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Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Landratsamt meldet nur noch neue Fälle

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Die Zahl der an Coronavirus-Erkrankten im Landkreis Weilheim-Schongau steigt weiter, allerdings nur leicht. In diesem News-Ticker finden Sie immer alle aktuellen Informationen.

  • Im Landkreis Weilheim-Schongau bleiben die Coronavirus-Fälle mittlerweile weitestgehend konstant. 
  • In unserem News-Ticker halten wir Sie mit den aktuellen Informationen auf dem Laufenden.
  • Alle Neuigkeiten aus den Regionen Weilheim (inklusive Penzberg) und Schongau erfahren Sie außerdem in unseren wöchentlichen, lokalen Newslettern. Das Angebot ist kostenlos.

Update, 28. Mai 2020, 16.46 Uhr: Wie das Landratsamt Weilheim-Schongau in einer Pressemitteilung schreibt, gibt es weiterhin keine neuen Corona-Fälle im Landkreis - es sind weiterhin 352. Es werden künftig auch nur noch Meldungen versendet, wenn sich die Zahlen ändern, heißt es weiter. 

Update, 27. Mai 2020, 16.06 Uhr: Erfreulicherweise ist die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau stabil geblieben und liegt damit bei 352 Personen, wie das Landratsamt mitteilt. Davon sind 327 bereits wieder genesen. Genau Angaben zu den Fällen gibt es seitens des Landratsamtes jedoch immer noch nicht

Coronavirus Weilheim-Schongau: Landratsamt macht keine genauen Angaben zu den Fällen

Update, 26. Mai 2020, 17.03 Uhr: Nach dem kurzzeitigen Anstieg der Corona-Zahlen vergangene Woche hat sich die Situation im Landkreis Weilheim-Schongau wieder beruhigt: Auch heute meldete das Gesundheitsamt Stand 14 Uhr wie schon seit dem Wochenende keine Neuerkrankung, es bleibt bei bisher 352 Fällen – die Zahl der aktuell Genesenen wurde nicht mitgeteilt. Das gilt auch für die näheren Details der insgesamt 16 neuen Corona-Fälle innerhalb von fünf Tagen der vergangenen Woche. Das Landratsamt wollte auch auf mehrfacher Nachfrage hin weder den Ort der Fälle noch zumindest den Bereich (Weilheim, Schongau, Penzberg) mitteilen.

Update, 25. Mai 2020, 16.41 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau gab es seit Freitag keine weiteren Corona-Fälle. Damit sind 352 Personen an Covid-19 erkrankt, wie Landratsamtssprecher Hans Rehbehn heute mitteilte. 325 Genesene zählt das Gesundheitsamt – auch seit Freitag unverändert. 

Zum Start in das Wochenende war die Anzahl der Corona-Fälle sprunghaft um zehn angestiegen. Acht Personen hatten laut Gesundheitsamt einen familiären Zusammenhang. Ortsangaben wurden nicht gemacht. Die Fälle hätten sich im „dörflichen Bereich“ abgespielt. Weitere Infektionsketten wurden nicht festgestellt. Zwei Erkrankungen haben nichts mit der Familie zu tun. 

Alle Personen wurden per Bescheid in 14-tägige häusliche Quarantäne geschickt. Dass die Corona-Zahlen ansteigen, erklärt das Amt damit, dass jetzt mehr getestet werden kann. Zudem verlange die Staatsregierung seit 20. Mai, dass „alle Kontaktpersonen 1. Grades“ getestet werden.

Zehn neue Corona-Fälle an einem Tag im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 25. Mai 2020, 11.05 Uhr: Seit Mittwoch (20. Mai) wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Weilheim-Schongau 13 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 22. Mai 14 Uhr). Allein am Freitag (22. Mai) kamen bis zum Mittag zehn neue Fälle hinzu, wie das Landratsamt in einer Presseerklärung mitteilt. Die Gesamtzahl der Erkrankten beläuft sich damit auf 352

Nachdem die letzten beiden Wochen von den Fallzahlen relativ ruhig waren, haben sich jetzt wieder mehr Menschen mit Corona infiziert. Stefan Günther, der Leiter des Gesundheitsamts, dazu: „Ob es sich um den Start der zweiten Welle von Erkrankungen handelt, können wir aktuell noch nicht sagen. Die meisten Fälle sind innerhalb von eng zusammenlebenden Familien aufgetreten.“ Trotzdem weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass bei den jetzt möglichen Lockerungen die Abstandsregeln und das Maskengebot einzuhalten sind. „Niemand möchte wieder eine Verschärfung der Maßnahmen“, warnt Günther.

Coronavirus im Landkreis: Zahl der Neuerkrankten steigt nur leicht

Update, 21. Mai 2020, 15.40 Uhr: Die Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau haben sich (Stand 20. Mai um 15 Uhr) auf 342 erhöht, es sind also drei Neuerkrankte hinzugekommen. 324 Personen sind jedoch wieder genesen, teilt das Landratsamt mit. 

Update, 19. Mai 2020, 15.57 Uhr: Am heutigen Dienstag hat sich die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau um drei erhöht. Mit einem zusätzlichen Fall vom Samstag, der gestern noch nicht in die Statistik eingegangen war, sind es somit insgesamt 339 Fälle. Die Zahl der Genesenen dagegen hat sich gut entwickelt: Es sind mittlerweile 323 Personen wieder gesund, sechs mehr als zuvor.

Weilheim als zweites Wuhan? Peta-Tierschützer wollen den Kleintiermarkt verbieten - wegen der Gefahr einer neuen Pandemie.

Update, 18. Mai 2020, 15.15 Uhr: Übers Wochenende ist im Landkreis Weilheim-Schongau kein neuer Corona-Fall bekannt geworden, es bleibt bei 335. 320 davon sind bereits wieder genesen.

Update, 14. Mai 2020, 14.39 Uhr: Die Corona-Lage im Landkreis Weilheim-Schongau bleibt weiterhin stabil. Wie das Landratsamt mitteilte, seien keine neuen Fälle hinzugekommen, aber einer abgezogen worden. „Bei einem kürzlich gemeldeten Fall hat sich im Laufe der Ermittlungen durch das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau herausgestellt, dass der Hauptwohnsitz in München liegt“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Statistik wurde deshalb korrigiert (-1) und es sind somit insgesamt 335 Personen positiv getestet worden.

Fünf neue Corona-Fälle in zweieinhalb Wochen

Update, 13. Mai 2020, 15.57 Uhr: Die Lage bei den Corona-Infizierten hat sich im Landkreis Weilheim-Schongau erheblich entspannt: Innerhalb von zweieinhalb Wochen kamen nur noch fünf neue Fälle dazu, zuletzt wäre der Landkreis sogar eine Woche komplett ohne neuen Fall gewesen, ehe gestern zwei neue gemeldet wurden, die in den obigen Tabellen noch nicht erfasst sind (siehe Update 12. Mai). 

Diese Altersgruppen waren von den Corona-Fällen betroffen.

Damit sind es insgesamt 336 Fälle, fast alle sind bereits wieder genesen. Von den 50 Fällen pro 100 000 Einwohner, die Voraussetzung für eine erneute Verschärfung der Maßnahmen wären, sind wir also weit entfernt.

Die Zahlen der Corona-Erkrankten sowie die der Gesundeten aus dem Landkreis.

Update, 12. Mai 2020, 16.08 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden zwei neue Corona-Fälle gemeldet, teilt das Landratsamt Weilheim-Schongau am heutigen Dienstag mit. Damit werden 16 Personen im Landkreis noch aktiv überwacht. 

Seit Anfang März sind (mit den beiden Neuerkrankungen) insgesamt 336 Personen am Coronavirus erkrankt. Davon sind jedoch 317 bereits genesen, heißt es in der Pressemitteilung.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Neue Allgemeinverfügung gültig

Update, 11. Mai 2020, 15.51 Uhr: Wie das Landratsamt Weilheim-Schongau mitteilt, sind keine neuen Corona-Krankheitsfälle hinzugekommen. Es gelte zudem eine neue Allgemeinverfügung, „wonach sich auch Verdachtspersonen in häusliche Isolation begeben müssen, bei denen Erkrankungszeichen auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und die sich deswegen einer Testung unterziehen“, heißt es weiter.

Sowohl das Gesundheitsamt als auch der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschafsdienst können die entsprechende Bescheinigung ausstellen. 

Update, 11. Mai 2020, 11.22 Uhr: Wie die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau mitteilt, sind Patientenbesuche in den beiden Kreiskrankenhäusern Weilheim und Schongau wieder möglich. Dafür seien extra Besucherzonen (in Weilheim das Foyer und in Schongau die Cafeteria) eingerichtet worden. Jedoch könne immer nur eine Person einen Patienten besuchen.

Für die Besuche der Patienten sind strenge Maßnahmen erforderlich, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Besucher muss sich zuerst am Eingang bei den Security-Mitarbeitern melden. Danach folgt der Zugang über den Triage-Punkt. Für Patienten und Besucher besteht eine Masken- und Abstandspflicht

Die Besuche wurden - entsprechend den Vorgaben des Freistaats - auf bestimmte Zeiten festgelegt. Diese sind täglich von 9 bis 11 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Die Besuchsdauer ist auf 20 Minuten beschränkt, da vor allem in der Anfangszeit möglichst vielen Patienten der Besuch von Angehörigen ermöglicht werden soll, so die Krankenhaus GmbH.

Coronavirus im Landkreis: Lage bleibt aktuell stabil

Update, 11. Mai 2020, 11.19 Uhr: Auf das Angebot an Lehrstellen hat sich die Corona-Krise bisher kaum ausgewirkt, allerdings ist die Situation der Gastronomie und Hotellerie noch unklar. Praktika hingegen machen Probleme, weil sie unter den aktuellen Bedingungen kaum möglich sind.

Update, 8. Mai 2020, 11.21 Uhr: Die Corona-Situation im Landkreis Weilheim-Schongau bleibt aktuell stabil. Seit Montag wurden keine Neuerkrankungen festgestellt, teilt das Landratsamt Weilheim-Schongau mit. Die Gesamtzahl ist daher weiterhin bei 333 erkrankten Personen. Die Zahl der Genesenen hat sich erfreulicherweise erhöht und 312 Personen sind wieder gesund. 

„Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen“ gilt weiterhin die Maskenpflicht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Ab kommendem Montag, 11. Mai, gilt diese ebenfalls für Verkaufsstellen auf Märkten - sowohl für Verkäufer als auch Käufer.

Zahl der Corona-Patienten im Landkreis Weilheim-Schongau weiter rückläufig

Update, 6. Mai 2020, 14.46 Uhr: Wie das Landratsamt Weilheim-Schongau mitteilt, gibt es erfreuliche Nachrichten: Die Zahl an Corona-Patienten ist unverändert und liegt demnach weiterhin bei 333. 

Update, 6. Mai 2020, 14 Uhr: Die bayerischen Krankenhäuser sollen laut Plan der Staatsregierung ab 18. Mai schritttweise vom Corona-Modus in den Normalbetrieb gehen. An den beiden Standorten der Krankenhaus GmbH in Weilheim und Schongau ist die Patientenzahl rund um Covid-19 weiter rückläufig. Stand heute wird ein positiv getesteter Fall in der Weilheimer Isolierstation versorgt, in Schongau sind zwei Verdachtsfälle isoliert. Angesichts der rückläufigen Zahlen will die Krankenhaus GmbH die Klinikstrukturen wieder „vorsichtig anpassen“. In Schongau bleibt weiter die Station SG 1 eine Isolierstation. 

Weilheim: Abgetrennter Bereich wird zurückgefahren

In Weilheim wird der abgetrennte Bereich zurückgefahren. Die Station 8.1 bleibt weiter Isolierstation, aber mit vier Patientenzimmern und zwei weiteren Zimmern als Reserve. Die Station 4 dagegen wird in den Standardbetrieb zurückgeführt und fungiert weiter als Aufnahmestation für das ganze Haus. Bei Bedarf können jedoch die Kapazitäten wieder hochgefahren werden, teilt die GmbH mit. Was bleibt, sind die strengen Regeln zum Infektionsschutz – dazu zählt die Maskenpflicht, die vorgelagerte Aufnahme mit Temperaturmessung (Triage-Punkt) sowie das Besuchsverbot (Ausnahme Entbindungsstation). Unterschiede gibt es bei Aufnahme. In Schongau werden alle Patienten, die stationär in Krankenhaus kommen, auf Corona getestet. Verdachtsfälle kommen vorsorglich auf die Isolierstation, dann wird je nach Testergebnis verfahren. In Weilheim erfolgen Abstrich und vorsorgliche Isolierstation erst bei Hinweisen am Triage-Punkt auf eine mögliche Coronavirus-Infektion. 

Patienten aus Altenheime werden alle vorsorglich getestet

Bei Patienten aus einem Altenheim wird an beiden Standorten gleich verfahren: Es gibt bei allen Personen zur Sicherheit einen Abstrich. Ist dieser negativ, findet die geplante Behandlung statt. Ist der Corona-Test jedoch positiv, wird der Patient je nach Fall auf die Isolier- oder die Intensivstation. „Eine Rückverlegung ins Altenheim erfolgt erst nach negativem Doppelabstrich plus mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit“, heißt es von der GmbH. 

Erfreuliche Nachricht von der Krankenpflegeschule in Schongau: Nach rund sechswöchiger Pause wird laut GmbH der Unterricht für die einjährige Ausbildung zum Pflegehelfer „ab sofort“ wieder aufgenommen. Die Kurse für die dreijährige Ausbildung finden jedoch weiter online statt.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Zahlen bleiben weiterhin stabil

Update, 5. Mai 2020, 15.16 Uhr: Im Weilheimer Krankenhaus wird derzeit ein positiv getesteter Patient auf der Isolierstation behandelt. Im Schongauer Krankenhaus werden keine Corona-Fälle versorgt. 

Update, 5. Mai 2020, 15.06 Uhr: Übers Wochenende kamen zwei neue Fälle hinzu. Von gestern auf heute blieb die Zahl gleich. Die Gesamtzahl liegt damit bei 333. 

Update, 29. April 2020, 16.31 Uhr:

Keinen neuen Corona-Fall, aber den dritten Toten meldet das Landratsamt Weilheim-Schongau. Es handelt es sich um einen Mann zwischen 50 und 60 Jahren, dessen Erkrankung einen schweren Verlauf genommen hatte. Der Patient ist am 28. April in einer Münchner Klinik gestorben.

Die Zahl der Coronafälle ist dagegen weiterhin stabil. Seit dem vergangenen Donnerstag wurde keine Neuerkrankung gemeldet.

Zahl der Genesenen Corona-Patienten im Landkreis Weilheim-Schongau hat sich weiter erhöht

Update, 24. April 2020, 14.33 Uhr:

Gerade hat das Landratsamt seine tägliche Meldung zur Corona-Lage im Landkreis Weilheim-Schongau herausgegeben.  In den letzten 24 Stunden ist demnach nur eine weitere Neuerkrankung festgestellt worden. Somit sind im Landkreisx insgesamt 330 Personen erkrankt. Die Zahl der Genesenen hat sich hingegen weiter erhöht. Es sind 275 Menschen wieder gesund.

Die Entwicklung der gemeldeten Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau.

Währenddessen laufen in den Geschäften, die ab Montag wieder öffnen dürfen, die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unternehmen mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche bleiben im Landkreis jedoch weiter geschlossen. Das sorgt bei den betroffenen Geschäftsleuten für heftigen Unmut.

Über ein „Danke“ in Zeiten von Corona freuen sich wohl viele Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen. In Weilheim haben sie nun besondere Botschaften erhalten.

Update, 23. April 2020, 17.50 Uhr:

Gute Nachrichten aus dem Landratsamt: Wie die Behörde mitteilt, sind seit gestern keine neuen Coronavirus-Fälle festgestellt worden. „Die Zahlen sind unverändert.“

Update, 23. April 2020, 11.05 Uhr: 

Die Corona-Situation im Landkreis Weilheim-Schongau bleibt zur Zeit relativ stabil. Laut Landratsamt ist in den vergangenen 24 Stunden eine Corona-Neuerkrankung festgestellt worden. Somit sind im Landkreis insgesamt 329 Personen erkrankt. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Zahl der Genesenen hat sich weiter erhöht. So sind insgesamt 268 Personen, die sich mit dem Virus angesteckt hatten, mittlerweile wieder gesund.

Die Krankenhaus GmbH will wegen der aktuellen Entwicklung ab Mai vom Corona-Modus zurück in den Normalbetrieb. Die Klinik Weilheim startet mit Operationen, in Schongau werden Covid-19-Patienten konzentriert.

Update, 17. April 2020, 15.49 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau ist im Zeitraum von Donnerstag zu Freitag nach Angaben des Landratsamteseine weitere Person am Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl der Fälle beläuft sich damit auf 320 positiv getestete Personen. Das Gesundheitsamt im Landkreis Weilheim-Schongau gibt bekannt, dass mit Stand heute 232 Patienten im Landkreis genesen sind. 

Laut Kliniksprecher Stefan Berger waren am heutigen Freitag im Penzberger Krankenhaus vier Corona-Patienten in stationärer Behandlung: ein Patient, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist, der aber nicht auf der Intensivstation liegt, sowie drei Verdachtsfälle.

Wasserleitungen sollen durchgespült werden

Die Lockerungsmaßnahmen des Freistaats Bayern ab nächster Woche bedingen ein rücksichtsvolles Verhalten in Geschäften und in der Öffentlichkeit, heißt es weiter. Auch Gewerbetreibende seien über die Regelungen zur Kontaktminimierung und Zugangsbeschränkung hinaus gefordert: Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass bei Geschäften, die jetzt lange nicht geöffnet waren die vorhandenen Trinkwasserinstallationen gründlich durchgespült werden sollen. Empfohlen wird ein Zeitraum von drei Minuten. Wenn lange Zeit kein Wasser aus den Zapfstellen entnommen wurde, besteht die Gefahr, dass sich im Stagnationswasser Krankheitserreger vermehren.

