrund weiter ansteigender Infektionen und den damit einhergehenden Risiken wurden im Krisenstab folgende Sofort-Maßnahmen für die Krankenhäuser im Landkreis Weilheim-Schongau beschlossen:

Außerdem werden die Hygiene-Maßnahmen angepasst: Die Triage am Klinikeingang habe sich zur medizinischen Ersteinschätzung von Patienten und Besuchern sehr gut bewährt, heißt es bei der Krankenhaus GmbH. Die Triage wird deshalb an den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau zunächst bis Ende November 2020 fortgesetzt und ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Im Krankenhaus Schongau wird mit dem heutigen Donnerstag ein Sicherheitsdienst am Klinikeingang eingesetzt. In Weilheim startet der Sicherheitsdienst zum kommenden Samstag.

So viele Corona-Patienten sind im Landkreis Weilheim-Schongau derzeit in Krankenhäusern

Die Krankenhäuser in Weilheim und Schongau behandeln aktuell 14 Corona-Patienten. Davon benötigt laut Krankenhaus GmbH ein Patient eine intensivmedizinische Versorgung. Der jüngste Patient ist 65 Jahre, der älteste Patient 94 Jahre alt. Fünf Klinik-Mitarbeiter befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

FälleKrankenhaus WeilheimKrankenhaus Schongau
Anzahl Corona-Patienten410
Davon auf Intensivstation10

Des Weiteren informiert die Krankenhaus GmbH, dass Corona-Patienten, die keiner intensivmedizinischen Versorgung bedürfen, derzeit im Schnitt circa 8 bis 10 Tage in den Krankenhäusern des Landkreises verbringen. Bei Patienten mit schweren Verläufen der Covid-19-Erkrankung beträgt der Klinik-Aufenthalt derzeit im Schnitt circa drei Wochen.

Für die kommende Woche rechnet der Krisenstab mit weiter steigenden Fallzahlen. Im Landkreis Weilheim-Schongau stehen noch ausreichend Betten- und Beatmungskapazitäten bereit. Medizinisches Fachpersonal sowie Schutzausrüstungen sind ebenfalls ausreichend vorhanden.

Mit diesen Entwicklungen rechnet der Krisenstab im Landkreis Weilheim-Schongau

Der Krisenstab des Landkreises Weilheim-Schongau rechnet damit, dass bei steigenden Fallzahlen in der Gesellschaft auch vermehrte Infektionen bei Klinik-Mitarbeitern unausweichlich sind. Von 1100 Beschäftigten sind derzeit 5 Klinik-Mitarbeiter betroffen. Als Gegenmaßnahmen wurden deshalb sofortiger Besucherstopp, umfangreiche Testungen für ein frühzeitiges Erkennen, Quarantänemaßnahmen sowie ein striktes Hygienekonzept in Kraft gesetzt.

„Die Erfahrungen des Frühjahres 2020 lehren, die OP-Möglichkeiten möglichst in vollem Umfang offen zu halten, um das Risiko von schwerwiegenden oder gar lebensbedrohlichen Folge Erkrankungen für Patienten zu minimieren“, heißt es bei der Krankenhaus GmbH. Um dies unter den Bedingungen steigender Corona-Fallzahlen stabil bewältigen zu können, sollen die operativen Eingriffe möglichst auf das Krankenhaus Weilheim konzentriert und die Behandlung an Covid-19 erkrankte Patienten fokussiert im Krankenhaus Schongau erfolgen. Diese Entscheidung erfolgt jedoch immer individuell und in enger Abstimmung mit den Angehörigen sowie den betreuenden Hausärzten.

Grundsätzlich werden auch weiterhin an beiden Krankenhäusern an Covid-19 erkrankte Patienten versorgt.

Gesundheitsamt Weilheim-Schongau legt Testkonzept vor

Seit 15. Oktober gilt im Rahmen der Allgemeinverfügung eine neue Testverordnung. Dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau hat hierzu ein entsprechendes Testkonzept vorgelegt. Dieses Testkonzept sieht folgendes vor:

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Update, 21. Oktober, 16.00 Uhr: Der Krisenstab des Landkreises Weilheim-Schongau hat sich mit der Entwicklung und den rasant steigenden Zahlen heute eingehend und ausführlich beschäftigt. Aufgrund von vermehrt eingehenden Fragen von Eltern mit Grundschulkindern, war auch die angeordneten Maskenpflicht im Unterricht Thema.