Update, 17. April 2020, 13.36 Uhr: Viele dürften es zwar nicht mehr werden, aber sollten doch noch Reisende aus dem Ausland zurück in den Landkreis kommen, sind auch sie verpflichtet, sich unverzüglich in die eigenen vier Wände zu begeben. Auf den entsprechenden Passus des Infektionsschutzgesetzes weist jetzt das Gesundheitsamt die Bürger hin. „Durch ein umsichtiges Verhalten helfen Sie mit, sich selbst, und Ihre Mitbürger zu schützen“, betont Behördenchef Dr. Stefan Günter mit Blick auf die Corona-Krise. 

Nach Angaben des Gesundheitsamtsleiters gilt die Heimkehrer-Regelung für alle, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem anderen Staat in die Bundesrepublik eingereist sind. Die betroffenen Personen müssen sich auf direktem Weg in „ihre eigene Häuslichkeit“ oder eine andere geeignete Unterkunft begeben „und sich dort für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig aufhalten“, so Günther. 

Für Rückkehrer gilt: Abstand halten und Hygieneregeln beachten

Im Haushalt sollten die Rückkehrer zu ihren Kontaktpersonen einen Mindestabstand von mindestens zwei Metern einhalten, eine räumliche Trennung wird dringend empfohlen. Mahlzeiten sollten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Als weitere Verhaltensregeln nennt Günther häufiges Händewaschen, das Einhalten der Hustenetikette und eine selbstständige Gesundheitsüberwachung für insgesamt 14 Tage. Dazu gehören zweimal tägliches Messen der Körpertemperatur sowie das Führen eines „Tagebuchs“ zu Symptomen, der Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen. 

Ein Beispiel dazu hat das Robert-Koch-Institut (RKI) unter www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen ins Internet gestellt. Sollten während der 14-tägigen Quarantäne Symptome wie Husten, Fieber, Halsweh oder Kopfschmerzen auftreten, ist unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren, heißt es weiter. Wird der Hausarzt zur Hilfe gerufen, ist diesem mitzuteilen, dass der Erkrankte Reiserückkehrer ist. Gleiches gilt für einen Notruf unter 112. 

Für Rückfragen steht das Gesundheitsamt täglich von 8 bis 17 Uhr unter 0881/6811717 sowie 0881/6811600 (während der Behördenzeiten) zur Verfügung. Oder per Mail an: gesundheitsamt@lra-wm.bayern.de.

Forstbetrieb Oberammergau spendet Schongauer Krankenhaus Schutzanzüge

Update, 16. April 2020, 17.47 Uhr: Im Weilheimer Krankenhaus befindet sich ein Corona-Patient auf der Intensivstation, in der Klinik Schongau wird ein Verdachtsfall intensivmedizinisch betreut. Dazu kommen insgesamt 21 Patienten, die in beiden Kliniken insgesamt auf den Isolierstationen betreut werden. Laut Kliniksprecher Stefan Berger wurden am heutigen Donnerstag fünf Corona-Patienten im Penzberger Krankenhaus stationär behandelt, einer weniger als am Vortag. Bei drei davon wurde eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die anderen beiden Patienten sind Verdachtsfälle. Weiterhin gibt es keinen Patienten, der auf der Intensivstation liegt beziehungsweise beatmet werden muss. 

Der Forstbetrieb Oberammergau hat nach eigenen Angaben dieser Tage 40 Ganzkörper-Schutzanzüge, die wegen des Verzichts auf Insektengifte nicht mehr benötigt werden, dem Krankenhaus in Schongau gespendet.

Nur eine weitere Person im Landkreis Weilheim-Schongau am Coronavirus erkrankt

Update, 16. April 2020, 15.51 Uhr: Nur eine weitere Person im Landkreis Weilheim-Schongau ist am Coronavirus erkrankt, teilt das Landratsamt mit. Die Gesamtzahl liegt demnach bei 316 positiv getesteten Personen. Die Zahl der genesenen Patienten steigt hingegen stark an und liegt nun bei 213 Personen

Update, 16. April 2020, 12.06 Uhr: Die Baustelle der neuen Berufsschule in Weilheim ist von der Coronakrise noch nicht nicht betroffen. Der Rohbau ist fast fertig. Ein Termin fällt dem Virus dennoch zum Opfer.

Update, 16. April 2020, 9.52 Uhr: Für fast alle hat sich der Alltag in der Corona-Krise komplett verändert. Ein Gespräch mit der Psychologin Birgit Misgeld, über Krisenzeiten und Bewältigungsstrategien.

Update, 15. April 2020, 17.13 Uhr: Das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau meldet aktuell weiterhin nur geringe Neuerkrankungszahlen. Aktuell sind 315 Personen im Landkreis positiv getestet. Davon sind 178 Personen bereits wieder genesen. 

Laut Kliniksprecher Stefan Berger wurden am Mittwoch im Penzberger Krankenhaus sechs Corona-Patienten stationär behandelt. Bei vier davon ist eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, bei den anderen beiden handelt es sich um Verdachtsfälle. Keiner der Patienten befindet sich auf der Intensivstation. 

Im Weilheimer Krankenhaus befindet sich noch ein 56-Jähriger auf der Intensivstation, muss aber laut Geschäftsführer Thomas Lippmann nicht beatmet werden. Auf der Isolierstation liegen fünf Corona-Patienten, dazu kommen fünf Verdachtsfälle. In Schongaus Klinik werden fünf Personen auf der Isolierstation behandelt.

Update, 15. April 2020, 13.44 Uhr: Forscher sprechen sich dafür aus, dass Grundschulen und die Sekundarstufe I eingeschränkt wieder starten. Wir haben bei Schulleitern in der Region nachgefragt.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: 176 Patienten sind bisher genesen

Update 14. April 2020, 16.26 Uhr: Wie Pressesprecher Hans Rehebehn mitteilt, sind über das Osterwochenende nur vier weitere Personen am Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl beläuft sich damit auf 313 erkrankte Personen im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Zahl der Genesenen hat sich laut Rehbehn auf 176 erhöht. 

Die Verteilung von Schutzausrüstung an Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und ambulante Pflegedienste läuft inzwischen in der dritten Woche, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Alle relevanten Berufsgruppen im Gesundheitswesen konnten „dank der guten Kooperation durch die Arbeitsgruppe Logistik im Landratsamt“ mit genügend Schutzausrüstung versorgt werden. 

Firma aus Penzberg: Neue Produkte sollen Ansteckungsrisiko reduzieren

Update, 14. April 2020, 10.48 Uhr: Eigentlich bietet die Penzberger Firma „MoveMent Consulting“ Dienstleistungen in den Bereichen CAD und 3D-Druck an. Angesichts der Corona-Pandemie ist das Penzberger Unternehmen nun aber dabei, Produkte zu entwickeln, die das Ansteckungsrisiko reduzieren sollen.

Update, 14. April 2020, 10.23 Uhr: Seit Gründonnerstag (9.April) wurden 13 neue Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau bestätigt (Stand Samstag, 11. April), wie Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilte. „Gleichzeitig konnte die gleiche Zahl von Patienten als geheilt aus der Überwachung durch das Gesundheitsamt entlassen werden“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

Coronavirus im Landkreis: 139 Patienten wieder genesen

Update, 10. April 2020, 10.46 Uhr: Wie Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilte, sind (Stand, 9. April 14 Uhr) am gestrigen Donnerstag zwei weitere Personen am Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl liegt damit bei 296 positiv getesteten Personen.

Dennoch sind mit Stand gestern (9.April) 139 Patienten im Landkreis Weilheim-Schongau wieder genesen.  

Update, 8. April 2020, 14.37 Uhr: Die Gesamtzahl der Corona-Fälle beläuft sich im Landkreis Weilheim-Schongau auf 294 Personen, also vier weitere im Vergleich zum Vortag. Dennoch scheinen die Maßnahmen der Ausgangsbeschränkung zu wirken, da die Zahl der neu erkrankten nur leicht angestiegen ist. Das Gesundheitsamt teilt außerdem mit, dass (Stand 8. April) 110 Personen im Landkreis genesen sind. 

Wie Pressesprecher Hans Rehbehn weiter mitteilt, appelliert Landrätin Andrea Jochner-Weiß, auch an den Osterfeiertagen zuhause zu bleiben. Die Ausgangsbeschränkungen seien eine wichtige Maßnahme, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Krankenhäuser im Landkreis Weilheim-Schongau vor einer Überforderung zu schützen. 

Coronavirus: Aufenthalt im Freien nur mit „triftigen Gründen“ erlaubt

„Bitte denken Sie daran: Der Aufenthalt im Freien ist vorerst bis zum 19. April unverändert nur bei Vorliegen triftiger Gründe zulässig“, wird Jochner-Weiß in der Pressemitteilung zitiert. Dazu gehören natürlich weiterhin auch Sport, Spazierengehen und Bewegung an der frischen Luft entweder alleine oder zusammen mit Angehörigen des eigenen Hausstands. 

Dennoch solle auf Ausflüge an Seen oder in die Berge an Ostern und den Feiertagen unterlassen werden. „Danke, dass ein ganz überwiegender Teil der Bürgerinnen und Bürger diese Einschränkungen trotz des schönen Wetters am letzten Wochenende beachtet hat. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, wird Landrätin Jochner-Weiß weiter zitiert. 

Update, 8. April 2020, 12.59 Uhr: Das dürften gute Nachrichten für alle Gartler sein: Die Ablieferung von Grüngut kann an den meisten Stellen bald wieder erfolgen – doch nur mit Einschränkungen, Vorsichtsmaßnahmen und einer längeren Wartezeit.

Update, 8. April 2020, 10.34 Uhr: Angesichts der wachsenden Zahlen an Corona-Patienten steigt der Bedarf an Betreuungsbetten. Die Klinik Höhenried in Bernried soll deshalb auf Wunsch der Rettungszweckverbände ein Hilfskrankenhaus werden.

Update, 7. April 2020, 18.04 Uhr: Die Krankenhaus GmbH teilt mit, dass seit Aufkommen der ersten Fälle vor rund vier Wochen insgesamt 31 Patienten mit einer Covid-19-Infektion auf den Intensiv- und Isolierstationen in Weilheim und Schongau behandelt wurden, gelten inzwischen 13 Patienten als gesundet und sind mittlerweile wieder zuhause. In diesem Zeitraum wurden an jedem Standort rund 3600 Corona-Tests durchgeführt, insgesamt also 7200 Abstriche, teilt die Pressestelle der Krankenhaus GmbH mit. 

In Weilheim wurde der erste Patient mit einer Covid-19 Infektion am 2. März aufgenommen, in Schongau rund 14 Tage später am 17. März. Das Krankenhaus Schongau weitet ab sofort seine Covid-19-Tests auf alle Patienten aus. Dies wurde durch den hausinternen Krisenstab beschlossen. Dieser Schritt sei notwendig, da in Schongau ein hoher Anteil von sogenannten Hochrisikopatienten behandelt werde. Dazu zählten vor allem hochbetagte Patienten oder Patienten mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder einer Herz-Kreislauferkrankung, hieß es in einer Mitteilung. 

Alle Patienten in stationärer Behandlung werden vorsorglich auf das Coronavirus getestet 

Das bedeutet nicht nur, dass alle Patienten in stationärer Behandlung vorsorglich auf Corona getestet werden, sondern auch, dass Patienten im Bereich der Geriatrischen Rehabilitation und der Akutgeriatrie zwei bis drei Tage vor der geplanten Entlassung einen Abstrich erhalten. Für Patienten aus externen Einrichtungen (u.a. Pflegeheimen) wird das ab sofort grundsätzlich bei der Aufnahme und vor der Entlassung praktiziert. 

„Sollte bis zur Entlassung noch kein Testergebnis vorliegen, muss in der entsprechenden externen Einrichtung eine Vorsorge-Isolation sichergestellt werden, bis das Testergebnis vorliegt“, schreibt die Krankenhaus GmbH. Grundsätzlich gelte weiterhin, dass der diensthabende oder der behandelnde Arzt die bereits entlassenen Patienten entsprechend über das Testergebnis informiert.

Auf der Intensivstation liegen in den Kliniken Weilheim und Schongau derzeit nur zwei Patienten (56/beatmet und 75), auf den Isolierstationen inklusive des Krankenhauses Penzberg insgesamt 17 Patienten.

Update, 7. April 2020, 16.24 Uhr: Wie das Landratsamt mitteilt, sind weitere neun Personen im Landkreis Weilheim-Schongau am Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl beträgt demnach 290 positiv getestete Personen. Jedoch seien auch Stand heute 68 Patienten wieder gesund

Update, 7. April 2020, 11.54 Uhr: Mit einem „Hilferuf“ und einem eindringlichen Appell hat sich eine Erzieherin an den Penzberger Merkur gewandt. Sie kritisiert die derzeitigen Regelungen zur Notbetreuung in Kindergärten als gefährlich: für die Betreuer, die Kinder und die Allgemeinheit.

Peitinger Bauernmarkt findet trotz Corona-Krise statt

Update, 7. April 2020, 11.21 Uhr: Der Peitinger Bauernmarkt ist eine Institution in der Marktgemeinde. Entsprechend dürfte es die Peitinger freuen, dass sie auch in der Corona-Krise nicht auf die beliebte Einkaufsmöglichkeit für regionale Produkte verzichten müssen. Am Gründonnerstag öffnet der Bauernmarkt wie geplant seine Pforten – mit einigen Änderungen.

Update, 7. April 2020, 11.17 Uhr: Das Coronavirus hat auf viele Lebensbereiche Auswirkungen. Besonders ältere Leute gehören zur Risikogruppe, weshalb sich auch die Situation in den Seniorenheimen im Landkreis Weilheim-Schongau verändert hat. Trotzdem versuchen die Einrichtungen, das Beste aus der Situation zu machen. „Wir halten durch! Ihr bitte auch“ – mit dieser Botschaft wenden sich die Bewohner und die Mitarbeiter des Schongauer Heiliggeist-Spitals nach draußen.

Nur minimale Steigung der Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 6. April 2020, 16.09 Uhr: Laut Kliniksprecher Stefan Berger wurden am heutigen Montag zwei infizierte Patienten stationär in der Klinik Penzberg behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. Verdachtsfälle waren keine in stationärer Behandlung.

Update, 6. April 2020, 16.01 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Coronafälle im Landkreis Weilheim-Schongau steigt nur minimal an. Nach heutigem Stand (13 Uhr) sind zwei weitere Personen hinzugekommen, die Gesamtzahl beläuft sich damit auf 281 erkrankte Personen.

Wie Pressesprecherin Erika Breu mitteilt, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass die Erreichbarkeit über die Osterfeiertage nur für Ärzte, Kliniken, Behörden und Pflegeeinrichtungen gewährleistet wird. 

„Für Bürgeranfragen steht Ihnen das Team des Gesundheitsamts wieder ab Dienstag, 14 April, unter der Hotline-Nummer 0881/681 1717 zur Verfügung“, heißt es weiter.

Update, 6. April 2020, 10.53 Uhr: Möglichst daheim bleiben und sich nicht in Gruppen treffen, ist die Anweisung, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Aber halten sich die Menschen in Schongau, Peiting und Bernbeuren auch daran?

Am Ammersee ging es eher ruhig zu. Am Starnberger See und an den Osterseen waren etwas mehr Radfahrer und Spaziergänger unterwegs.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Grünen Landtagsabgeordneter sprang als Intensivpfleger ein 

Update, 5. April 2020, 16.38 Uhr: Auf der Intensivstation des Krankenhauses Weilheim liegen laut Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH, am heutigen Sonntag zwei Menschen, die am Virus erkrankt sind (55 und 56 Jahre alt), einer von ihnen wurde beatmet. Auch eine 76-jährige Person wurde beatmet, jedoch negativ auf Corona getestet. Auf der Isolierungsstation in Weilheim lagen fünf Patienten (56 bis 76 Jahre alt), die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sowie ein Verdachtsfall. 

Auf der Intensivstation in Schongau wurden laut Lippmann gestern zwei Patienten (59/75) mit Corona-Infektion behandelt – ohne Beatmung. Auf der Isolierungsstation lagen dort drei Patienten (50 bis 80 Jahre alt), die positiv auf das Virus getestet wurden, sowie zwei Verdachtsfälle. 

In der Weilheimer Klinik sprang am Wochenende übrigens der grüne Landtagsabgeordnete Andreas Krahl – der bis zur Wahl 2018 in der Unfallklinik Murnau gearbeitet hatte – als Intensivpfleger ein.

Update, 5. April 2020, 15.13 Uhr: Weitere sechs Personen sind im Landkreis weilheim-Schongau am Coronavirus erkrankt (Stand 5. April 14 Uhr), wie Landkreis Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt. Die Gesamtzahl der Infizierten beläuft sich demnach auf 279 Erkrankte

Das schöne Wetter lädt zwar derzeit zu einem Aufenthalt im Freien ein, dennoch sollen keine Ausflüge unternommen werden. „Natürlich dürfen die Menschen ihre Wohnungen auch verlassen, um spazieren zu gehen, sich an der frischen Luft zu bewegen oder sich von den Belastungen der Ausgangsbeschränkungen etwas zu erholen“, heißt es in der Pressemitteilung. 

„Landratsamt Weilheim-Schongau appelliert an Bürger: „Bitte halten Sie sich daran!“

Dennoch sei es besonders wichtig, dass ein bestmöglicher Ausgleich zwischen den gesundheits- und lebensschützenden Maßnahmen und Vorgaben eingehalten werde. Das heißt, dass vor allem keine Ansammlungen - mit vielen Menschen auf engstem Raum - entstehen. Nur so könne die Eindämmung des Virus gewährleistet werden. „Bitte halten Sie sich daran!“, appelliert das Landratsamt an die Bürger.

Außerdem müsse die Veranstaltung „Migräne im Fokus“ am Donnerstag, 23. April, im Gesundheitsamt Weilheim entfallen. Sie wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. 

Update, 5. April 2020, 14.59 Uhr: Der Landkreis geht einen neuen Weg: Ein kleiner „Ferienausschuss“ übernimmt in der Corona-Krise statt dem 60-köpfigen Kreistag das politische Tagesgeschäft. Auf der Tagesordnung steht der Kreishaushalt.

Update, 5. April 2020, 14.56 Uhr: Seit fast drei Wochen ist die Penzberger Stadtbücherei mit ihren über 22 000 Büchern und Zeitschriften nun geschlossen. Auf Lesestoff müssen die Nutzer trotzdem nicht verzichten. Die Bücherei hat die Online-Bibliothek aufgestockt. Und das Team stellt „Medientüten“ zum Abholen vor die Tür.

Eigenes Corona-Testzelt für Kinder in Schongau

Update, 5. April 2020, 14.55 Uhr: Für Kinder gibt es nun eine spezielle Corona-Teststation: Im Hof einer Kinderarztpraxis in Schongau wurde ein Bundeswehrzelt aufgestellt.

Update, 5. April 2020, 14.53 Uhr: Weil sie rechtliche Folgen befürchteten, stellten die „Nähbienen“ keine Masken mehr her. Doch nun rudern die Abmahnanwälte zurück. Und der Wirtschaftsminister äußert sich.

Update, 5. April 2020, 14.49 Uhr: Außergewöhnliche Situationen wie die Coronakrise erfordern auch von den Unternehmern ungewöhnliche Ideen, um trotz vieler Einschränkungen im Geschäft zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren. Wir haben einige Weilheimer befragt, wie sie mit der schwierigen Herausforderung umgehen.

Zahl der Infizierten steigt weiter: Landratsamt ruft dazu auf, zuhause zu bleiben und keine Ausflüge zu machen

Update, 4. April 2020, 16 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau sind weitere 16 Personen am Coronavirus erkrankt (Stand 4. April 14 Uhr). Insgesamt sind somit 273 Personen mit dem COVID-19-Virus infiziert. 

„Auch wenn es schwerfällt, halten Sie die Ausgangsbeschränkungen und den Abstand ein. Das wichtigste ist: Bleiben Sie zu Hause“, schreibt Pressesprecher Hans Rehbehn in seiner Mitteilung. Er appelliert an die Bewohner des Landkreises auch bei dem schönen Wetter keine Ausflüge zu machen. „Ein kurzer Spaziergang muss in dieser schwierigen Zeit einfach reichen.“ 

Nur wenn alle zusammen diszipliniert seien, könne das Virus besiegt werden. „Die Zeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen, wird wiederkommen. Aber bis es soweit ist: Bleiben sie zu Hause und vor allem: Bleiben Sie gesund!“, schreibt Rehbehn weiter.

Update, 3. April 2020, 15.31 Uhr: Im Penzberger Krankenhaus werden zwei COVID-19-Patienten stationär behandelt. Dazu kommen drei Verdachtsfälle, einer mehr als am gestrigen Donnerstag. 

Zahl der Corona-Patienten steigt weiter - 15 weitere positiv getestete Personen im Landkreis

Update, 3. April 2020, 15.23 Uhr: Die Anzahl an Corona-Infizierten ist leicht weiter gestiegen. Laut Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn sind 15 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Gesamtzahl beläuft sich, Stand 3. April 14 Uhr, auf 257 positiv getestete Personen im Landkreis Weilheim-Schongau.

Update, 3. April 2020, 13.15 Uhr: In diesem Jahr wird es kein Tollhubfestival auf Gut Hub in Penzberg geben. Die Kleinkunstinitiative hat es wegen der Ausbreitung des Coronavirus gestrichen. Es hätte im Mai stattfinden sollen.

Update, 3. April 2020, 12.59 Uhr: Ihre Technik steckt in Flugzeugen, Computertomografen oder Geldautomaten: Die Firma TQ-Systems ist einer der größten Technologiedienstleister und Elektronik-Spezialisten in Deutschland. Auch in Peiting unterhält das Unternehmen einen Standort. Dieser soll jetzt kräftig erweitert werden - trotz Corona-Krise.

Update, 3. April 2020, 10.10 Uhr: Bis vor drei Wochen hatten Martin und Lena Albrecht in Oderding einen rundum florierenden Betrieb mit 55 Angestellten. Als „Zwergerlkoch“ haben sie rund 150 Schulen und Kindergärten im ganzen Landkreis und in den angrenzenden Landkreisen mit Mittagessen beliefert. Nun ist alles anders, wie Martin Albrecht im Interview mit der Heimatzeitung berichtet.

Update, 2. April 2020, 18 Uhr: Auf der Intensivstation des Krankenhauses Weilheim lagen nach Auskunft von GmbH-Chef Thomas Lippmann fünf Personen: Zwei positiv Getestete (56 und 76) sowie zwei Verdachtsfälle (65 und 71) wurden beatmet, ein 55-Jähriger nicht. Auf der Isolierstation lagen fünf Personen. In der Klinik Schongau waren es gestern ein 59-Jähriger auf der Intensivstation (nicht beatmet) und fünf auf der Isolierstation.

242 positiv getestete Personen im Landkreis Weilheim-Schongau

Update, 2. April 2020, 17.03 Uhr: Die Zahl an Corona-Infizierten steigt weiter. Mittlerweile sind242 Personen an dem Virus erkrankt. 

Das Landratsamt Weilheim-Schongau hat eine weitere Hotline freigeschaltet, wie Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt. „Hier können Fragen zu Bedarfsanmeldung/Materialausgabe für Alten- und Pflegeheime, Allgemeinärzte, Bestatter, Hebammen, Pflegedienste, Zahnärzte, Kliniken, Näherinnen gestellt werden“, heißt es weiter. Die Hotline ist unter Telefon 0881/681-1476 und 0881/681-1477 erreichbar.

Im Penzberger Krankenhaus ist die Lage unverändert. Wie bereits am Mittwoch, 1. April, werden zwei Patienten stationär behandelt. Ebenso die zwei Verdachtsfälle sind gleich geblieben.

Update, 2. April 2020, 15.36 Uhr: Masken werden derzeit dringend benötigt. Die „Nähbienen“ aus dem Landkreis stellen sie ehrenamtlich her. Doch jetzt wurden sie jäh ausgebremst. Aus Angst vor rechtlichen Folgen.

Update, 2. April 2020, 12.34 Uhr: Was machen Künstler in Corona-Krisenzeiten, wenn das Kulturleben stillsteht? Wir fragen in loser Folge Kulturschaffende im Landkreis. Heute Andrea Fessmann, Leiterin der Iffeldorfer Meisterkonzerte.

Update, 2. April 2020, 12.31 Uhr: Ein neues Online-Portal für Weilheim und Umgebung will den heimischen Geschäften helfen: Betriebe können sich unter weilheim-city.de kostenlos eintragen und für sich werben. Die Stadt und der Standortförderverein unterstützen das Angebot – sowohl ideell als auch finanziell.

Altpapiersammlung im Landkreis verschiebt sich 

Update, 2. April 2020, 12.19 Uhr: Die Vereine dürfen wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkung nach wie vor kein Altpapier sammeln. Die EVA GmbH hat jedoch Entsorgungsfirmen mit der Abholung beauftragt und die Abholzeiten verschieben sich etwas. 

Die Altpapiersammlung am Samstag, 18. April, in den Weilheimer Ortsteilen Marnbach und Deutenhausen ist abgesagt.

Folgende Abholungen finden statt: 

6. April:

Peißenberg Bezirke 1, 5, 6

(statt 4.4.)

7. April:

Peißenberg Bezirke 2, 3

(statt 4.4.)

8. April:

Peißenberg Bezirk 4

(statt 4.4.)

7. April:

Bernried, Sindelsdorf

(statt 4.4. / 3.4.)

8. April:

Eglfing

(statt 4.4.)

9. April:

Huglfing, Oberhausen

(statt 4.4.)

14. April:

Steingaden

(statt 18.4.)

15. April:

Altenstadt (ohne Schwabniederhofen)

(statt 18.4.)

16. April:

Bernbeuren

(statt 18.4.)

17. April:

Burggen (ohne Tannenberg)

(statt 18.4.)

18. April:

Iffeldorf (Termin wie geplant)

20. April:

Weilheim Bezirke 1, 7

(statt 18.4.)

21. April:

Weilheim Bezirke 2, 4 (ohne Unterhausen)

(statt 18.4.)

22. April:

Weilheim Bezirke 3, 5, 6

(statt 18.4.)

23. April:

Antdorf, Eberfing, Habach

(statt 18.4.)

24. April:

Raisting, Polling (mit Oderding, Etting)

(statt 18.4.)

Binnen 24 Stunden 24 Erkrankte mehr

Update, 1. April 2020, 17.53 Uhr: Wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt, breitet sich das Coronavirus weiter aus. Binnen 24 Stunden kamen 24 positiv getestete Personen hinzu. Stand 16 Uhr sind es im gesamten Landkreis Weilheim-Schongau derzeit 227 Corona-Infizierte

Eine Herausgabe der Zahlen nach Gemeinden lehne das Landratsamt derzeit noch ab. „Aus unserer Sicht bestehen erhebliche Bedenken, da bei kleinen Gemeinden mit Einzelfällen immer noch eine Zuordnung zur Person und ggf. zu einer Stigmatisierung der Betroffenen führt“, heißt es in der Pressemeldung weiter. Durch die Regierung von Oberbayern werde geprüft, „ob eine Herausgabe der Zahlen datenschutzrechtlich unbedenklich ist“.

Update, 1. April 2020, 16.03 Uhr: Im Penzberger Krankenhaus werden aktuell zwei Corona-Patienten stationär behandelt. Zudem gibt es mittlerweile zwei Verdachtsfälle

Update, 1. April 2020, 14.02 Uhr: Wegen der Corona-Krise werden alle Reisen bis einschließlich Ende April storniert. Doch kaum jemand bucht seine Urlaubsreise um. Dadurch entstehen den Reisebüros erhebliche Verluste und dennoch haben sie so viel Arbeit, dass sie teilweise auch nachts für ihre Kunden im Einsatz sind.

Update, 1. April 2020, 13.36 Uhr: Der Landkreis Weilheim-Schongau hat wegen der Corona-Pandemie jetzt einen Versorgungsarzt. Wie Dr. Karl Breu dazu kam und was es mit der Schwerpunktpraxis auf sich hat, verrät er im Interview mit der Heimatzeitung.

23 Corona-Patienten werden in den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau betreut

Update, 1. April 2020, 11.55 Uhr: Wie die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau mitteilt, werden derzeit 23 Corona-Patienten in den beiden Kreiskrankenhäusern betreut. 

Im Weilheimer Krankenhaus werden sieben positiv getestete Personen behandelt, drei auf der Isolierstation und vier auf der Intensivstation. Hinzu kommen acht Verdachtsfälle. Davon werden sechs auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation betreut. Vier der positiv getesteten Patienten im Weilheimer Krankenhaus müssen beatmet werden. 

In Schongau werden ebenfalls sieben Patienten betreut, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Davon sind fünf auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation. Einer der COVID-19-Patienten muss derzeit beatmet werden. Ein Verdachtsfall wird ebenfalls auf der Intensivstation im Schongauer Krankenhaus betreut. 

Umsetzung des „Notfallplans Corona-Pandemie“ in den Krankenhäusern 

Bei der Umsetzung des „Notfallplans Corona-Pandemie“ wurden die ärztlichen Direktoren Andreas Knez und Michael Platz zu Pandemiebeauftragten ernannt. Damit sind sie zentrale Ansprechpartner und stehen in engem Austausch mit dem zentralen ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) Martin Dotzer. „Dieser steuert für die Dauer des Notfallplans landkreisübergreifend die Belegung der Krankenhäuser und damit die Patientenströme. Er ist mit umfassenden Kompetenzen ausgestattet, wie Patientenverlegungen, Personal- und Geräteverlagerungen“, heißt es von der Krankenhaus GmbH weiter. 

Norman Fötzsch meldet täglich die verfügbare Bettenkapazität für die Kreiskrankenhäuser in Weilheim und Schongau. Martin Dotzer habe sich die Gegebenheiten sowie Kapazitäten in Schongau und Weilheim bereits vor Ort umfassend angeschaut, teilt die Krankenhaus GmbH mit. „Die bestehenden Konzepte zum weiteren Ausbau der Aufnahme- und Beatmungskapazitäten werden entsprechend umgesetzt.“

Bewältigung der Patientenzahlen auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen

Um die erheblichen Patientenzahlen bewältigen zu können, wurden folgende Anweisungen durch den Freistaat Bayern in Kraft gesetzt: 

Patienten, die eine bestätigte Infektion haben oder den Verdacht einer Corona-Erkrankung haben, werden durch die Rettungsdienste in die Krankenhäuser Schongau, Weilheim, Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen sowie Wolfratshausen gebracht. Im Penzberger Klinikum werden nur nicht überwachungspflichtige COVID-19-Patienten untergebracht.

Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und im Klinikum Starnberg werden Schwangere mit Verdacht auf das Coronavirus oder einer bestätigten Infektion versorgt. „In allen anderen Fällen nehmen die Kliniken im Bereich Oberland nach den bisher gültigen Auswahlkriterien weiterhin ihre Patienten auf“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Teststation auf der Berghalde in Penzberg hat Arbeit aufgenommen

Update, 1. April 2020, 10.27 Uhr: Auf der Penzberger Berghalde hat am Montagnachmittag eine Station ihre Arbeit aufgenommen, bei der Patienten auf das Coronavirus getestet werden. Organisiert wird die Teststation von Ärzten. Kommen dürfen nur Menschen, die von ihrem Arzt zum Rachenabstrich geschickt werden. In den ersten zwei Stunden waren es mehr als zwei Dutzend.

Update, 1. April 2020, 10.24 Uhr: Seine Mitarbeiter müssen nicht Däumchen drehen, und die Ärzte und Pflegekräfte in Schongau und Umgebung bekommen das, was sie am dringendsten benötigen: Maler Gerhard Wöhnl lässt in seinem Geschäft an der Münzstraße ab sofort Atemmasken zum Schutz gegen das Coronavirus fertigen. Reich werden will er dabei aber nicht.

Bei den Landwirten im Landkreis herrscht „extreme Unsicherheit“

Update, 1. April 2020, 9.48 Uhr: Auch die Landwirte im Landkreis könnten über kurz oder lang von der Corona-Krise betroffen sein. In Österreich ist die Milchabnahme in einigen Regionen um bis zu 30 Prozent zurückgegangen.

Update, 1. April 2020, 9.41 Uhr: Noch bis zum Ende der Osterferien gelten in Bayern Ausgangsbeschränkungen und weitere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Auch für Thomas Cichowski, Leiter eines Edeka-Marktes in Weilheim, ist die Welt nicht mehr, wie sie noch vor wenigen Wochen war, wie er im Interview erzählt.

Zahl der Corona-Patienten im Landkreis steigt auf über 200 an

Update, 31. März 2020, 18.11 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau ist die Marke von 200 Corona-Fällen erreicht: Stand heute um 17 Uhr waren es insgesamt 203 Personen, 17 mehr als tags zuvor, wie Landratsamts-Sprecher Hans Rehbehn mitteilte. 

Laut Krankenhaus-Sprecher Thomas Lippmann werden auf der Intensivstation des Weilheimer Krankenhauses derzeit drei Patienten (55, 71 und 76) beatmet, dazu wird dort ein 56-Jähriger betreut sowie ein Verdachtsfall. Auf der Isolierstation befinden sich derzeit vier Patienten

Im Krankenhaus Schongau liegen drei Patienten auf der Intensivstation, ein 59-Jähriger sowie ein Verdachtsfall werden beatmet, ein 58-Jähriger nicht. Dazu kommen fünf Patienten auf der Isolierstation

Laut Rehbehn sind die Fälle relativ gleichmäßig über den Landkreis verteilt. Häufungen gebe es aktuell nur im engen familiären Umfeld, wenn sich Familienmitglieder im gleichen Haushalt gegenseitig angesteckt haben. Das Gesundheitsamt kontaktiere alle bisher gemeldeten Patienten im Nachgang noch mehrfach, um den Verlauf der Erkrankung zu verfolgen und den Zeitpunkt der Genesung zu ermitteln. Die meisten Fälle im Landkreis zeigten einen mäßigen Verlauf, so Rehbehn.

Penzberg: Im Krankenhaus derzeit zwei Patienten und ein Verdachtsfall

Update, 31. März 2020, 16.54 Uhr: Laut Sprecher der Klinik wurden am heutigen Dienstag im Penzberger Krankenhaus zwei Covid-19-Patienten behandelt, keiner davon als Intensivpatient, sowie ein Verdachtsfall. Das ist weniger als noch am Montag.

Update, 31. März 2020, 14.32 Uhr: Der TSV Weilheim hat sich wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkung überlegt, wie die Mitglieder (aber auch Nicht-Mitglieder) dennoch die nötige Ration Sport bekommen. Deshalb haben die Verantwortlichen auf der TSV-Webseite verschiedene Gymnastikangebote veröffentlicht, die „zum täglichen Sport treiben daheim“ einladen. 

Unter anderem steht „das breitensportliche Fit´n Fun Programm“ mit Imke Ladwig zur Verfügung. „Mitmachen kann jeder zuhause – Verbindung aufbauen – Handtuch und Trinkflache bereit halten …und los geht´s!“, schreibt der TSV Weilheim als Motivation. 