„Im Landkreis Weilheim-Schongau steigen die Zahlen immer noch an, daher gibt es zur Zeit keine Möglichkeiten von der angeordneten Maskenpflicht an Grundschulen abzusehen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. „Wir wollen damit weiterhin einen regulären Präsenzunterricht gewährleisten. Wir beobachten das Infektionsgeschehen sehr sorgfältig! Bei einer Stabilisierung der Zahlen werden wir über mögliche Lockerungen entscheiden.“

Die Zahl an Infizierten ist in den letzten Tagen weiter deutlich angestiegen. Nach den aktuellen Erkenntnissen liege das Infektionsgeschehen überwiegend im privaten Bereich, ausgehend von privaten Zusammenkünften und familiären Kontakten, so das Landratsamt. Zur Eindämmung der Pandemie bittet das Landratsamt Bürger darum, alle nicht notwendigen Treffen abzusagen und die Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

„Wir appellieren an die Vernunft aller Menschen, sich an die bekannten Regeln während der Corona-Pandemie zu halten; gerade auch aus Solidarität mit unseren Mitmenschen, die wir nicht mit dem Virus anstecken wollen. Wir brauchen die Einsicht bei allen, diese Regeln im Alltag anzuwenden. Nur so kommen wir aus der Corona-Pandemie wieder heraus“, erklärt die Landrätin nach der Sitzung des Krisenstabes.

Von Dienstag bis Mittwoch, 12 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt 30 neue positive Fälle gemeldet. Diese kommen aus Altenstadt (2), Bernbeuren (6), Bernried (2), Hohenpeißenberg (1), Huglfing (2), Ingenried (1), Pähl (1), Peißenberg (2), Peiting (1), Penzberg (3), Raisting (1), Seeshaupt (2), Steingaden (1), Weilheim (3), Wielenbach (1) und Wildsteig (1).

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 648 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 506 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Aktuell befinden sich 139 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Die Inzidenz-Zahl des rki für den Landkreis Weilheim-Schongau, Stand heute, 21.10.2020, 00:00 Uhr, lautet: 79,7.

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Update, 21. Oktober, 15.00 Uhr: Die Maskenpflicht für Grundschüler sorgt auch im Landkreis Weilheim-Schongau für Unmut. Ab einem Inzidenzwert über 50 wird diese auch im Unterricht von der bayerischen Staatsregierung empfohlen - in München hat Oberbürgermeister Dieter Reiter die Maskenpflicht für Grundschüler nun trotzdem abgeschafft, weil „Grundschüler keine Infektionstreiber“  sind. Ähnlich sieht man das auch im Landkreis Landsberg. Ab Donnerstag müssen Grundschüler am Sitzplatz keine Maske mehr tragen, das hat Landrat Thomas Eichinger in enger Abstimmung mit dem Landsberger Gesundheitsamt und dem staatlichen Schulamt beschlossen. „Grund dafür ist, dass die Grundschulen bisher im Landkreis Landsberg nahezu keine Relevanz im Infektionsgeschehen hatten. Die Entscheidung gilt bis auf weiteres. Wir werden das Infektionsgeschehen natürlich auch weiterhin sehr aufmerksam beobachten“, so der Landrat.

Ganz anders sieht das im Landkreis Weilheim-Schongau aus. Auf Nachfrage der Heimatzeitung bei Pressesprecher Hans Rehbehn soll vorerst an einer Maskenpflicht für alle Schüler im Unterricht festgehalten werden.

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Update, 20. Oktober, 18.00 Uhr: Im Landkreis herrschen seit Dienstag einige neue Regeln. Doch vor allem die Bestimmungen für Kindergärten verwirren Eltern und Personal. Während Landrätin Andrea Jochner-Weiß sagte, dass keine Maskenpflicht für Erzieher besteht, wird sie in manchen Kindergärten trotzdem umgesetzt - weil der Rahmen-Hygieneplan es vorgibt.

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Update, 20. Oktober, 17.30 Uhr: Mit einem Appell hat sich Weilheim-Schongaus Landrätin Andrea Jochner-Weiß per Pressemitteilung an die Bürger gewandt. „Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis ist in den vergangenen Tagen kontinuierlich und deutlich gestiegen“, schreibt sie. In den letzten sieben Tagen sei der maßgebliche Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner mit 57,6 (Stand: Dienstag 0 Uhr), RKI) überschritten. „Seit Beginn der Pandemie steht die Corona-Ampel im Landkreis Weilheim-Schongau damit erstmals auf Rot. Das Infektionsgeschehen lässt sich dabei nicht auf einen bestimmten Bereich begrenzen, sondern es handelt sich um ein über den gesamten Landkreis verteiltes Ausbruchsgeschehen“, so Jochner-Weiß.