Update, 31. März 2020, 14.13 Uhr: Wegen der aktuellen Corona-Pandemie verschiebt sich die Abholung des Papiermülls in Penzberg. Die eigentliche Abholung durch die Verein wird derzeit von einer externen Firma übernommen und auf kommenden Samstag, 4. April, verschoben. Das gilt für die Bezirke 3 und 8

Zahl der Corona-Infizierten nur leicht gestiegen

Update, 30. März 2020, 17.24 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten ist nur leicht angestiegen. Bis zum heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt 186 Fälle gemeldet, wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt. Die Zahl der Patienten, die stationär behandelt werden, ist dabei stabil geblieben. Die meisten Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau würden einen mäßigen Verlauf zeigen.

Die Corona-Infizierten seien „relativ gleichmäßig über den Landkreis verteilt“, heißt es weiter. „Häufungen gibt es aktuell nur im engen familiären Umfeld, wenn sich Familienmitglieder im gleichen Haushalt gegenseitig angesteckt haben“, so Rehbehn.

Um den Verlauf der Erkrankung zu verfolgen, steht das Gesundheitsamt in Kontakt mit den Erkrankten. Zudem könne so der Zeitpunkt der Genesung ermittelt werden.

Einrichtung einer Schwerpunktpraxis zur Untersuchung und Behandlung von Corona-Patienten

Damit die ärztliche Versorgung im Zuge der Corona-Pandemie aufrecht erhalten werden könne, müsse in jedem Landkreis ein Versorgungsarzt bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz eingesetzt werden. Landrätin Andrea Jochner-weiß hat den ehemaligen Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Karl Breu für diese Aufgabe eingesetzt. 

Er habe vor allem die Aufgabe, dass eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung geplant und koordiniert wird, falls es bei der „Bewältigung des Katastrophenfalles erforderlich ist“. Dr. Karl Breu wird ein Arbeitsstab der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und der ärztlichen Kreisverbände zugeordnet. Zudem wird der Versorgungsarzt eine Standort-Analyse für eine Schwerpunktpraxis durchführen. Diese wird sowohl für die Untersuchung als auch die Behandlung von Corona-Patienten genutzt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Auch die Rekrutierung des erforderlichen Personals gehört zu den Aufgaben des ehemaligen Gesundheitsamtleiters. 

Coronavirus: Im Penzberger Krankenhaus werden fünf Infizierte und zwei Verdachtsfälle behandelt

Update, 30. März 2020, 17.09 Uhr: Laut Klinik-Sprecher wurden am heutigen Montag im Penzberger Krankenhaus fünf Covid-19-Patienten behandelt. Außerdem werden dort zwei Verdachtsfälle betreut. Darunter ist kein Intensivpatient.

Update, 30. März 2020, 16.23 Uhr: In der Pressemitteilung der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau heißt es, dass  „Väter ausdrücklich bei der Geburt erwünscht“ sind. Die Bedingung ist, dass sie gesund sind und einen Mund-Nasenschutz tragen, wird Chefarzt Dr. Ikechukwu Emmanuel Anikwe zitiert.

Nach der Geburt können die Väter jedoch nicht mit auf die Wochenstation. Zudem ist der Besuch der Familie derzeit ebenfalls nicht möglich. „Wir müssen das Corona-Risiko so gering wie möglich halten für die Mütter, die Familien und auch unser Personal“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Mütter würden so schnell es geht entlassen werden, damit sie schnellstmöglich wieder bei ihren Familien sein können. 

Vorsichtsmaßnahmen müssen auch zuhause eingehalten werden

Kreissaalbesichtigungen sind derzeit nicht möglich, da vor der Geburt nur „unbedingt notwendige Kontrolluntersuchungen“ stattfinden. Auch der Informationsabend für werdende Eltern findet aktuell nicht statt derzeit nicht statt

Dr. Anikwe betont, dass auch daheim Vorsichtsregeln eingehalten werden müssen. Dazu zählt: 

  • Fremde Personen oder Personen mit Verdacht auf Corona oder bestätigter Diagnose müssen Abstand halten
  • Häufig Händewaschen
  • Kind nicht küssen
  • Desinfektion
  • Kein Besuch

Roche in Penzberg hat neuen Corona-Schnelltest entwickelt

Update, 30. März 2020, 16.04 Uhr: Die Pharmafirma Roche in Penzberg hat einen neuen Schnelltest zur Erkennung einer Corona-Infektion entwickelt und auf den Markt gebracht. Seit dieser Woche ist er auch in Deutschland verfügbar.

Update, 30. März 2020, 16 Uhr: Mit einer zentralen Webseite will die Stadt Penzberg Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen helfen, ihre Betriebe und Geschäfte heil durch die Corona-Krise zu bringen. Ab dem heutigen Samstag ist die Seite frei geschaltet.

Update, 30. März 2020, 15.15 Uhr: In seinem letzten Jahr bei den Junioren wollte der Wilzhofener Luftgewehrschütze Maximilian Ulbrich noch mal richtig auftrumpfen. Doch dann kam Corona.

Update, 30. März 2020, 14.30 Uhr: Ab kommenden Donnerstag, 2. April, startet die Penzberger Tafel wieder mit der Ausgabe. Fertig gepackte Taschen werden ab 14 Uhr hinter dem Tafelgebäude am Kirchplatz an Tafelkunden verteilt. Dazu müsse nur der Ausweis vorgezeigt werden, damit eine Tasche genommen werden könne, heißt es in der Meldung. Dennoch wird darum gebeten, dass der nötige Sicherheitsabstand von eineinhalb bis zwei Metern eingehalten wird.

Update, 30. März 2020, 13.48 Uhr: Der Landkreis geht im Kampf gegen Corona einen neuen Schritt: Es gibt ab sofort einen ärztlichen Koordinator für alle Krankenhäuser und Reha-Kliniken im Rettungsdienstbereich Oberland. Es ist Dr. Martin Dotzer vom UKM Murnau.

Krisendienst Psychiatrie rund um die Uhr telefonisch erreichbar 

Update, 30. März 2020, 11.33 Uhr: Der Krisendienst Psychiatrie steht in dieser schweren Zeit jedem, der „in eine psychische Notlage geraten“ ist, telefonisch zur Seite. Die Hotline unter Telefon 0180/655 3000 ist täglich rund um die Uhr erreichbar.

Derzeit erreichen den Krisendienst durchschnittlich rund 133 Anrufe pro Tag. „Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen haben unsere Krisengespräche und die Einsätze der aufsuchenden Teams zunehmend Ängste rund um das Coronavirus zum Inhalt“, wird Psychiaterin Dr. Petra Brandmaier, stellvertretende ärztliche Leitung der Leitstelle, in der Pressemitteilung zitiert. 

Doch auch für Personen ohne psychiatrische Erkrankungen oder andere psychosoziale Belastungen ist die derzeitige Situation belastend. „Meist bringt ein sortierendes Gespräch mit uns eine gute Entlastung“, erklärt Dr. Brandmaier. In selteneren Fällen reiche das Gespräch nicht aus und die Leitstelle biete weiterführende Hilfe bei den Netzwerkpartnern an – unter anderem mobile Kriseneinsätze und Gesprächstermine bei regionalen Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDi). 

Damit sowohl das Team als auch die Klienten geschützt werden, finden die Kriseneinsätze meistens im Freien statt. „Selbstverständlich werden überall die geltenden Hygienevorschriften eingehalten“, versichert Dr. Brandmaier. 

Damit Ängste und Sorgen, die die Corona-Krise hervorrufen kann, sollten folgende Empfehlungen beherzigt werden: 

1. Dringende Beachtung der aktuell gültigen Regeln 

2. Bewegung und Sport wie erlaubt 

3. Beibehaltung einer Tagesstruktur oder entsprechende Planung einer angepassten Tagesstruktur 

4. Soziale Kontakte aufrechterhalten mit den aktuellen Möglichkeiten (Telefon, Internet) 

5. Vernünftiges Informationsverhalten, nicht ständige Beschäftigung mit dem Thema Corona Kontakt

Update, 29. März 2020, 17.30 Uhr: Das Landratsamt hat gerade die neuen Zahlen veröffentlicht. Die Lage ist und bleibt ernst. Aktuell sind 183 Patienten im Landkreis positiv auf COVID-19 getestet, das sind sechs neue Fälle allein am Sonntag.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: „Die Lage ist und bleibt ernst“

Update, 29. März 2020, 13.50 Uhr: Es ist immer noch keine Trendwende in Sicht - ganz im Gegenteil. „Die Lage ist und bleibt ernst. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Aktuell sind 177 Patienten im Landkreis positiv auf COVID-19 getestet. Das sind 23 Fälle mehr als am Vortag. Es wird dauern, bis die Maßnahmen greifen. Bitte halten Sie sich an die Vorgaben“, teilte das Landratsamt am Samstagabend mit. Mittlerweile befinden sich 17 Patienten in stationärer Behandlung in den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau. Fünf von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen beatmet werden, heißt es weiter.

Update, 27. März 2020, 17.54 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau nimmt weiter stark zu. Insbesondere in der vergangenen Woche stiegen die Zahlen deutlich (siehe Grafik). Aktuell sind nach Angaben des Landratsamtes – Stand Freitag, 14 Uhr – 154 Patienten positiv auf den Covid-19-Erreger getestet worden. Am Donnerstag waren es noch 136, am Dienstag 104. 

Das Gesundheitsamt beobachtet nun auch schwerere Verläufe bei jüngeren Patienten ohne bekannte Vorerkrankungen. Dies ist Grund für Landrätin Andrea Jochner-Weiß, nochmals eindringlich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen hinzuweisen. „Wenn wir es gemeinsam für wenige Wochen schaffen, uns an die Einschränkungen zu halten und solidarisch zusammenzustehen, profitieren wir alle davon“, so die Landrätin in der Pressemitteilung. 

Auch der Geschäftsführer der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH, Thomas Lippmann, warnte am Freitagnachmittag im Gespräch mit der Heimatzeitung davor, sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen. „Die schweren Fälle nehmen zu. Das merken wir ganz deutlich bei der Betreuung der Patienten“, sagte er. In Weilheim wurden am Freitag zwei positiv Getestete im Alter von 76 und 52 Jahren auf der Intensivstation künstlich beatmet. Ebenfalls nicht selbstständig atmen konnten zwei weitere Patienten, die mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Covid-19-Virus eingeliefert wurden. 

In Schongau liegt ein 59-jähriger Corona-Patient auf der Intensivstation. Im Weilheimer Krankenhaus seien zwei weitere Beatmungsstationen eingerichtet worden, so Lippmann weiter. „Wir hatten Glück, weil wir im Januar neue Beatmungsgeräte bestellt hatten, die nun unsere ohnehin gute Ausstattung ergänzen“, sagte er. Auch personell seien die Krankenhäuser gut aufgestellt, weil die 120 Auszubildenden auf den Stationen die Pflegekräfte unterstützen.

Zahl der Corona-Fälle binnen 24 Stunden stark angestiegen

Update, 27. März 2020, 10.15 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau ist nach Angaben des Landratsamtes binnen 24 Stunden stark angestiegen. Stand gestern, 16.30 Uhr, gab es 136 nachgewiesene Fälle – 22 mehr als am Vortag. Die Zahl der stationär Behandelten ist allerdings nach Aussage des Geschäftsführers der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH, Thomas Lippmann, weitgehend stabil. Momentan werden in Weilheim zwei und in Schongau ein Patient intensivmedizinisch betreut. 

Dazu kommen in Weilheim ein positiv Getesteter und sechs Verdachtsfälle auf der Isolierstation und in Schongau sieben positiv getestete und zwei Verdachtsfälle auf der Isolierstation, so Lippmann weiter. Er berichtete, dass die Gratis-Essensversorgung für die Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser, die bereits seit knapp zwei Wochen angeboten werde, von der Belegschaft sehr gut angenommen werde. „Da sind wir Ministerpräsident Markus Söder, der eine solche Versorgung ab dem 1. April anbieten will, zuvorgekommen“, so Lippmann. 

Aus dem Landratsamt heißt es derweil, dass noch vor dem Wochenende auch die Haus- und Kinderärzte im Landkreis mit einem Basisbedarf an Schutzausrüstung versorgt werden könnten. Wie Pressesprecher Hans Rehbehn weiter mitteilt, hätten die Pflegeheime und die ambulanten Pflegedienste bereits in den vergangen Tagen Schutzmasken und Desinfektionsmittel erhalten, um sich und die von ihnen Betreuten bestmöglich schützen zu können.

Dankesaktion von Thomas Müller wird umgeplant

Update, 26. März 2020, 17.03 Uhr: Die Aktion von Thomas Müller kann nicht wie geplant durchgeführt werden, weil die Behörden dabei Bedenken haben. Um die Helden des Corona-Alltags dennoch mit Essen versorgen zu können, werden die Bestellungen telefonisch angenommen und geliefert

Da es aus organisatorischen Gründen nicht geht, dass sowohl am Freitag, 27. März, als auch Samstag, 28. März, geliefert wird, findet die Aktion nur am Freitag statt. 

Update, 26. März 2020, 9 Uhr: Kleine Käfer, bunte Sterne: Die selbstgenähten Atemschutzmasken spenden in diesen schweren Tagen ein wenig Trost. Eine Initiative von freiwilligen „Nähbienen“.

Update, 25. März 2020, 16 Uhr: Um den zahlreichen Helden des Corona-Alltags zu danken, spendiert FC Bayern-Star Thomas Müller in seiner Heimat Pähl Schnitzel und Schweinebraten to go. Die Ausgabe ist sowohl am Freitag, 27. März, als auch am Samstag, 28. März, von 12 bis 19 Uhr in der „Alten Post“ und in der „Neuen Post“ in Pähl.

Update, 25. März 2020, 14.51 Uhr: Trotz der aktuellen Corona-Situation finden die Wochenmärkte in Weilheim (Dienstag auf den Kirchplatz und Freitag auf dem Marienplatz) weiterhin statt, da der Wochenmarkt zu „den Einrichtungen zählt, die laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geöffnet bleiben dürfen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Weilheim. 

Dennoch bittet die Stadt Weilheim darum, dass beim Einkauf der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten wird. „Für die Händler auf den Wochenmärkten als auch für den Einzelhandel ist es wichtig, dass weiterhin vor Ort eingekauft wird, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen“, schreibt die Stadt weiter.

Werdende Väter dürfen weiterhin ins Krankenhaus

Update, 25. März 2020, 13.15 Uhr: Aktuell gelten in den Krankenhäusern in Schongau und Weilheim wegen der aktuellen Corona-Pandemie Besucherstopps. Viele werdenden Väter und Mütter sind dadurch verunsichert, wie Krankenhaus-Sprecherin Susanne Heintzmann mitteilt.

Um die Unsicherheit zu nehmen, erklärt sie, dass in der Geburtshilfe Schongau der Zugang für Väter oder eine andere gewünschte Begleitperson offen ist. Das sei sowohl im Kreissaal als auch auf der Wochenstation so. „Natürlich ist es auch unser wichtigstes Ziel, die Infektionsketten zu unterbrechen, Mutter und Kind sowie die Mitarbeiter zu schützen. Deshalb haben wir diese Entscheidung nach Abwägung der Risiken sowie einer Reihe von Vorsichtsmaßnahmen getroffen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unterstütze die Vorgehensweise und habe in einem Rundschreiben klargestellt, „dass die Besuchsuntersagung nicht für Geburts- und Kinderstationen sowie für engste Angehörige gilt“.

Update, 24. März 2020, 17.42 Uhr: Es stand zu befürchten: Auch der künftige Schwabsoier Bürgermeister Manfred Schmid und seine Ehefrau haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie berichtet, hatte der 49-jährige Bundeswehrsoldat noch vor der Kommunalwahl an einem Lehrgang in Fürstenfeldbruck teilgenommen, bei dem es einen bestätigten Corona-Verdachtsfall gab. Schmid ließ sich testen. Auch er ist positiv und hat seit vergangenen Freitag die typischen Symptome. Fieber und Schüttelfrost habe er schon hinter sich, berichtete der 49-Jährige gestern aus seiner häuslichen Quarantäne im Gespräch mit den Schongauer Nachrichten. Was ihn derzeit am meisten störe, sei die Abgeschlagenheit und der Verlust des Geschmacksinns.

Update, 24. März 2020, 15.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Weilheim-Schongau steigt in den dreistelligen Bereich. Insgesamt sind nun - Stand Dienstag 15 Uhr - 104 Personen am Coronavirus erkrankt. Davon befinden sich 13 in stationärer Behandlungzwei dieser Patienten werden intensivmedizinisch betreut, wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt. Die meisten der Erkrankten weisen nur leichte Krankheitssymptome auf. 

„Bei einigen Patienten, die Anfang März positiv getestet wurden sind die Test zwischenzeitlich wieder negativ, so dass sie aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten“, heißt es von Rehbehn weiter. Da sich die Neuerkrankungen pro Tag bei zehn bis zwölf Personen einpendeln würden, sei das Gesundheitsamt der Auffassung, „dass die richtigen Quarantänemaßnahmen und die Ausgangssperren doch rechtzeitig genug gegriffen haben, um die Ausbreitung etwas zu verlangsamen“. 

Die Notfall-Hotlines sind weiterhin aktiv: 

Gesundheit: 0881/681-1717 

Gewerbe, Gaststätten und rechtliche Fragen: 0881/681-1779 

Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit: 0881/681-4444

Firmen spenden den Krankenhäusern Schutzmasken

Update, 24. März 2020, 13.43 Uhr: Sehr hilfsbereit zeigten sich die Firmen Hörbiger aus Schongau, Hella Priem Beflockung aus Altenstadt und Media Markt Donauwörth. Sie spendeten der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau „insgesamt mehr als 1.700 Schutzmasken, darunter Feinstaubmasken und Masken vom Typ FFP2 und FFP3 sowie Mund-Nasenschutz Masken“, heißt es in der Pressemitteilung der Krankenhaus GmbH.

„Das ist eine sehr noble Geste, dass die Firmen an uns denken, wo wir in diesen Zeiten zusammenrücken müssen“, wird der Ärztliche Direktor Michael Platz zitiert. Die Masken seien zentraler Bestandteil der Schutzausrüstung. 

Altpapiersammlung in Penzberg findet statt

Update, 24. März 2020, 11.54 Uhr: Die Altpapiersammlung in Penzberg findet statt. Da die Vereine aktuell nicht sammeln dürfen, habe die EVA GmbH „die Bezirke der Vereine an eine Entsorgungsfirma vergeben“, heißt es in der Pressemitteilung. Jedoch könne deshalb nicht in allen Bezirken das Altpapier am kommenden Samstag, 28. März, abgeholt werden. 

Die Termine für die einzelnen Bezirke in Penzberg sind: 

  • Freitag, 27. März: Bezirke 2 und 7 (planmäßig) 
  • Samstag, 28. März: Bezirke 4 und 5 (planmäßig) 
  • Dienstag, 31. März: Bezirke 1, 6 und 9 (neu; statt 28.3.) 
  • Samstag, 4. April: Bezirke 3 und 8 (neu; statt 28.3.)

Coronavirus im Landkreis: Drei nachgewiesene Fälle in der Penzberger Klinik

Update, 24. März 2020, 10.38 Uhr: An der Penzberger Klinik werden momentan drei Patienten mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion sowie zwei Verdachtsfälle betreut. Keiner davon muss intensivmedizinisch behandelt werden. Das Krankenhaus, hieß es am Montag auf Anfrage, ist auf einen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet.

Update, 24. März 2020, 9.48 Uhr: Die zwei Kreis-Krankenhäuser in Weilheim und Schongau rüsten auf für den Ernstfall: Ein ganzes Wochenende lang wurden Stationen umgebaut, damit mehr Corona-Patienten intensiv versorgt und beatmet werden und Verdachtsfälle von Anfang an isoliert werden können. „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, so Krankenhaus-Sprecherin Susanne Heintzmann mit Blick auf die steigenden Fallzahlen im Landkreis.

Ernste Corona-Lage in der Gemeinde Ingenried - Skiclub brachte Virus von Ischgl mit

Update, 24. März 2020, 9.43 Uhr: Die Gemeinde Ingenried hat eine ernste Corona-Lage. Laut Rathauschef Xaver Fichtl haben sich „drei bis vier“ Bürger im Ort mit dem Virus infiziert. Der örtliche Skiclub hatte es von Ischgl nach Ingenried gebracht. Ein Wahlhelfer (51) war erkrankt.

Update, 23. März 2020, 18.30 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau sind weitere acht Personen am Coronaavirus erkrankt. Die Gesamtzahl der Fälle beläuft sich damit – Stand heute, 14 Uhr – auf 92 positiv getestete Personen, wie Landkreis Pressesprecher Hans Rehbehn gestern Abend mitteilte. Wie Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH gestern gegenüber der Heimatzeitung mitteilte, befinden sich derzeit insgesamt 20 Corona-Patienten in den beiden Krankenhäusern in Behandlung. 

Insgesamt 25 Patienten in den Kliniken Weilheim, Schongau und Penzberg

In Weilheim werden – Stand heute, 16.40 Uhr – vier positiv getestete Personen behandelt. Zwei davon – 80 und 81 Jahre alt – werden auf der Isolierstation versorgt, zwei weitere – 52 und 76 Jahre alt – liegen auf der Intensivstation. Dazu kommen drei Verdachtsfälle, die auf der Isolierstation liegen. 

Im Schongauer Krankenhaus werden momentan ebenfalls vier positiv auf das Coronavirus getestete Personen behandelt. Sie sind laut Geschäftsführer Lippmann 52, 57, 61 und 78 Jahre alt und liegen auf der Isolierstation. Dort werden auch die derzeit neun Verdachtsfälle versorgt. 

An der Penzberger Klinik werden momentan drei Patienten mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion sowie zwei Verdachtsfälle betreut. Keiner davon muss intensivmedizinisch behandelt werden. Das Krankenhaus, hieß es auf Anfrage, ist auf einen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Umgang mit Ausgangsbeschränkung

Das Landratsamt hat zudem einige Beispiele übermittelt, wie mit der momentanen Ausgangsbeschränkung umgegangen werden soll: 

  • Umzüge sollen, wenn möglich, verschoben werden; wenn ein Verschieben nicht möglich ist, so können Familienangehörige, die in einem gemeinsamen Haushalt wohnen, den Umzug durchführen. Private Umzugshelfer dürfen nicht beteiligt werden. Umzugsunternehmen dürfen arbeiten. 
  • Sport und Bewegung soll am Heimatort oder in unmittelbarer Umgebung stattfinden. Fahrten zum Spazierengehen „an den Tegernsee“ sollen unterbleiben. 
  • Das Arbeiten im Wald von Privatpersonen ist untersagt. Begründung: Arbeiten im Wald (z.B. mit Motorsäge) ist gefährlich; bei einem möglichen Unfall wäre der Rettungsdienst unnötig zusätzlich belastet
  • Heilberufe wie Heilpraktiker, Ergotherapie, Fußpflege, etc. dürfen nur dann ihre Tätigkeit weiter ausüben, wenn dies medizinisch unbedingt erforderlich ist. 
  • Baumärkte bleiben geschlossen; Handwerker mit Handwerksausweis, sowie Gewerbetreibende mit Gewerbeanmeldung können einkaufen, soweit dies notwendig ist. 
  • Papiersammlungen durch Vereine sind bis auf Weiteres nicht gestattet.

In Penzberg werden Corona-Tests bei Arztpraxis im Innenhof durchgeführt

Update, 23. März 2020, 18.01 Uhr: Die hausärztlich-internistische Gemeinschaftspraxis von Peter Lidzba und Christoph Kempf in Penzberg hat im Freien ein Zelt aufgestellt, um Coronavirus-Tests durchzuführen. Getestet werden laut Lidzba ausschließlich Patienten, bei denen es die „ärztliche Indikation erfordert“. Dies können ihm zufolge auch Menschen sein, die vom Gesundheitsamt und anderen Ärzten geschickt werden. Die Tests laufen seit Montag. Er wolle durch die Verlagerung der Tests in ein Zelt sicherstellen, dass die normale Patientenversorgung in den Praxisräumen ohne Infektionsgefahr für seine Patienten aufrechterhalten werden kann. Allerdings befürchtet Lidzba, dass er das Zelt wieder abbauen muss. 

Es steht im Innenhof vor der Praxis an der Karlstraße. Lidzba erwartet eine einstweilige Verfügung der Hausverwaltung. Sie habe ihn bereits aufgefordert, das Zelt wieder abzubauen. Er hat sich deshalb eigenen Worten nach einen Anwalt genommen und sich vom Gesundheitsministerium juristisch beraten lassen. Seine Initiative sieht der Arzt als „Entlastung der staatlichen Gesundheitsämter“, die er anderen Ärzten zur Nachahmung empfiehlt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat die Praxis auch die Zahl ihrer Mitarbeiter um drei auf 15 aufgestockt. Man habe so eine Telefon-Hotline (08856/931729) für Menschen aufbauen können, die bei Gesundheitsamt und Kassenärztlicher Vereinigung nicht durchkommen.

Update, 23. März 2020, 13.43 Uhr: Die Altpapiersammlungen, die für Samstag, 28. März, geplant waren, entfallen wegen der aktuellen Corona-Situation. Betroffen sind Hohenpeißenberg, Peiting, Rottenbuch und  Wielenbach. Die EVA GmbH bittet die Bürger und Betriebe, ihr Altpapier weiterhin bei sich aufzubewahren.

Update, 23. März 2020, 11.19 Uhr: Die Corona-Krise macht auch vor den großen Unternehmen im Landkreis nicht Halt: Während die einen wegen wegbrechender Aufträge Kurzarbeit anmelden und ganze Standorte in die Pause schicken müssen, kommen andere mit der Produktion kaum hinterher. Ein Überblick von Hirschvogel über Hochland bis Roche

Coronavirus im Landkreis: Zahl der Infizierten steigt auf 84 Personen

Update, 22. März 2020, 16.45 Uhr: Wir haben gerade aktuelle Informationen von der Krankenhaus GmbH zur Situation in ihren beiden Krankenhäusern bekommen. Laut Geschäftsführer Thomas Lippmann werden aktuell im Krankenhaus Weilheim vier positive Corona-Fälle stationär behandelt. Davon liegt ein Patient auf der Intensivstation. Die Betroffenen sind zwischen 50 und Jahre alt. Darüber hinaus sind derzeit zwei Verdachtsfälle auf der Isolierstation. Am Krankenhaus Schongau wurden drei Fälle - alle zwischen 50 und 80 Jahre alt -  positiv getestet und werden stationär betreut.  Aktuell gibt es in Schongau keinen intensivmedizinischen Fall, so Lippmann. Darüber hinaus gibt es fünf Verdachtsfälle, die auf der Isolierstation liegen.

Update, 22. März 2020, 15.25 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau geht die Kurve an Corona-Fälle weiter nach oben: Stand Sonntagnachmittag sind weitere zehn Personen am Coronavirus erkrankt. Das meldet gerade das Landratsamt. Die Gesamtzahl steigt damit von 74 auf 84 positiv getestete Personen - allein an diesem Wochenende kamen 28 neue Fälle hinzu. Die neu Erkrankten weisen laut Landratsamts-Sprecher Hans Rehbehn „überwiegend leichte Erkrankungssymptome“ auf.

Update, 22. März 2020, 10.45 Uhr: Die  Zahl der Coronafälle im Landkreis steigt weiter. Stand 21. März, 15 Uhr, waren weitere 18 Personen  am Virus erkrankt, teilt das Landratsamt mit. Die Gesamtzahl der Fälle beläuft sich damit auf 74 positiv getestete Personen. Die neu Erkrankten weisen laut Landratsamt überwiegend leichte Erkrankungssymptome auf. Von den bisher positiv getesteten Personen befinden sich vier Patienten in stationärer Behandlung, alle Übrigen sind in häuslicher Absonderung. Nach Angaben der Krankenhaus GmbH sind weitere 15 Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. 

Tests nur bei Symptomen

Das Gesundheitsamt hat die Fallermittlungen an die neuen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts angepasst. Danach sollen enge Kontaktpersonen zu einem bestätigten Fall 14 Tage daheim bleiben. Eine Testung wird bei engen Kontaktpersonen nicht mehr generell empfohlen, sondern nur noch, wenn Symptome auftreten. Auf Grund der hohen Anzahl von Kontaktpersonen im weiteren Umfeld gehen die Behörden inzwischen davon aus, dass nahezu jeder bereits in irgendeiner Weise in diese Kategorie fallen könnte. „Deshalb wird keine Testung und Nachermittlung mehr erfolgen“, teilt Landratsamtssprecher Hans Rehbehn mit.

Schwer Erkrankte im Blick

Besonderes Augenmerk gilt nun der Testung von schwer erkrankten Personen in Krankenhäusern, medizinischem Fachpersonal und Menschen, die im beruflichen Umfeld Risikopatienten betreuen. 

Schutzausrüstung kommt

Zwischenzeitlich beginnt die Auslieferung von Material und Schutzausrüstung für Einrichtungen des Gesundheitswesens über das THW und den Katastrophenschutz. Im Landkreis Weilheim-Schongau werden zunächst in einem ersten Schritt den Pflegeheimen Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Für die nächsten Wochen  wird die Lieferung von Schutzmasken und weiterem Material angekündigt. Die Arztpraxen werden parallel dazu von der Kassenärztlichen Vereinigung mit Material versorgt.

Update, 21. März 2020, 16.15 Uhr: Den Geschäften im Landkreis Weilheim-Schongau stehen schwierige Zeiten bevor. Viele Läden und Firmen machen sich allerdings das Internet zunutze - und liefern ihre Waren nach Bestellung per Mail oder Telefon ins Haus.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Polizei mit dringender Bitte

Update vom 21. März 2020, 11.16 Uhr: Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bittet alle, die Notrufnummer 110 nur in dringenden Fällen anzurufen. „Im Zuge der jüngsten Entwicklungen – gerade nach der heutigen Veröffentlichung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie – meldeten sich zahllose Bürgerinnen und Bürger unter der Notrufnummer 110 in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums“, teilte das Präsidium gestern in einer Pressemitteilung mit. Meistens wären allgemeine Fragen zur Ausgangsbeschränkung gestellt worden, heißt es weiter. 

Die eindringliche Bitte der Polizei lautet also, die Notrufnummer 110für echte Notfälle freizuhalten, in denen ein schnelles Handeln der Polizei erforderlich ist!“

Update vom 20. März 2020, 17.46 Uhr: Die RVO informierte, dass mit sofortiger Wirkung das Kundenbüro in Weilheim nur noch telefonisch erreichbar ist. Der Fahrplan sei stabil, da die RVO vermehrt private Busunternehmer einsetze, um sie in ihrer prekären wirtschaftlichen Situation zu unterstützen. Ab Montag, 23. März, gelte der Ferienfahrplan, heißt es weiter.

Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Weilheim-Schongau steigt weiter - zehn neue Fälle innerhalb von 24 Stunden

Update vom 20. März 2020, 16.30 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen im Landkreis Weilheim-Schongau steigt weiter stark an. Wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt, ist die Gesamtzahl der Infizierten seit gestern auf 56 Personen gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sind somit laut Rehbehn zehn weitere Personen dazugekommen. Bis auf die vier Patienten (siehe Update unten), die in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau versorgt werden, befinden sich alle in häuslicher Quarantäne, heißt es weiter. 

Wegen der aktuellen Lage werden im Landratsamt bei der Kfz-Zulassungsstelle nur noch Termine an einen bestimmten Personenkreis vergeben. Dazu zählen: 

  • Personen, die systemrelevant sind oder zur Daseinsvorsorge beitragen (also zum Beispiel Lebensmittelhändler oder entsprechendes Personal sowie Landwirte). 
  • Personen, die im Bereich „Gesundheit oder Medizin“ arbeiten.
  • Personen, die einen sicherheitsrelevanten Beruf ausüben (unter anderem Polizisten).

Coronavirus im Landkreis: Verdachtsfälle steigen weiter an - vier Patienten werden in den Krankenhäusern betreut

Update vom 20. März 2020, 15.06 Uhr: In den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau werden insgesamt vier Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind, versorgt. 

In Schongau wurde der erste Patient, bei dem der Test positiv ausfiel, gestern bestätigt. Der 62-jährige Mann wird im dortigen Krankenhaus auf der Isolierstation versorgt. Trotz Vorerkrankung sei er in einem stabilen Zustand, schreibt die Krankenhaus GmbH.

In Weilheim werden derzeit drei Patienten betreut. Der Zustand von zwei Patienten, die mit einem positiven Testergebnis im Weilheimer Krankenhaus versorgt werden, ist nach wie vor ebenfalls stabil. Ein Patient wird intensivmedizinisch versorgt, heißt es weiter. 

Zu den vier erkrankten Personen kommen 15 Verdachtsfälle - zwei in Weilheim, 13 in Schongau. Die drei Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser konnten wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden, teilt die Krankenhaus GmbH mit. 

Update vom 20. März 2020, 13.21 Uhr: Über mögliche Bußgelder bei Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen wird aktuell noch geredet. Wie *Merkur.de berichtet seien bis zu 25.000 Euro möglich.

Coronavirus: Ministerpräsident Markus Söder verhängt Ausgangsbeschränkungen für Bayern

Update vom 20. Mörz 2020, 12.45 Uhr: Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz mitteilte, werden ab Samstag (21. März) um 0 Uhr Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten.

Der Weg zur Arbeit bleibe weiterhin erlaubt und auch die medizinische Versorgung sei nach wie vor gesichert. Zudem seien keine Hamsterkäufe notwendig, da es in der Lebensmittelversorgung keine Engpässe gebe. 

Appell von Landrätin Andrea Jochner-Weiß: „Bitte nehmen Sie die Lage ernst“

Update vom 20. März 2020, 12.33 Uhr: Am Amtsgericht Weilheim finden bis einschließlich Dienstag, 31. März, keine Gerichtsverhandlungen in Strafsachen statt, wie die Behörde mitteilte.

Update vom 20. März 2020, 10.55 Uhr: Landrätin Andrea Jochner-Weiß richtet einen Appell an die Bewohner im Landkreis Weilheim-Schongau. Sie bittet alle, zu Hause zu bleiben, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Nur so könne die Verbreitung verlangsamt und eingedämmt werden, heißt es in der Pressemitteilung. 

„Bitte nehmen Sie die Lage ernst“, heißt es von Jochner-Weiß. Sowohl eine angeordnete als auch freiwillige Quarantäne würden nicht nur der eigenen Sicherheit dienen, sondern auch dazu beitragen, andere Personen, die besonders gefährdet sind, zu schützen. „Bitte halten Sie sich an die Auflagen, meiden Sie soziale Kontakte und vermeiden Sie dadurch unangenehme Folgen, wie zum Beispiel Bußgelder“, so die Landrätin.

Coronavirus-Krise im Landkreis Weilheim-Schongau - die Lage am Freitag

Update vom 20. März 2020, 9.31 Uhr: Wie der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Thomas Lippmann, mitteilt, wird mittlerweile auch im Krankenhaus Schongau der erste positiv getestete Corona-Patient behandelt. Er ist auf der Isolierstatition untergebracht. Bislang wurden dort nur sechs Verdachtsfälle in Schongau behandelt.