„Deshalb müssen wir jetzt alles tun, damit sich das Virus nicht unkontrolliert verbreitet – und hier zählt jeder Tag!“ Ihr sei bewusst, dass jeder von uns derzeit Einschränkungen und Veränderungen hinnehmen müsse. „Doch wir können die Krise nur gemeinsam meistern, wenn wir uns alle an die Corona-Hygiene- und Abstandsregeln halten, indem wir einander achten und aufeinander achten“, schreibt die Landrätin. Und weiter dringlich: „Jetzt zählt unsere gemeinsame Solidarität! Das Wichtigste ist, auf vermeidbaren Kontakte zu verzichten. Das gilt für uns alle, für Jung und Alt.“

Man müsse gemeinsam mithelfen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. „Wenn die Zeit der Pandemie keine Routine kennt, müssen auch wir im Landkreis Weilheim-Schongau unsere üblichen Routinen verlassen“, schreibt sie zum Schluss ihrer Mitteilung.

Dieser flammende Appell wird von den aktuellen Zahlen flankiert. Demnach seien dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau von Montag, 12 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, 20 neue positive Corona-Fälle gemeldet worden. Die Infizierten kommen – aufgezählt in alphabetischer Reihenfolge – aus Altenstadt (2), Bernbeuren (2), Eberfing (1), Hohenfurch (2), Iffeldorf (2), Peiting (1), Penzberg (2), Steingaden (2), Weilheim (4), Wielenbach (1) und Wildsteig (1).

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau damit bisher 620 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 499 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Aktuell befinden sich 117 positiv getestete Personen in Quarantäne. Dazu kommen laut Landratsamt „einige hundert Kontaktpersonen“ ebenfalls in Quarantäne. In den Krankenhäusern Weilheim und Schongau liegen derzeit zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation (77 und 70), sie werden nicht beatmet. Sieben weitere (72 bis 94) liegen auf der Isolierstation.

Update, 19. Oktober, 15 Uhr: Nun stehen den Menschen im Landkreis wieder einige Einschränkungen bevor. Am Montagmorgen bestätigte das Landratsamt Weilheim-Schongau, dass der Sieben-Tage-Inzidenz bei 51,7 liegt. Damit wurde die Stufe „Rot“ der Corona-Ampel erreicht. Ab Dienstag, 0 Uhr, gelten strengere Regeln. So müssen Schüler jeder Jahrgangsstufe nun eine Maske tragen. Außerdem dürfen sich sowohl im privaten Bereich als auch in der Öffentlichkeit und in Gastronomie-Betrieben nur fünf Personen oder zwei Haushalte treffen.

Update, 18. Oktober, 14 Uhr: Es hatte sich abgezeichnet: Seit Sonntagfrüh hat die Sieben-Tages-Inzidenz für den Landkreis Weilheim-Schongau den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohnern überschritten. Am Montag will das Landratsamt über daraus resultierende weitere Einschränkungen entscheiden.

Update, 16. Oktober, 18.30 Uhr: Im Rahmen einer Pressekonferenz hat das Landratsamt Weilheim-Schongau die neuen Corona-Regelungen vorgestellt. Es besteht die Gefahr, dass sie spätestens Anfang der kommenden Woche noch einmal verschärft werden. Im Krankenhaus werden unterdessen Vorbereitungen getroffen, um in Zukunft wieder mehr Covid-19-Patienten betreuen zu können. Momentan werden drei Betroffene im Krankenhaus Weilheim behandelt. Zwei liegen auf der Isolierstation, ein Mann kämpft auf der Intensivstation um sein Leben.

Update, 16. Oktober, 12.20 Uhr: Binnen 24 Stunden waren dem Gesundheitsamt am gestrigen Donnerstag 23 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Damit liegt der Sieben-Tages-Inzidenz mittlerweile über dem kritischen Wert von 35. Aktuell stellt das Landratsamt in einer Pressekonferez die daraus resultierende Allgemeinverfügung vor, die verschärfte Corona-Regeln vorsieht und voraussichtlich am morgigen Samstag in Kraft tritt. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Die Krankenhaus GmbH hat bereits auf die steigenden Infektionszahlen reagiert und die Besuchsregelungen für ihre beiden Kliniken in Weilheim und Schongau angepasst. Ab Montag, 19. Oktober, sind Besuche täglich nur noch von 14 bis 18 Uhr möglich. Besucher müssen eine Selbstauskunft ausfüllen. Patienten dürfen nur einmal pro Tag in ausgewiesenen Zonen in den Eingangsbereichen der Krankenhäuser Besuch von einer Person erhalten. 

Patienten, die nicht mobil sind, können eine Person auf ihrem Zimmer empfangen. Liegen zwei Personen gemeinsam im Zimmer, so ist darauf zu achten, dass jeder Patient zu einer anderen Zeit besucht wird. Besucher und Patienten werden darauf hingewiesen, dass die Abstandsregeln zu beachten sind und alle Mund-Nasenschutz tragen müssen.   Für Besuche in der Akutgeriatrie und auf den Intensivstationen gelten besondere Schutzmaßnahmen für die Patienten.

Update, 6. Oktober, 16.12 Uhr: Von Montag bis Dienstagmittag sind dem Gesundheitsamt drei neue positive Fälle gemeldet worden. Laut Landratsamt wohnen die betroffenen Personen in Iffeldorf, Weilheim und Peiting.

In einem Fall handelt es sich laut der Behörde um einen Schüler des Schongauer Welfen-Gymnasiums. Dieser sei nicht schwer erkrankt. Für die Schüler der betroffenen Klasse sowie weitere Schüler mit Kontakt zum Index-Fall sei eine Quarantäne ausgesprochen worden, so das Gesundheitsamt. Die Ermittlungen laufen derzeit noch.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 486 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 474 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Aktuell befinden sich neun positiv getestete Personen in Quarantäne.

Update, 1. Oktober, 17.30 Uhr: Nun ist auch ein Pfarrer im Landkreis Weilheim-Schongau an Corona erkrankt: Pater Petrus Adrian Lerchenmüller aus Steingaden wurde positiv auf das Virus getestet. Das Pfarreiteam befindet sich deshalb zur Zeit in Quarantäne: Mesner, Sekretärin und Gemeindereferent. Das Pfarrbüro ist zwar geschlossen, allerdings werde im Homeoffice weitergearbeitet, so Gemeindereferent Karl Müller-Hindelang auf Nachfrage der Heimatzeitung. Glücklicherweise gehe es soweit allen gut. Außer dem Pater sei bislang keiner positiv auf das Virus getestet worden. „Wir sind alle zuhause. Keiner musste ins Krankenhaus.“ Eine größere Dramatik gebe es also nicht. „Es ist halt ein bisserl lästig“, sagt Müller-Hindelang.

Wegen der Situation hat es in den vergangenen Tagen auch für die Gläubigen in Steingaden Änderungen gegeben. Der vergangene Sonntagsgottesdienst wurde von Wiespfarrer Gottfried Fellner übernommen. Messen unter der Woche fielen laut Müller-Hindelang aus.

Eine Corona-Teststation
Die neue Corona-Teststation auf dem Weilheimer Volksfestplatz ist in Betrieb gegangen. © Ralf Ruder

Update, 28. September, 17.38 Uhr: Von Freitag bis Montagmittag wurden dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau fünf neue Corona-Fälle aus Penzberg, Peißenberg und Wielenbach gemeldet. Es handelt sich um enge Kontaktpersonen von bereits positiv getesteten Personen. Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 477 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden, aktuell befinden sich 21 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Ein aktuelles Problem schilderte gestern ein Anrufer: Er hatte am Freitagnachmittag erfahren, dass ein Arbeitskollege positiv getestet worden war, und wollte sich nun selbst testen lassen. Allerdings war das am Wochenende nicht möglich, trotz zahlreicher Anrufe fand er niemanden. Das bestätigt das Landratsamt: An Wochenenden seien sowohl die Abstrich-Stationen des Gesundheitsamtes als auch der Krankenhaus GmbH geschlossen. Es bestehe nur die Möglichkeit, es beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 zu versuchen, am Samstag bei einer Hausarzt-Sprechstunde oder am Münchner Hauptbahnhof.

Ein neuer Fall im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 25. September, 9.05 Uhr: Von Mittwochmittag, 23. September, bis Donnerstag, 24. September (12 Uhr), wurde dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau nur ein neuer Corona-Fall gemeldet, aus Weilheim. Es handelt sich um eine Kontaktperson eines positiven Falles aus einem anderen Bundesland. Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 467 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 433 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. 34 positiv getestete Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Realschule und Sportverein in Peißenberg betroffen

Update, 23. September, 18.10 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden zwischen vergangenem Dienstag um 12 Uhr und heutigem Mittwoch um 12 Uhr insgesamt sechs neue Personen gemeldet, die sich nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes handelt es sich dabei um vier Personen, die als enge Kontaktpersonen eines mit dem Coronavirus-Infizierten im Rahmen einer Umgebungsuntersuchung positiv getestet wurden. Zudem wurde eine Person, die von einer Reise in die Türkei zurückgekehrt war, positiv getestet. Laut Gesundheitsamt hat sich zudem eine Person mit dem Coronavirus infiziert, die kein nachvollziehbares Infektionsrisiko hatte. Diese Person hatte wohl Corona-Symptome und hat sich vom Hausarzt testen lassen. Betroffene Gemeinden sind: Bernbeuren, Weilheim, Steingaden, Peißenberg.

Außerdem hat sich auch ein Eishockeyspieler des TSV Peißenberg mit dem Coronavirus angesteckt. Der Spieler besucht zudem die Realschule in Peißenberg. Deshalb ist sowohl die Schulkasse und drei Lehrer als auch die U-15 Eishockeymannschaft in 14-tägiger Quarantäne.