Update vom 20. März 2020, 8.01 Uhr: Hier berichten heute alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis. Der Schock der gestrigen Nachricht sitzt noch tief bei: Der80-Jährige, der als erster im Landkreis Weilheim-Schongau am Coronavirus erkrankt war, ist gestern im Krankenhausverstorben. Auch im Landkreis Fresing starben gestern zwei Menschen am Coronavirus.

Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau steigt weiter an

Update vom 19. März 2020, 17.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle steigt: Davon betroffen ist nun auch der Denklinger Automobilzulieferer Hirschvogel, der in Schongau ein Werk betreibt. Wie das Unternehmen auf Anfrage der Heimatzeitung bestätigt, ist ein Mitarbeiter am Hauptsitz in Denklingen positiv auf das Virus getestet worden. 

Der betreffende Mitarbeiter sei seit Montag zuhause in Quarantäne, teilt das Unternehmen mit. „Wir halten direkt Kontakt zu ihm, er hat keinerlei Symptome und fühlt sich gesundheitlich sehr gut.“ Gemäß dem im Vorfeld ausgearbeiteten Pandemieplan und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt seien schnellstmöglich alle Kontaktpersonen des infizierten Mitarbeiters bei Hirschvogel ermittelt und nach Hause geschickt worden. „Auch mit diesen Mitarbeitern stehen wir in regelmäßigem Kontakt und hoffen, dass sie nach den 14 Tagen zuhause wieder gesund mit an Bord sein werden.“

Das sind die Nachbarschaftshilfen im Landkreis Weilheim-Schongau:

Update vom 19. März 2020, 17.15 Uhr: Wenn es auch täglich schlimme Nachrichten über das Coronavirus und seine Auswirkungen gibt, in den Städten und Dörfern im Landkreis Weilheim-Schongau wächst auch die Hilfsbereitschaft. Für Weilheim, Penzberg, Antdorf, Sindelsdorf, Iffeldorf, Peißenberg und Hohenpeißenberg haben bereits viele Hilfsangebote organisiert. Aber auch in Schongau und Peiting gibt es zahlreiche Helfer. Und auch der Bürgerverein am Lech ist bestens gerüstet für die Corona-Krise: Bis zu 150 ehrenamtliche Vereinsmitglieder stehen bereit, um Hilfsbedürftigen in den Gemeinden Lechbruck, Prem, Bernbeuren und Steingaden zu helfen.

Wertstoffhöfe im Landkreis Weilheim-Schongau geschlossen

Update vom 19. März 2020, 16.51 Uhr: Die Wertstoffhöfe in Weilheim, Penzberg, Peißenberg und im  Abfallentsorgungszentrum Erbenschwang sind ab sofort geschlossen. Zu diesem Schluss kam die EVA GmbH in Absprache mit dem Krisenstab im Landratsamt Weilheim-Schongau. Wenn die Wertstoffhöfe weiterhin geöffnet blieben, könne nicht verhindert werden, dass Personen aufeinander treffen, heißt es in der Pressemitteilung. 

Zudem wird auch die Öffnung der Grüngut-Sammelstellen bis auf Weitere eingestellt. Sollte ein Notfall vorliegen (wie zum Beispiel ein Umzug), kann die EVA GmbH kontaktiert werden.

Aktuelle Informationen oder Änderungen finden Sie auf der EVA-Homepage.

Zahl der Corona-Erkrankten steigt im Landkreis Weilheim-Schongau auf 44 Personen

Update vom 19. März 2020, 16.02 Uhr: Wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt, sind seit gestern (Mittwoch, 18. März) sechs weitere Personen am Coronavirus erkrankt. Sie weisen jedoch nur leichte Erkrankungssymptomeauf. Die Gesamtzahl an Infizierten im Landkreis Weilheim-Schongau erhöht sich damit auf 44 Personen

Im Weilheimer Krankenhaus werden nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Lippmann derzeit drei Corona-Patienten behandelt: Ein 76-Jähriger auf der Intensivstation, zwei 80- und 81-Jährige auf der Isolierstation. Im Krankenhaus Schongau werden auf der Isolierstation insgesamt sechs Verdachsfälle behandelt, die Tests laufen. Die Betroffenen sind laut Lippmann zwischen 31 und 84 Jahre alt.

Erster Corona-Todesfall im Landkreis Weilheim-Schongau

Update vom 19. März 2020, 14.42 Uhr: Es sind schreckliche Nachrichten: Der80-Jährige, der als erster im Landkreis Weilheim-Schongau am Coronavirus erkrankt war, ist im Krankenhausverstorben. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium gerade mit. Zunächst wurde der Patient im Krankenhaus Weilheim intensivmedizinisch versorgt. Mitte der vergangenen Woche wurde der Patient nach Absprache mit den Angehörigen nach München ins Klinikum rechts der Isar verlegt, „wo er trotz aller ärztlichen Bemühungen“ verstarb. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und der Familie des Verstorbenen“, betrauert das Landratsamt Weilheim-Schongau den Verlust.

Briefwahlunterlagen kommen automatisch per Post

Update vom 19. März 2020, 13.07 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es am Sonntag, 29. März, viele Stichwahlen, um den Landrat sowie die Bürgermeister zu bestimmen. Wegen der aktuellen Situation wird die Stichwahl nur per Briefwahl erfolgen, teilt das Landratsamt Weilheim-Schongau mit. Alle Wahlberechtigten erhalten die Wahlscheine und Briefwahlunterlagen automatisch. Sie werden per Post verschickt und müssen nicht beantragt werden. Die Wahl im Live-Ticker für die Region Weilheim-Schongau können Sie hier verfolgen.

Alle Wahllokale bleiben geschlossen. Sollte also auf den Wahlscheinen oder Bekanntmachungen der Wahlleiter eine Urnenwahl stehen, „ist diese Aussage nicht mehr gültig“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Wahlunterlagen werden in den kommenden Tagen bei allen Wahlberechtigten eintreffen.

Die Wahlunterlagen müssen bis Sonntag, 29. März, bis 18 Uhr bei der jeweils zuständigen Gemeinde eingehen. Sollte der Wahlbrief mit der Post versendet werden, sollte er spätestens drei Werktage vor Abgabeschluss (also Dienstag, 24. März) abgeschickt werden, heißt es weiter.

Für die Formalitäten sei wichtig, dass ausschließlich die „von der Gemeinde übersandten Unterlagen“ verwendet würden. Das gelte auch für das Kuvert. Eine Abgabe der Wahlbriefe beim Landratsamt ist nicht möglich.

Update vom 19. März 2020, 12.45 Uhr: Der Krisenstab am Landratsamt reagiert auf die Corona-Krise: Er bat den Ärztlichen Kreisverband um Unterstützung. Hintergrund ist die Einschätzung, dass im Landkreis Weilheim-Schongau die Zahl der schweren Fälle zunehmen wird. Diese müssen stationär in den Krankenhäusern behandelt werden. Doch dort stoßen die Mitarbeiter an ihre Grenzen. Der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands, Dr. Karl Breu, warb im Kollegenkreis um Aktive, die an den Krankenhäusern arbeiten könnten. Die Idee: Interessenten können sich bei der Krankenhaus GmbH mit den Standorten Weilheim und Schongau sowie am Klinikum Penzberg melden. Dort wird eine Art ÄrztePool geschaffen. Der Aufruf stieß bislang auf große Resonanz, berichtet Breu. Unter anderem meldeten sich „vier bis fünf“ Medizinerinnen im Erziehungsurlaub, die Hilfe im häuslichen Umfeld anboten. Auch fachfremde Kollegen wollen anpacken: Ein Psychiater erklärte sich genauso bereit, im Krankenhaus zu arbeiten, wie drei Psychotherapeuthen. Sogar Rentner sind laut Kreisverbandschef dabei. 

Breu spricht bei aller Begeisterung über die Hilfsbereitschaft von „einem zweischneidigen Schwert“. Vor allem für die älteren Kollegen. Denn der Corona-Dienst im Krankenhaus „wird schon etwas stressig werden“, weiß er. Zudem sind gerade Senioren bekanntlich eine Risikogruppe in den Virus-Zeiten. Aus diesem Grund werden die Namenslisten jetzt erst mal in den Krankenhäusern gesammelt und sortiert. Dort wird bei Bedarf über den Einsatz entscheiden.

Ansprechpartner für Interessierte sind die Krankenhaus GmbH (Ärztlicher Direktor Dr. Michael Platz, Tel. 08861/ 215117 und E-Mail m.platz@k-gmbh-ws.de) sowie das Klinikum Penzberg (Ärztlicher Direktor Dr. Florian Brändle, Tel. 08856/ 910101 und E-Mail florian.braendle@klinikumpenzberg.de).

Update vom 19. März 2020, 12.00 Uhr: Die IHK für München und Oberbayern baut ihr Beratungs- und Serviceangebot sowohl telefonisch als auch online stark aus. Alle Prüfungen und Veranstaltungen werden  bis Freitag, 24. April, abgesagt, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, heißt es in der Pressemitteilung. 

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Schongauer Bürgermeister appelliert an Bevölkerung

Update vom 19. März 2020, 11.20 Uhr: Der Schongauer Bürgermeister Falk Sluyterman hat sich jetzt in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet. Darin appelliert er unter anderem an die Bürger, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen, indem Besorgungen und Einkäufe, die nicht sofort erfolgen müssen, auf die Zeit nach der Corona-Krise zu verschieben.

Update vom 19. März 2020, 10.55 Uhr: Abschotten ist jetztBürgerpflicht, um dem Coronavirus irgendwie Einhalt zu gebieten. Doch, und das ist die gute Nachricht: In der Krise sind die Menschen füreinander da. Das zeigt sich gerade wunderbar in Schongau und Peiting, wo neu gegründete Nachbarschaftshilfen einen rasanten Zulauf verzeichnen.

Update vom 19. März 2020, 9.59 Uhr: Die Stadt Weilheim informiert auf ihrer Homepage über Hilfsmaßnahmen für Weilheimer Unternehmen. „So können sich betroffene Unternehmer einen schnellen Überblick über das Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung und den entsprechenden Ministerien verschaffen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Update vom 19. März 2020, 9.45 Uhr: Sie sind in der Krise einer der Dreh- und Angelpunkte: die Apotheken vor Ort. Gerade weil sie die medizinische Versorgung aufrecht erhalten müssen, wird Sicherheit besonders groß geschrieben. Hier lest ihr, wie Apotheken im Landkreis Weilheim-Schongau umbauen, aufrüsten, versuchen zu helfen und Ansteckung zu verhindern.

Nur noch im äußersten Notfall sollten Patienten den Weg zur Arztpraxis suchen. Ansonsten gilt: Wer ein Rezept oder auch eine Krankschreibung braucht, kann das alles von zu Hause erledigen. Die Hausarztpraxen im Schongauer Land arbeiten nach Pandemieplan. Wir haben die Hausarztpraxis Martin Kayser in Schongau besucht – natürlich im gebührenden Sicherheitsabstand.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: 38 Infektionen - Jüngste Person ist drei Jahre alt

Update vom 18. März 2020, 16.24 Uhr: Insgesamt gibt es zum jetzigen Zeitpunkt 38 Personen, die im Landkreis Weilheim-Schongau positiv auf das Coronavirus getestet wurden, teilt Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mit. Seit gestern gebe es zwölf neue Fälle, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurden. Die jüngste Person ist drei Jahre alt. Drei der Infizierten werden stationär betreut, eine der drei Personen wird beatmet. 

Die Laborergebnisse lassen derzeit aus Kapazitätsgründen auf sich warten. Deshalb wird angenommen, dass die Zahl der Infizierten bereits höher ist, heißt es weiter.

Auch zur Schuleinschreibung für das Grundschuljahr 2020/2021 gibt es Neuerungen, wie Rehbehn mitteilt. Die persönliche Einschreibung sei demnach nicht erforderlich. Eine Anmeldung könne schriftlich (zum Beispiel per E-Mail) oder telefonisch bei der jeweiligen Grundschule vorgenommen werden.

„Über die genauen Verfahrenswege der jeweiligen Einzelschulen werden die Erziehungsberechtigten durch die Schule informiert. Für Fragen stehen die Schulen selbstverständlich zur Verfügung“, teilt Rehbehn mit.

Update vom 18. März 2020, 15.00 Uhr: Wie die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau mitteilt, werden aktuell neun Patienten in den beiden Krankenhäusern versorgt. Zwei der Patienten wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Einer wird - wie vier andere - auf der Isolierstation des Weilheimer Krankenhauses betreut. Der andere Patient wird auf der Intensivstation versorgt. Der Zustand beider Infizierten ist jedoch stabil. Ein Patient konnte mittlerweile von der Isolierstation auf eine normale Station verlegt werden, da keine Ansteckungsgefahr mehr besteht und sich sein Zustand verbessert hat, heißt es weiter. 

Im Schongauer Krankenhaus werden fünf Patienten auf der Isolierstation behandelt und betreut. 

Zwei Mitarbeiter der Krankenhäuser in Weilheim und Schongau, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. „Ein weiterer Mitarbeiter hat sich vorsorglich in häusliche Quarantäne beegeben, um den Verdachtsfall zu klären. Mit dem Testergebnis wird in Kürze gerechnet“, schreibt die Krankenhaus GmbH.

Coronavirus: Neue Maßnahmen in den Krankenhäusern im Landkreis

Zudem hat die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau neue Maßnahmen ergriffen, um weiteren Corona-Fällen gerecht werden zu können. Dazu zählt, dass die Beatmungskapazitäten von acht auf 16 Plätze erhöht - also verdoppelt - werden konnte. Dazu sei ein Aufwachraum zur Intensivstation umgerüstet worden und Narkose-Geräte aus dem OP seien für den Einsatz in der Beatmung vorbereitet worden. 

Auch eine vorgelagerte Erstaufnahme wird ab Montag, 23. März, umgesetzt. Damit der Infektionsschutz weiterhin gewährleistet werden kann, werden Patienten - zum Beispiel verunfallte Verdachtsfälle -  sofort isoliert, um ein Ansteckungsrisiko auch bei einem hohen Patientenaufkommen zu minimieren. Im Krankenhaus Schongau findet diese Erstaufnahme im Eingangsbereich statt – in Weilheim im Eingangsfoyer. 

Zusätzlich zu den vorherigen Maßnahmen wird in Weilheim eine zweite Isolierstation eröffnet und steht ab Montag, 23. März, zur Verfügung. Sie wird 19 Einzelzimmer haben und damit besteht die Möglichkeit bis zu 38 Patienten in der „Kohorte“ zu versorgen.  Die jetzige „erste Isolierstation“ in Weilheim hat eine Kapazität von sieben Einzelplätzen und die „Option bis zu 14 Patienten in der „Kohorte“ zu versorgen“, teilt die Krankenhaus GmbH mit.

Update vom 18. März 2020, 12.45 Uhr: Wegen der momentanen Überlastung des Gesundheitsamtes kann keine Allgemeine Schwangerschaftsberatung stattfinden, teilt das Gesundheitsamt mit. Jedoch werden diese teilweise von den Freien Trägern (SKF und Donum Vitae) abgedeckt. 

Die Schwangerschaftskonfliktberatung könne aber sichergestellt werden. Die Kontaktaufnahme zur Terminvereinbarung solle am Besten über die E-Mail-Adresse schwangerenberatung@lra-wm.bayern.de stattfinden, da alle Telefone überlastet sind.

Update vom 18. März 2020, 10.05 Uhr: Der TÜV Süd stellt alle Theorie- und Praxisprüfungen bis vorerst Sonntag, 19. April, ein.

Update vom 18. März 2020, 9.52 Uhr: Die Altpapiersammlung am kommenden Freitag, 21. März, in Obersöchering muss entfallen. Die Betriebe und Haushalte werden gebeten, dass sie das Papier weiterhin bei sich sammeln und bis auf Weiteres aufbewahren.

Update vom 17. März 2020, 19.38 Uhr: Wie Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt heute sieben neue Fälle, die eine bestätigte Coronavirus-Infektion haben, gemeldet. „Die Personen sind zwischen sechs und 64 Jahre alt. Alle neuen Fälle werden aktuell zu Hause behandelt“, heißt es in der Pressemitteilung. 

Des Weiteren weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass auch eine mündlich angeordnete Quarantäne gültig ist. „Schriftliche Bescheide werden zeitnah versandt, allerdings kann es auf Grund des hohen Arbeitsanfalls im Gesundheitsamt dabei aktuell zu Verzögerungen kommen“, schreibt Rehbehn.

Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes ist wegen der aktuellen Lage voll ausgelastet und oftmals besetzt. Deshalb wurden nun die Kapazitäten erweitert. Folgende Nummern werden ab Mittwoch, 18. März für die Hotline freigeschaltet: 

Gesundheit: 0881/681 1717 

Gewerbe und Gaststätten: 0881/681 1779 

Lebensmittelüberwachung: 0881/681 4444 

Die Bürgerhotline ist täglich von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten rufen Sie bitte den ärztlichen Notdienst unter Telefon 116117 an!

Update vom 17. März 2020, 16.05 Uhr: Die Läden der Diakonie Herzogsägmühle und der i+s Pfaffenwinkel (dazu zählen die Werkstattläden, die Wühlkiste, die Penzberger Schatzkiste, die Gebrauchtmöbelhäuser, der Gebrauchtwarenladen in Weilheim, das Sozialkaufhaus BiLL in Landsberg, der Gärtnereiverkauf in Herzogsägmühle) sowie das Café & Gasthaus Herzog und das Café VerWeilheim werden ab Mittwoch, 18. März, bis auf Weiteres ihre Tore schließen.  Der Schongauer MühlenMarkt und der Herzogsägmühler MühlenMarkt bleiben im Bereich Lebensmittel offen

Die Wärmestube in Schongau ist geschlossen, die Herberge und die Schongauer Tafel bleiben geöffnet

Ein Besuch in Wohnangeboten ist zum Schutz der betreuten Menschen nur in äußersten Ausnahmefällen möglich, teilt die Herzogsägmühle im Presseschreiben mit. Für die Beratungsstellen gilt, dass sie zwar geöffnet haben, aber erst nach telefonischer Anmeldung oder E-Mail-Anfrage aufgesucht werden sollen. 