Sieben neue Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 21. September, 15.39 Uhr: Von Freitag (18. September) bis zum heutigen Montag (21. September) wurden dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau sieben neue Corona-Fälle gemeldet. Fünf davon haben ihren Ursprung bei Auslandsreisen, darunter drei Rückkehrer aus Risikogebieten. Die betroffenen Reisegebiete sind Kosovo, Frankreich und Griechenland. Zwei sind enge Kontaktpersonen zu verschiedenen bereits positiv gemeldeten Personen, die im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen durch das Gesundheitsamt ermittelt wurden. Die betroffenen Gemeinden sind Bernried, Penzberg, Schongau, Wielenbach und Wildsteig.

Berufsfachschule für Pflege, Altenpflege und Altenpflegehilfe in Penzberg betroffen: Kontaktpersonen in Quarantäne

Betroffen ist auch die Berufsfachschule für Pflege, Altenpflege und Altenpflegehilfe in Penzberg. „Am Mittwoch gegen Mittag hat mich eine Schülerin informiert, dass ihr Freund positiv getestet worden ist“, berichtet Schulleiter Stephan Meuß. Er habe gleich die ganze Klasse mit insgesamt 25 Schülern nach Hause geschickt. Die betroffene Pflegeschülerin wurde noch am selben Tag getestet, am Samstag schließlich lag das Ergebnis vor – positiv. Alle Mitschüler und Mitarbeiter der Schule, die relevanten Kontakt mit der positiv getesteten Person hatten, wurden von der Schulleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt umgehend informiert. Die betroffenen engen Kontaktpersonen wurden von den zuständigen Gesundheitsämtern in häusliche Quarantäne geschickt. „Seit Montag machen wir mit der Klasse, die derzeit die einzige Klasse an der Schule ist, Home-Unterricht. Wir waren gut vorbereitet auf so einen Fall“, sagte Meuß.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 440 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 407 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben.

Sieben neue Fälle - Berufsschul-Klasse und zwei Lehrer in Quarantäne

Update, 17. September, 15.30 Uhr: Der Corona-Fall an der Berufsschule Weilheim hat zum Glück bisher keine schlimmeren Folgen: In Quarantäne müssen laut Gesundheitsamt Weilheim nur 31 Schüler einer Klasse, die der positiv getestete Schüler am Montag besucht hat, und ein Schüler einer anderen Klasse, mit dem er in der Pause engeren Kontakt hatte. Dazu kommen noch zwei Lehrer.

„Man schluckt natürlich im ersten Moment schon, wenn die Nachricht kommt, aber bei insgesamt 1650 Schülern aus mehreren Landkreisen hat man natürlich irgendwann damit rechnen müssen“, sagt Schulleiter Knut Seelos. Größere Probleme sieht er für die Ausbildungsbetriebe der Schüler, die im KfZ-Zweig der Schule sind: Sie wurden im Laufe des Donnerstag aus ihren Betrieben geholt, die weit verbreitet sein dürften. Denn laut Gesundheitsamt stammen 18 der 31 Schüler der Klasse aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, die restlichen 13 verteilen sich auf die Landkreise Landsberg, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz-Wolfratshausen und München.

Der eine Fall aus Bernbeuren, der am Mittwoch gemeldet worden war, hat laut Gesundheitsamt nichts mit dem Kindergarten zu tun, der im Auerberg-Ort wegen eines erkrankten Kindes geschlossen worden war. Dort hat sich nach bisherigem Stand kein weiteres Kind angesteckt.

Am Donnerstagmittag hat das Landratsamt Weilheim-Schongau auch die aktuellen Corona-Erkrankungen mitgeteilt, die dem Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Demnach haben sich seit Mittwochnachmittag sieben weitere Personen mit Covid-19 infiziert. Davon sind vier Kontaktpersonen zu bereits positiv gemeldeten Personen, Einer ist ein Reiserückkehrer aus Spanien, die restlichen zwei hatten sich mit Symptomen beim Hausarzt testen lassen. Die Betroffenen kommen aus Peißenberg, Penzberg, Wielenbach und Weilheim.

Eine Person aus diesem Kreis hat im potenziell infektiösen Zeitraum Unterricht im Rahmen einer Weiterbildung der IHK Akademie Weilheim besucht. Die Akademie ist über den Fall informiert. Die Teilnehmer der betroffenen Weiterbildung und alle weiteren relevanten Kontaktpersonen wurden durch das Gesundheitsamt kontaktiert und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Berufsschul-Klasse muss in Quarantäne

Update 16. September, 16.30 Uhr: Seit Dienstag, den 15. September – 12:00 Uhr bis Mittwoch, den 16. September – 12:00 Uhr wurden dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau zehn neue Fälle gemeldet. Davon sind neun enge Kontakte zu verschiedenen bereits positiv gemeldeten Personen. Sie wurden im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen durch das Gesundheitsamt ermittelt. Bei einer Person ist unklar, wo sie sich angesteckt hat, sie wurde wegen grippaler Symptome beim Hausarzt getestet. Die Betroffenen kommen aus Bernbeuren, Iffeldorf, Penzberg, Schongau und Weilheim.

Eine positiv getestete Person, hatte im potentiell infektiösen Zeitraum den Unterricht an der Berufsschule Weilheim besucht. Die Schule ist über den Fall informiert. Die Mitschüler der betroffenen Klasse und alle weiteren relevanten Kontaktpersonen wurden durch das Gesundheitsamt kontaktiert und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 446 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 400 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben.

Ergebnisse der Umgebungsuntersuchung im Kindergarten Bernbeuren

Update, 15. September, 17.07 Uhr: Zwischen Montagmittag und heute Nachmittag (15 Uhr) sind dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau vier neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die positiv getesteten Personen kommen aus Peiting, Weilheim und Penzberg. Alle vier sind Reiserückkehrer aus dem europäischen Ausland, teilte das Landratsamt mit.

Die Ergebnisse der Umgebungsuntersuchung im Kindergarten Bernbeuren sind überwiegend vorliegend. Bisher wurden keine weiteren positiven Befunde bei den Kontaktpersonen des positiv-getesteten Kindergartenkindes festgestellt. Insgesamt gab es bisher im Landkreis Weilheim-Schongau 436 Corona-Fälle, 400 sind bereits genesen.

727 Tests an Teststation innerhalb von zehn Tagen

Update, 11. September, 17.44 Uhr: Die Corona-Teststation am Weilheimer Volksfestplatz war in der jüngsten Zeit gut besucht: Auf Anfrage erklärt das Landratsamt Weilheim-Schongau, dass sich dort im Zeitraum vom 1. September bis heutigen Freitag (11. September) insgesamt 727 Menschen haben testen lassen.

Zwar meldet das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau am heutigen Freitag keine neuen Corona-Fälle, aber es gibt neue Informationen zum Fall in Bernbeuren: Ein Großteil der Erzieher und Kinder befinden sich derzeit in Quarantäne. Die Kinder werden sogar dreifach getestet. Ob im Kindergarten Bernbeuren eine Notbetreuung angeboten werden kann, entscheidet sich am Montag. 

Neun neue Fälle an zwei Tagen - ein Kindergartenkind darunter

Update, 10. September, 15.43 Uhr: Wie das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau mitteilt, wurden insgesamt neun neue Corona-Fälle gemeldet. Am gestrigen Mittwoch (9. September) waren es zwei Covid-19-Fälle, am heutigen Donnerstag gleich sieben neue Fälle. Die positiv getesteten Personen haben ihren Wohnsitz in Bernbeuern, Hohenfurch, Penzberg und Weilheim.

Die infizierte Person aus Bernbeuren ist ein Kindergartenkind. Der Kindergarten wird ab sofort geschlossen. Alle Kontaktpersonen mit dem Kind müssen in 14-Tages-Quarantäne.

Bei einem Falle handle es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet (Belgien). Die anderen acht sind enge Kontaktpersonen zu bereits positiv getesteten Fällen. Für alle wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau 424 Personen mit einem positiven Covid-19-Test gemeldet worden. 390 Fälle sind wieder genesen, drei Personen sind verstorben.

Mehrere Covid-19-Fälle aus Nicht-Risikogebieten

Update, 8. September, 15.53 Uhr: Nur einen neuen Corona-Fall meldet das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau für den heutigen Dienstag, die niedrigste Zahl seit Tagen. Er stammt laut Landratsamt aus dem Raum Weilheim. Bei dem Fall handelt es sich wie bei den sechs gemeldeten Fällen vom Montag um insgesamt drei Reiserückkehrer aus Risikogebieten, drei Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten und eine Kontaktperson aus dem familiären Umfeld einer bereits positiv getesteten Person.

Das Gesundheitsamt möchte an dieser Stelle über die Regelungen für enge Kontaktpersonen informieren: Sie müssen sich aufgrund der Inkubationszeit für 14 Tage nach dem letztem Risikokontakt in häusliche Isolation begeben und werden am Tag nach der Ermittlung sowie fünf bis sieben Tage nach dem letzten engen Kontakt auf Covid-19 getestet. Das Gesundheitsamt ermittelte bei den sieben positiv getesteten Personen die engen Kontaktpersonen und leitete die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 415 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden, 22 sind derzeit in Quarantäne.