„Die Tagesstätten für Menschen mit psychischer Erkrankung sowie Kontakt- und Begegnungstätten müssen ebenfalls geschlossen werden, es sollen jedoch auch hier wiederhin Kontaktmöglichkeiten aufrechterhalten werden“, heißt es weiter. 

Zudem werden alle Veranstaltungen bis Mai - also Fachtage, Infotage, Kulturtage, Konzerte und der Frühlingsflohmarkt - vorerst abgesagt. Ebenso werden alle Besuchergruppen bis Ende Mai abgesagt.

Des Weiteren gilt: 

Der Fachbereich „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ teilt mit: Die Förderstätte schließt ab Mittwoch, 18. März. Es wird vorübergehend eine Gruppe zur Notbetreuung geben. 

Die Lekos Tagesstätte schließt ebenfalls ab Mittwoch, 18. März. Eine Betreuung findet nur in den Wohnangeboten statt. 

Und auch die Werkstätten für Menschen mit Behinderung schließen. Es wird vorübergehend eine Gruppe zur Notbetreuung in der Hauptwerkstatt eingerichtet. 

Update vom 17. März 2020, 15.27 Uhr: Das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk sowie das Bergwerksmuseum Penzberg werden vorübergehend geschlossen. Alle Führungen, Programme und Veranstaltungen entfallen aus diesem Grund. Davon ist auch die Ausstellungseröffnung „Rasenglück“, die am Freitag, 27. März, um 18 Uhr geplant war, betroffen. Sie wird bis auf Weiteres verschoben.

Update vom 17. März 2020, 15.19 Uhr: Die Gemeinde Raisting beschränkt den Zugang zum Rathaus bis auf Weiteres erheblich. Es wird darum gebeten, dass nur im äußersten Notfall die Gemeinde persönlich aufgesucht wird. Telefonisch oder per E-Mail ist die Gemeinde jedoch nach wie vor erreichbar. 

Ebenso ist der Parteiverkehr im Iffeldorfer Rathaus beschränkt. Auch hier steht das Rathaus per E-Mail oder telefonisch für alle Anliegen bereit. 

Update vom 17. März 2020, 13.55 Uhr: Die für Samstag, 21. März, geplante Altpapiersammlung in Seeshaupt muss wegen der aktuellen Lage abgesagt werden. Die Bürger und Betriebe werden gebeten, ihr Altpapier weiter aufzubewahren. 

Auch alle Veranstaltungen der Nachbarschaftshilfe  Seeshaupt werden ab sofort abgesagt. Unter anderem davon betroffen sind die Seniorennachmittage, Krabbelgruppen, Sportveranstaltungen und Bastel- und Handarbeitstreffen.

Update vom 17. März 2020, 12.44 Uhr: Das Landratsamt Weilheim-Schongau schließt ab Mittwoch, 18. März, alle seine Amtsgebäude. Der Zugang ist nur noch mit Terminvereinbarung möglich. „Nachdem bayernweit nun alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen wurden sowie ab dem 18. März eine Vielzahl an Einzelhandelsgeschäften in Bayern nicht mehr geöffnet sind, schließt auch das Landratsamt Weilheim-Schongau aus Vorsorgegründen alle seine Amtsgebäude in Weilheim und Schongau“, heißt es in der Pressemitteilung von Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn.

Jedoch biete das Landratsamt weiterhin alle Dienste an - aber überwiegend telefonisch oder elektronisch. Termine würden nur für Fälle vergeben, bei denen eine persönliche Anwesenheit erforderlich ist. Termine können telefonisch oder per E-Mail ausgemacht werden. Alle Ansprechpartner des jeweiligen Fachbereichs finden Sie auf der Internetseite www.weilheim-schongau.de.

Update vom 17. März 2020, 12.43 Uhr: Die Nachbarschaftshilfe Iffeldorf muss aufgrund der aktuellen Lage alle Veranstaltungen absagen. „Dies betrifft im Besonderen das Seniorencafé Ende des Monats, den Mittagstisch in der zweiten Aprilwoche, die wöchentliche Sitzgymnastik und den für Donnerstag geplanten Vortrag ,Digitalisierung‘“, schreibt die Vorsitzende Ria Markowski.

Jedoch steht die Nachbarschaftshilfe stehen jedoch - wie der Name schon sagt - „in Bereitschaft, falls Unterstützung für Einkaufs- oder Fahrdienste sowie im familiären Bereich benötigt wird“.

Unter der Nummer des Helfertelefons 08856/80 23 157 oder Telefon 08856/7900 sowie per Mail an nbh.iffeldorf@gmail.com kann Hilfe und Unterstützung erfragt werden.

Update vom 17. März 2020, 12.33 Uhr: Um die Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, hat die Stadt Weilheim das Rathaus bis auf Weiteres für Besucher gesperrt. Nur Mitarbeiter dürfen in das Gebäude. Nach einer Terminvereinbarung dürfen auch Besucher ins Weilheimer Rathaus, jedoch nur in Begleitung eines Beschäftigten, heißt es in der Pressemitteilung. 

Zudem haben folgende städtische Einrichtungen ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen

Kindertageseinrichtungen (Ausnahme Notbetreuung)

Schulen

Sport- und Turnhallen, Sportgelände

Musikschule

Stadttheater

WeilheimInfo/Veranstaltungsbüro

Stadtbücherei

Stadtmuseum

Jugendhaus Come In

 

Lieferservice in Pähl und Penzberg eingerichtet

Update vom 17. März 2020, 11.05 Uhr: Die Gemeinde Pähl hat für Bürger, die sich wegen der aktuellen Lage nicht selbst versorgen können, einen Lieferservice eingeführt. Dabei wird in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der Nachbarschaftshilfe, Rewe, der Bäckerei Kasprowicz und weiteren Beteiligten dafür gesorgt, dass alle Bürger ausreichend versorgt werden. 

Sollte sich jemand als Helfer engagieren oder den Service selbst in Anspruch nehmen wollen, kann die Gemeindeverwaltung Pähl unter Telefon 08808/920416 darüber informiert werden.

Update vom 17. März 2020, 10.23 Uhr: Der Rewe-Markt in Penzberg (Straße des 28. April 1945 1) bietet ab sofort einen Online-Bestellservice an. Zwar gehört dieser Service schon länger zu Rewe, aber für alle, die wegen der aktuellen Coronavirus-Verbreitung nicht in einer Schlange an der Kasse anstehen wollen, bietet sich die Abholung im Markt an. Auf www.rewe.de oder in der Rewe-App kann die Penzberger Postleitzahl (82377) eingegeben und anschließend die Option „Abholung im Markt“ ausgewählt werden. Bezahlt wird vor Ort - wie üblich bar, mit EC- oder Kreditkarte. Drei Stunden nach Bestellung kann die Ware im Markt abgeholt werden. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht, jedoch fällt eine Servicegebühr von 2 Euro an.

Update vom 17. März 2020, 10.06 Uhr: Eine mobile Station zur Untersuchung auf das Coronavirus hat am Wochenende ihre Arbeit in Weilheim aufgenommen. Die Station erleichtert dem Gesundheitsamt die Arbeit, sodass wesentlich mehr Personen getestet werden können. Bisher musste jemand die Person aufsuchen, die sich möglicherweise infiziert hat, was angesichts der Größe des Landkreise sehr zeitaufwändig war, so Hygiene-Inspektor Wolfgang Tilgner. 

Ein Testlauf mit 50 Personen hat laut Tilgner gezeigt, dass das Verfahren funktioniert. Jetzt können die Untersuchungen im Minutentakt gemacht werden, weil die betroffenen Personen selbst auf den Weilheimer Volksfestplatz kommen, wo sie nicht einmal aus dem Auto aussteigen müssen. Am Sonntag wurden 72 Kontaktpersonen getestet, am Montag 71 Personen, wie gestern durch das Landratsamt mitgeteilt wurde. Unter ihnen war eine Frau, die im Gesundheitsbereich arbeitet. Sie kann ihre Arbeit so lange nicht ausüben, bis feststeht, dass sie nicht infiziert ist. Sie findet es „gut, dass es so etwas gibt – und dass es so schnell geht“. Ihr Partner, der auch in der Gesundheitsbranche tätig ist, arbeitet derzeit nur im Home-Office. Den Befund erhalten die Getesteten voraussichtlich am nächsten Tag per Telefon. Es kann auch auch länger dauern, wenn das Labor überlastet ist. 

Drive-in-Teststation nicht öffentlich

Die Fachkräfte der Sozialmedizin, Angelika Schelle und Lisa Jodl, die an der Station tätig sind, wurden gefragt, ob sie die Arbeit übernehmen wollen und sie haben „ja gesagt“, berichten die beiden übereinstimmend. Ihre Arbeit ist nicht leicht. In der Schutzkleidung und mit Atemmaske sind sie derzeit sechs Stunden am Tag – mit einer Stunde Mittagspause – im Einsatz. 

Die Station ist nicht öffentlich, einfach vorbeifahren und sich testen lassen kann man nicht. Die Personen, die aus einem Riskogebiet kommen oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten, bekommen Nachricht vom Gesundheitsamt, soweit dies dem Amt bekannt ist. Wer selbst feststellt, dass er zu der betroffenen Gruppe gehört oder gehören könnte, soll dies umgehend dem Gesundheitsamt mitteilen. Dass die Station, die gut sichtbar auf dem Volksfestplatz steht, nicht öffentlich ist, ist nicht zu erkennen. 

So kam am Sonntag auch ein Radfahrer, der nach einem Test fragte. Nachdem er aber weder in einem Risikogebiet war noch Kontakt zu einer infizierten Person hatte, fuhr er ohne Test weiter. Laut Tilgner ist Hygiene jetzt besonders wichtig. Neben gründlichem Händewaschen mit Seife ist es auch sinnvoll, die Kleidung öfter zu wechseln und zu waschen, die Wohnung nicht mit Straßenschuhe zu betreten und den Boden öfters feucht zu wischen. Dies seien aber allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz, die nicht nur jetzt gelten. Ein Mundschutz sei vor allen sinnvoll, um andere zu schützen. Auch solle man Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Update vom 16. März 2020, 18.44 Uhr:  Die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau setzt alle planbaren Operationen bis auf Weiteres aus. Damit folge sie den Vorgaben der Regierung, sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Thomas Lippmann im Gespräch mit Heimatzeitung. „Wir sind nach wie vor handlungsfähig und auch im Notfall sind wir selbstverständlich da und operieren“, sagte er weiter. Mit der Umsetzung dieser Vorgabe wolle das Krankenhaus lediglich etwas Platz schaffen, damit mehr Patienten, die Versorgung aufgrund einer Corona-Erkrankung brauchen, aufgenommen werden können. Auch der Besucherstopp in den Kliniken sei gut aufgenommen worden. 

Nach dem aktuellsten Stand gibt es derzeit 19 Personen im Landkreis Weilheim-Schongau, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, teilt Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn mit. Zwei davon – ein 82-jähriger und ein 77-jähriger Patient (das Geschlecht beider Erkrankten ist nicht bekannt) – müssen im Krankenhaus Weilheim stationär behandelt werden, teilt Lippmann mit. Zudem habe sich nach den ersten beiden Angestellten der Krankenhausverwaltung nun auch eine medizinisch-technische Mitarbeiterin angesteckt und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Alle anderen Mitarbeiter, die mit der Infizierten zu tun hatten, würden ebenfalls getestet, sagt Lippmann. Aus diesem Anlass werde nun bei jedem Mitarbeiter zu Schichtbeginn Fieber gemessen. „Sollte die Temperatur 38 Grad Celcius überschreiten, wird der Mitarbeiter nach Hause geschickt und getestet“, sagt Lippmann. Wenn der Test negativ ausfällt, darf der Mitarbeiter den Dienst wieder antreten. 

Die Krankenhaus GmbH plane ab Donnerstag auch ein „Zeichen der Wertschätzung des Teams“, sagte er weiter. „Die Küche wird umgerüstet und wir stellen unseren Mitarbeitern Käse- und Wurstsemmeln sowie Getränke frei zur Verfügung.“ Um die Versorgung der Patienten sicherstellen zu können, suche sowohl das Krankenhaus in Weilheim als auch in Schongau „neue alte“ Mitarbeiter. Es werde eine Liste an Mitarbeitern, „die in Pension sind oder den Job gewechselt haben“, abgeklappert, sagte Lippmann. Zwar sei das Krankenhauspersonal aktuell noch gut aufgestellt, aber es brauche schon jetzt „Entlastung für die aktuellen Kräfte“.

Update vom 16. März 2020, 14.54 Uhr: Auf der Strecke der Bayerischen Regiobahn (BRB) kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr. Vorerst betrifft es die Strecken Augsburg – Schongau und Augsburg – Ingolstadt. „Hier bietet die BRB einen Stundentakt an und fängt so die zunehmend notwendigen Freistellungen und Krankmeldungen ihrer Mitarbeitenden, auch zur Kinderbetreuung auf“, heißt es in der Pressemitteilung. 

Zusätzlich wird auf der Webseite der BRB über die stattfindenden und ausfallenden Zugverbindungen informiert. Die BRB bittet darum, dass sich alle Fahrgäste vor Antritt der Reise über ihre Zugverbindung informieren

Update vom 16. März 2020, 14.48 Uhr: Das KinderKino, das in verschiedenen Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau gespielt wird, muss aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden, teilt das Landratsamt Weilheim-Schongau mit. 

Auch die Seniorengymnastik des BRK, die am Mittwoch von 9 bis 10 Uhr in der Kirche St. Pölten und am Donnerstag zur gleichen Zeit im BRK-Haus stattgefunden hätte, muss bis auf Weiteres abgesagt werden.

Coronavirus: Agentur für Arbeit stellt Zahlungen an oberste Stelle

Update vom 16. März 2020, 14.35 Uhr: Die Agentur für Arbeit Weilheim bleibt weiterhin für seine Kunden da. Jedoch werden der Telefon- und Online-Zugang intensiviert und optimiert, heißt es in der Pressemitteilung der Arbeitsagentur. 

Um einer weiteren Coronavirus-Verbreitung vorzubeugen, wird der persönliche Kontakt eingestellt. Jedoch besteht in dringenden Fällen nach wie vor die Möglichkeit des persönlichen Kontakts. „Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden“, schreibt die Agentur für Arbeit Weilheim.

Bereits bestehende Termine „entfallen ohne Rechtsfolgen“ und müssen nicht telefonisch abgesagt werden. Für Arbeitslosmeldungen entfällt der persönliche Kontakt bis auf Weiteres. Die Meldung muss jedoch telefonisch erfolgen. Auch über die Internetseite www.arbeitsagentur.de/eServices können Anträge gestellt werden. 

Wer Sorge hat, dass finanzielle Nachteile entstehen könnten, da Termine ausfallen oder der persönliche Kontakt nicht möglich ist, kann beruhigt werden: „Wir agieren so gut es geht in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel, so dass die Versorgung aller Menschen, die auf die Geldleistungen von Jobcenter oder Arbeitsagentur angewiesen sind, sichergestellt ist“, teilt die Agentur für Arbeit Weilheim weiter mit. Die Auszahlung von Geldleistungen habe im Moment oberste Priorität - das gelte auch für die Zahlung des Kindergeldes und des Kinderzuschlags.

Update vom 16. März 2020, 12.47 Uhr:  Wie das Gesundheitsamt Weilheim nun mitteilt, muss auch die reguläre Schuleingangsuntersuchung heuer ersatzlos entfallen und die bereits vergebenen Termine für die Schuleingangsuntersuchung müssen gestrichen werden.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Mittlerweile 19 nachgewiesene Fälle

Update vom 15. März 2020, 21.38 Uhr: Das geplante Konzert zur Fastenzeit wird von der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Weilheim abgesagt. Ursprünglich hätte das Konzert am Sonntag, 22. März, in Mariae Himmelfahrt stattgefunden. Es soll aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Update vom 15. März 2020, 20.39 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Hermann unterstützt die vorübergehenden „Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Maßnahmen treten ab Monatgmorgen, 16. März, um 8 Uhr in Kraft.

Update vom 15. März 2020, 17.51 Uhr: Deutschland wird ab Montagmorgen, 16. März, wegen der Coronakrise seine Grenzen zu den drei Nachbarländern Frankreich, Österreich und der Schweiz schließen. Regierungskreise bestätigten der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag entsprechende Medienberichte, wie *Merkur.de berichtete.

In Berlin haben bereits die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe geschlossen. Auch in Bayern könnte es zu Einschränkungen im öffentlichen Leben kommen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) leitete am Sonntagnachmittag, 15. März, eine Krisenstabssitzung wegen des Coronavirus, wobei auch die Maßnahmen der Schließungen beschlossen wurden. 

Demnach sollen Gastronomien - wie Restaurants und Bars - aber auch Schwimmbäder komplett geschlossen werden. Definitiv offen bleiben jedoch Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sowie Banken und Tankstellen, wie *Merkur.de berichtet.

Update vom 15. März 2020, 17.24 Uhr: Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Weilheim, die am Freitag, 20. März, stattgefunden hätte, wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein Nachholtermin wird bekanntgegeben, sobald er feststeht.