Vier neue Corona-Infektionen im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 4. September, 15.37 Uhr: Wie das Landratsamt Weilheim-Schongau mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt allein am heutigen Freitag vier neue Corona-Infektionen gemeldet. Wo die Infizierten wohnen, wurde nicht mitgeteilt – die Ermittlungen zu den näheren Kontaktpersonen laufen noch. Mit näheren Angaben könne erst am Montag gerechnet werden, schreibt Martina Huber von der Pressestelle des Landkreises. Das gelte auch für die drei Personen, bei denen am Donnerstag das Covid 19-Virus nachgewiesen wurde.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 408 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 385 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Aktuell befinden sich 20 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Update, 3. September, 17.05 Uhr: Ab sofort ist eine Online-Anmeldung für Corona-Tests an der Prüfstelle des Landkreises neben der Weilheimer Stadthalle möglich. Wie Isa Berndt, Pressesprecherin der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, gegenüber der Heimatzeitung mitteilt, können sich Bürger unter www.doctolib.de/testzentrum-covid/weilheim-in-oberbayern/testzentrum-weilheim bequem von zuhause oder unterwegs ohne lange Wartezeiten ihren Termin vereinbaren.

Dieser Link befinde sich auch bei dem Coronabutton auf der Homepage der Krankenhaus GmbH www.meinkrankenhaus2030.de, heißt es weiter. Es werde gebeten, vorab den Grund für die Testung anzugeben.

Drei neue Fälle - Ermittlungen dazu laufen noch

Update, 2. September, 18.12 Uhr: Am heutigen Mittwoch sind dem Gesundheitsamt des Landkreises Weilheim-Schongau drei neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Ermittlungen zu diesen Fällen laufen noch, weshalb das Gesundheitsamt noch keine genaueren Angaben oder den Wohnort der Infizierten nennen konnte.

Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 398 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 379 Fälle wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Aktuell befinden sich 16 positiv getestete Personen in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Teststation am Volksfestplatz in Weilheim hin.

Corona-Teststation in Weilheim: Andrang am ersten Test-Tag war enorm

Update, 1. September, 17.10 Uhr: Die Corona-Teststation am Volksfestplatz in Weilheim ist heute in Betrieb gegangen. Der Andrang war enorm, wie Wilhelm Fischer, ärztlicher Leiter der Station, sagte. Von 9 bis 11 Uhr seien rund 75 Personen zum Testen vorbeigekommen. Länger als 20 Minuten hätte aber niemand auf den Abstrich warten müssen.

Unter den Getesteten seien viele Familien gewesen, wie Gerda Hutter, Abrechnungsleiterin der Krankenhaus GmbH, sagte. Rund 80 Prozent aller Besucher seien Reiserückkehrer gewesen. Getestet werden in der Regel Personen, die den Test freiwillig machen.

Das System habe im laufenden Betrieb gut funktioniert. „Es dauert aber natürlich, bis die Abläufe eingespielt sind“, so Hutter. An der Station arbeiten immerhin täglich neun Personen. Die Testergebnisse sind jederzeit online abrufbar. Bei der Berichterstattung von Freitag, 28. August, hat sich ein Fehler bei der Adresse der Webseite eingeschlichen. Die richtige ist www.doctorbox.de.

Vier weitere Personen positiv getestet

Update, 31. August, 17.04 Uhr: Wie das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau heute meldete, sind vier Personen aus Penzberg, Bernried, Antdorf und Weilheim positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Bei zweien handelt es sich um enge Kontaktpersonen von bereits positiv getesteten Personen.

Bei der dritten positiv getesteten Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Südeuropa. Bei der vierten positiv getesteten Person handelt es sich um einen Rückkehrer aus einem Risikogebiet in Südosteuropa. Insgesamt wurden im Landkreis bisher 394 Menschen positiv auf Covid-19 getestet

Ein neuer Covid-19-Fall - Ermittlungen laufen noch

Update, 28. August, 15.56 Uhr: Am Freitag wurde dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau ein neuer Fall gemeldet. Die Ermittlungen liefen allerdings bei Redaktionsschluss noch, weswegen nähere Informationen erst am Montag bekanntgegeben werden sollen. Insgesamt sind im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 391 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. 377 davon gelten als bereits wieder genesen.

Zwei neue Covid-19-Fälle in Schongau

Update, 27. August, 15.41 Uhr: Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Weilheim-Schongau berichtet, wurde am späten Mittwochnachmittag ein neuer Covid-19-Fall gemeldet. Der Betroffene hat seinen Wohnsitz in Schongau und kam aus einem Urlaub in Südosteuropa nach Hause. Erst elf Tage nach seiner Rückkehr zeigten sich Symptome. Eine Testung erbrachte ein positives Ergebnis.

Tags darauf, also Donnerstag, wurde ein weiterer Corona-Fall aus Schongau gemeldet. Auch hier handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Südosteuropa. Die positiv getestete Person wurde am Flughafen getestet. Sie hielt sich an die Vorgaben der Einreise-Quarantäneverordnung, wodurch eine mögliche Infektionskette verhindert werden konnte. Das Gesundheitsamt ermittelte bei beiden Betroffenen die engen Kontaktpersonen und ordnete eine häusliche Quarantäne an.

Insgesamt sind im Landkreis bisher 390 Personen positiv getestet worden. 372 sind bereits wieder genesen, drei sind verstorben. Aktuell befinden sich 15 positiv getestete Landkreisbewohner in Quarantäne.

Wieder drei neue Covid-19-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 26. August, 15.51 Uhr: Wie bereits gestern berichtet, wurde dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau am Dienstag ein neuer Covid-19-Fall mit Wohnsitz in Antdorf gemeldet. Mittlerweile sind die Ermittlungen zu dem Fall abgeschlossen. Bei der positiv getesteten Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus Osteuropa. Die Testung erfolgte im Rahmen der Reiserückkehr an einer Autobahn-Teststation. Gestern wurden dann zwei weitere Neuinfektionen mit dem Covid-19-Virus gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Penzberg. Bei beiden handelt es sich um enge Kontaktpersonen von bereits positiv getesteten Personen, sogenannten Indexfällen. Im Rahmen der Regelungen für enge Kontaktpersonen wurden die beiden positiv getesteten Personen abgestrichen.

Das Gesundheitsamt erinnert daran, dass enge Kontaktpersonen von Infizierten sich aufgrund der Inkubationszeit für 14 Tage in häusliche Isolation begeben müssen. Sie werden am Tag nach der Ermittlung, sowie fünf bis sieben Tage nach dem letzten engen Kontakt zum Indexfall auf das Coronavirus getestet.

Vier neue Covid-19-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 25. August, 15.34 Uhr: Wie das Landratsamt Weilheim-Schongau am Dienstag berichtete, wurden dem Gesundheitsamt vier neue Covid-19-Fälle gemeldet. Am späten Montagnachmittag seien drei Neuinfektionen festgestellt. Die Betroffenen wohnen nach Angaben des Landratsamtes in Penzberg. Gestern kam noch ein weiterer Infizierter dazu, der in einer Kommune unweit von Penzberg wohnt – genauer benannte es die Behörde aus Datenschutzgründen nicht.

Drei der neu hinzugekommenen Corona-Infizierten seien von einer Reise in ein Risikogebiet in Vorderasien zurückgekehrt, schreibt Martina Huber von der Pressestelle des Landratsamtes. Sie wurden direkt nach ihrer Rückkehr getestet – der Test fiel negativ aus. Als allerdings eine Person fünf Tage nach der Rückkehr Symptome entwickelte, wurden alle drei erneut getestet. Dieses Mal wurde das Covid-19-Virus nachgewiesen.

Corona-Test nach Urlaubsrückkehr verwehrt

Update, 24. August, 13.08 Uhr: Eine Familie kam aus dem Kroatien-Urlaub zurück und wollte sich auf das Corona-Virus testen lassen. Doch dieser Wunsch wurde ihnen verwehrt.

Update, 21. August, 15.38 Uhr: Die Kette von Neuinfektionen mit dem Covid-19-Virus im Landkreis reißt einfach nicht ab. Gestern teilte das Landratsamt Weilheim-Schongau gegenüber der Heimatzeitung mit, dass schon wieder zwei neue Corona-Patienten gemeldet wurden. Beide haben ihren Wohnsitz in Weilheim.

Bei einem der positiv getesteten Personen handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Osteuropa. Bei der positiv getesteten Person wurde die Testung durch den Hausarzt im Rahmen der Regelungen für Reiserückkehrer vorgenommen. Die betroffene Person verhielt sich nach ihrer Urlaubsrückkehr aus Osteuropa korrekt und befolgte die Vorgaben der Einreise-Quarantäneverordnung.

Die zweite positiv getestete Person hat sich im Arbeitsumfeld im Nachbarlandkreis infiziert. Das Gesundheitsamt ermittelte bei beiden Personen die engen Kontaktpersonen und leitete die not-wendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein. Den positiv getesteten Personen und den engen Kontaktpersonen wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Aktuell befinden sich 10 positiv getestete Patienten in regelmäßig kontrollierter Quarantäne.

Corona-Virus: Kaum ein Tag ohne Neuinfektion

20. August, 15 Uhr: Wochenlang gab es gar keine Corona-Neuinfektionen im Landkreis, mittlerweile vergeht aber kaum ein Tag, an dem keine Neuinfektionen gemeldet werden. Gestern wurden dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau drei neue Covid-19-Fälle mit Wohnsitz in Penzberg gemeldet.

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