Update vom 15. März 2020, 15.55 Uhr: Das Landratsamt meldet über das Wochenende weitere Corona-Fälle im Landkreis: Bis Sonntag, 12 Uhr, wurden insgesamt 19 Personen positiv getestet. Das sind im Vergleich zum Freitag acht neue Fälle. Die Erkrankten sind laut Kreissprecher Hans Rehbehn zwischen 26 und 75 Jahre alt. Alle Erkrankten hätten sich vor Ausbruch der Symptome entweder in einem Risikogebiet aufgehalten oder standen in engem Kontakt mit einem bereits bestätigten Krankheitsfall.„Die Erkrankten zeigen nur leichte Symptome und werden in häuslicher Isolation ambulant betreut“, so Rehbehn.

Update vom 15. März 2020, 15.50 Uhr: Neue Infos von den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau: In Schongau wurden drei Verdachtspatienten getestet und sicherheitshalber auf die Isolierstation gebracht. Das Testergebnis wird laut Krankenhaus GmbH für Montag erwartet. Im Krankenhaus Weilheim befinden sich derzeit zwei Corona-positive Patienten – einer auf der Intensiv- und eine auf der Isolierstation. Vier Verdachtsfälle liegen ebenfalls auf der Isolierstation. Weitere Angaben zu den Personen machen die Krankenhäuser nicht.

Laut Sprecherin Isa Berndt gibt es einen Fall in der eigenen Belegschaft. Eine Mitarbeiterin im medizinisch-administrativen Bereich am Krankenhaus Schongau wurde positiv getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dagegen nehmen ersten Mitarbeiter, die im Weilheimer Krankenhaus in Quarantäne geschickt wurden, am kommenden Montag wieder den Dienst auf. 

Die GmbH hat weiter intern auf die Corona-Ausbreitung reagiert: Ab Montag, 16. März, müssen alle Mitarbeitenden vor Arbeitsbeginn ihre Temperatur messen. Bei Temperatur über 38 Grad müssen sich die Personen bei ihren direkten Vorgesetzten melden – die betreffenden Mitarbeiter werden getestet und bleiben Zuhause. Zugleich gilt ab sofort in beiden Krankenhäusern Maskenpflicht für alle Mitarbeiter.

Update vom 15. März 2020, 15.40 Uhr: Bei der BRB-Bahn ging am Sonntag von 10 bis kurz nach 12 Uhr auf der Strecke Schongau-Peißenberg nichts mehr. Grund war ein Corona-Alarm in einem Regionalzug, der in den Schongauer Bahnhof eingefahren war. Wie Fabian Amini, Geschäftsführer der Bayerischen Regionalbahn, auf Nachfrage sagte, hatte sich ein Kundenbetreuer gegen 9.30 Uhr wegen Unwohlseins selbst bei der Betriebsleitzentrale gemeldet. 

Sicherheitshalber wurde der Zug abgeriegelt und der Erkrankte genau untersucht.

Das Unternehmen informierte vorsichtshalber umgehend die Bahnpolizei. Diese rückte mit Schutzanzügen an, was dem Vernehmen nach derzeit zum Standardprogramm der Ordnungshüter gehört. Auch das Gesundheitsamt Weilheim und der Rettungsdienst waren vor Ort. Zum Glück stellte sich laut Amini heraus, dass der Kollege „nur grippale Symptome“ hatte. 

Es habe sich nicht um einen Corona-Verdachtsfall gehandelt. Man habe jedoch vorsorglich die Polizei und die Behörden informiert, so der Geschäftsführer. Der betreffende Kollege fuhr mit dem Zug wieder zurück nach Augsburg. Die Aktion dauerte etwa 2,5 Stunden, so Amini. Ab 10 Uhr bis kurz nach 12 Uhr fuhr jedoch kein Zug zwischen Schongau und Peißenberg. Die BRB hatte einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Update vom 15. März 2020, 15.33 Uhr:

„Um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließt sich die RVO den Schutzmaßnahmen an, die in den Verkehrsverbünden in Bayern ergriffen und vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) empfohlen werden“, heißt es auf der Webseite des Unternenehmens. Deshalb werden ab Montag, 16. März, folgende Maßnahmen ergriffen: 

  • Ein- und Ausstieg hinten: Bis auf Weiteres ist an der Vordertür kein Ein- oder Ausstieg mehr möglich. Die Sitzreihen direkt hinter dem Fahrersitz bleiben zum Schutz der Mitarbeiter frei und werden abgesperrt.
  • Kein Fahrkartenkauf beim Fahrer möglich: In den Bussen werden keine Fahrscheine mehr verkauft. Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, die Tickets schon vorher, wenn möglich an den vorhandenen Ticketautomaten oder in den Vorverkaufsstellen zu erwerben.
  • Umstellung auf Ferienfahrplan ab Montag, 23. März: Ab Montag, 23. März, fahren die Busse der RVO grundsätzlich nach dem Ferienfahrplan. Abweichende Regelungen in den Verbünden sind möglich. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten der Verbünde hierzu.

Update vom 15. März 2020, 14.23 Uhr: In Peißenberg wird die jeweils am Dienstag stattfindende Wirbelsäulengymnastik des Frauenbunds St. Johann vorerst bis nach den Osterferien abgesagt. 

Update vom 15. März 2020, 13.55 Uhr: Da das gesamte Personal des Gesundheitsamtes zur Bewältigung der Coronakrise eingesetzt wird, muss die reformierte Schuleingangsuntersuchung, die für Mai 2020 geplant war, verschoben werden. Sie wird demnach erst im Jahr 2021 beginnen, heißt es von Seiten des Gesundheitsamts in einer Pressemitteilung. Die Schuleingangsuntersuchung für die Schüler, welche im September 2020 in die Schule kommen wird regulär durchgeführt.

Update vom 15. März 2020, 13.43 Uhr: In Penzberg wird der Frauenwohlfühltag am Samstag, 28. März, verschoben, da alle Veranstaltungen der Pfarrei und des Verbandes bis Ostern abgesagt wurden. Ein Nachholtermin ist aber in Planung.

Update vom 15. März 2020, 13.24 Uhr: Das geplante Frühjahrskonzert der Musikkapelle Eglfing, das am Samstag, 28. März, stattgefunden hätte, muss abgesagt werden. 

Update vom 15. März 2020, 13.12 Uhr: Die Übungsstunden des Reha-Sportvereins in Penzberg entfallen bis voraussichtlich Sonntag, 19. April. Auch die Jahreshauptversammlung von Freitag, 27. März, wird verschoben, teilt der erste Vorsitzende Josef Christ mit. 

Auch die Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds im Gasthof zur Post in Eberfing, die am Mittwoch, 25. März, gewesen wäre, wurde abgesagt. Auch der Kaffeetreff in Eberfing im Gasthof zur Post am Mittwoch, 8. April, entfällt.

Update vom 15. März 2020, 13.00 Uhr: Immer mehr Veranstaltungen fallen der aktuellen Corona-Lage zum Opfer. Auch die Hauptversammlung des SC 1920 Huglfing, die für Freitag, 20. März, geplant war, wurde abgesagt.

Update vom 15. März 2020, 12.44 Uhr: Das Reparatur-Café in Penzberg findet am Freitag, 20. März, nicht statt. Grund dafür ist die aktuelle Verbreitung des Coronavirus und die Gefährdungslage, heißt es in der Mitteilung. Auch die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der Kulturgemeinschaft Penzberg, die im kleinen Saal der Penzberger Stadthalle stattgefunden hätte, entfällt am Donnerstag, 19. März. Die Versammlung wird aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Update vom 15. März 2020, 12.14 Uhr: Die NaturFreunde Weilheim müssen - wie viele andere - auch die geplanten Veranstaltungen und Ausflüge absagen. Dazu zählen die Wanderung am Dienstag, 17. März nach Aidenried/Andechs, das Schafkopfen am Donnerstag, 20. März, der Auflug zum Gut Dietlhofen am Freitag, 20. März, die Wanderung am Dienstag, 24. März bei Koche sowie das Kegeln in Raisting am Donnerstag, 26. März.

Update vom 15. März 2020, 12.05 Uhr: Nachdem schon andere Büchereien im Landkreis ihre Pforten geschlossen haben (siehe unten), zieht auch die Bücherei Hohenpeißenberg nach. Die Bücherei bleibt bis nach den Osterferien geschlossen. 

Update vom 15. März 2020, 11.53 Uhr: Der geplante „Kino und Vino“-Abend am Freitag, 20. März, im Pfarrgemeindezentrum Pähl entfällt ebenfalls aufgrund der aktuellen Lage. Auch die Skigymnastik des Aplenvereins Weilheim wird ab sofort beendet. 

Update vom 15. März 2020, 11.38 Uhr: Die Vereinigte Schützengesellschaft Peißenberg sagt ihr Sauschießen für Donnerstag, 19. März, sowie die Preisverteilung mit Jubilarehrungen am Samstag, 21. März, ab. Zudem findet vorerst bis nach den Osterferien kein Jugendtraining statt.

Update vom 15. März 2020, 11.22 Uhr: Die Musikschule der Stadt Penzberg schließt auch ihre Tore. Alle Veranstaltungen sowie der Unterricht entfallen von Montag, 16. März, bis Sonntag, 19. April.

Update vom 15. März 2020, 11.04 Uhr: Die Ortsmeisterschaft des Schützenvereins Oberhausen, die von Freitag, 20 März, bis Sonntag, 21. März, stattgefunden hätte, muss wegen der aktuellen Lage ebenfalls abgesagt werden. 

Update vom 15. März 2020, 10.23 Uhr: Der TSV Iffeldorf sagt aufgrund der aktuellen Entwicklungen alle Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 19. April, ab. Darunter fallen zum Beispiel Übungsstunden auf den Plätzen und in der Halle, Gesundheitskurse und Mitgliederversammlungen.

Auch die Geschäftsstelle des TSV Iffeldorf bleibt bis auf Weiteres für den Parteienverkehr geschlossen. Kontakt kann telefonisch (08856 934675) oder per Email (mail@tsv-iffeldorf.de oder iffeldorfmail@t-online.de) aufgenommen werden.

Update vom 15. März 2020, 10.12 Uhr: Der Inner Wheel Club Pfaffenwinkel hat sich nun auch dazu entschlossen, die Benefiz-Comedy mit Chris Boettcher, die für Samstag, 28. März, im Gemeindezentrum Iffeldorf geplant war, abzusagen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit und ein Ersatztermin wird noch bekanntgegeben.

Update vom 15. März 2020, 10.03 Uhr: Nun zieht auch die Dorfbühne Seeshaupt mit der Absage ihrer Veranstaltungen nach. Alle Theateraufführungen bis Samstag, 4. April, entfallen. Den Eintrittspreis werden gegen Vorlage der Originalkarte bis zum 04.04.2020 in den Vorverkaufsstellen (Hotel Sterff, Penzberger Straße 6, Seeshaupt).

Update vom 15. März 2020, 9.46 Uhr: Auch alle Veranstaltungen des Heimat- und Trachtenvereins Weilheim werden vorerst bis Sonntag, 19. April, eingestellt, teilt Martin Schwarzenbrunner, erster Vorsitzender, mit. Ein neuer Termin für die Mitgliederversammlung werde mitgeteilt, sobald Näheres bekannt ist.

Update vom 15. März 2020, 9.34 Uhr: Wegen der aktuellen Lage werden nach wie vor weiterhin Veranstaltungen abgesagt. Darunter ist auch die Mitgliederversammlung des Vereins für Gartenbau und Landespflege, die am kommenden Freitag, 20. März, um 19 Uhr im Gasthof zur Post in Eberfing stattgefunden hätte.

Update vom 15. März 2020, 9.20 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, werden im Landkreis Weilheim-Schongau weitere Schließungen bekanntgegeben. In Peißenberg ist die Sauna-Landschaft der Rigi Rutsch'n ab Montag (16. März) geschlossen. Das Therapiezentrum PRO „Ambulante Reha“ ist allerdings weiterhin geöffnet und versorgt die Patienten, heißt es in einem Facebook-Posting

Coronavirus im Landkreis: Zahlreiche Veranstaltungen abgesagt - und es folgen immer mehr 

Update vom 13. März 2020, 18.49 Uhr: Für die 1730 Schüler der geschlossenen Weilheimer Berufsschule gilt weiter: Schüler, die in den letzten 14 Tage die Einrichtung besucht hatten und möglicherweise in Kontakt mit dem erkrankten Lehrer standen, sollen ihrem Ausbildungsbetrieb fernbleiben. Laut Landratsamtssprecher Rehbehn sollen die Schüler zu Hause bleiben, es handele sich aber nicht um eine häusliche Quarantäne. Gleiches gelte für die 560 FOS/BOS-Schüler.

Aufgrund der aktuellen Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist der Markt wie leergefegt. Jetzt gehen die Apotheker im Landkreis Weilheim-Schongau neue Wege.

Drive-in-Test des Gesundheitsamts bei der Hochlandhalle in Weilheim

Die Krankenhaus GmbH hat heute den der Schulbetrieb an der Krankenpflegeschule Schongau zunächst bis 6. April ausgesetzt. Die Lehrer werden jetzt in den Krankenhäusern Schongau und Weilheim eingesetzt.

Am morgigen Samstag nimmt das Gesundheitsamt bei der Hochlandhalle in Weilheim in Weilheim probeweise eine mobile Teststation in Betrieb. Es ist kein öffentlicher Betrieb. Darüber entscheidet der Krisenstab am Montag.

Update vom 13. März 2020, 18.38 Uhr: Die Bücherei in Peißenberg hat ihre Pforten geschlossen. Von Montag, 16. März, bis voraussichtlich Montag, 20. April, wird die Schließung dauern.

Die Stadt Weilheim schließt ab Montag die Städtische Musikschule und die Stadtbücherei sowie heilpädagogische und Tagespflegeeinrichtungen. Das Jugendhaus „Come in“ ist bereits ab Samstag, 14. März, geschlossen.

Mitarbeiter von Radio Oberland mit Coronavirus infiziert

Update vom 13. März 2020, 18.20 Uhr: Ein 25-Jähriger aus dem südlichen Altlandkreis Weilheim, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, arbeitet bei Radio Oberland. Geschäftsführer Dr. Peter Samstag bestätigt, dass der junge Mann positiv getestet wurde. „Wir haben das am Sonntagabend erfahren.“ Die Verantwortlichen reagierten prompt. 

Bereits am Freitagmorgen (13. März) blieben die weiteren Mitarbeiter zuhause. Sie sind in Quarantäne, die sie Kontakt ihrem Kollegen hatten. „Wir müssen jetzt die Untersuchungen des Gesundheitsamtes abwarten“, sagt Samstag. „Einige Mitarbeiter haben sich aber bereits testen lassen und sind negativ.“ Den Betrieb wird Radio Oberland nicht einstellen müssen. „Wir werden die Leute weiterhin auf dem Laufenden halten. Vielleicht gibt es einige Einschränkungen bei Reporter-Berichten, aber die Nachrichten laufen auf jeden Fall“, verspricht Samstag. 

Durch moderne Technik könne ein normales Radio-Programm über Laptops und Mikrofone aus dem Homeoffice betrieben werden. Was Samstag deutlich herausstellt: „Der Betroffene zeigte keinerlei Symptome, kat kein Fieber, keinen Husten.“ Bekannt ist allerdings auch, dass sich der Großvater des Mitarbeiters ebenfalls mit dem Virus angesteckt hat und seit einigen Tagen im Krankenhaus in Weilheim behandelt wird. Das bestätigt Hans Rehbehn, Pressesprecher im Landratsamt Weilheim-Schongau.

Update vom 13. März 2020, 17.37 Uhr: Die Zahl der gemeldetenCorona-Infizierten im Landkreis ist auf elf Fälle gestiegen. Bis Freitag (13. März) wurden drei weitere Patienten positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Landratsamt mit. Im Krankenhaus Weilheim werden derweil ein Coronavirus-Patient und zwei Verdachtsfälle betreut. „Diese befinden sich in einem stabilen Zustand“, so die Krankenhaus GmbH. 

Alle befinden sich im Isolationsbereich, der auf der Intensivstation liegt. Mittlerweile wurde eine zweite Mitarbeiterin, die in einem patientenfernen Bereich arbeitet, positiv getestet. Die Frau ist in häuslicher Quarantäne, es gehe ihr gut. Die drei neuen Fälle – laut Landratsamt zwei Männer (26 und 27 Jahre) und eine Frau (81) - stehen in familiärem Zusammenhang mit einer am Donnerstag positiv getesteten Person. Die Erkrankten zeigen nur leichte Symptome und werden in häuslicher Isolation ambulant betreut.

Besuchsverbot im Krankenhaus - Eingänge werden überwacht

Update vom 13. März 2020, 17.17 Uhr: Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, teilte am Freitag (13. März) mit, dass ab sofort ein Besuchsverbot für die beiden Krankenhäuser in Weilheim und Schongau gilt. Lediglich Patienten mit einem Termin oder Notfallpatienten werden eingelassen. Nur bei extremen medizinischen Fällen werde nach ärztlicher Genehmigung ein Einzelzugang gewährt, um Patienten und Mitarbeiter zu schützen. „Das bedeutet aber, dass 99 Prozent aller Besucher auf Anordnung des Gesundheitsamtes abgewiesen werden müssen“, so Lippmann. Kontrolliert werde das von einer Sicherheitsfirma, die die Eingänge 24 Stunden am Tag überwacht. Ab 18 Uhr ist nur noch ein Zugang pro Haus geöffnet.

Update vom 13. März 2020, 17.04 Uhr: Nun wurde auch der Kindersachen-Basar, der am nächsten Samstag, 21. März im Iffeldorfer Pfarrzentrum stattfinden sollte, abgesagt. Im Namen des Hauses für Kinder St. Vitus bittet Maria Hecht als Presseverantwortliche des Elternbeirats um Verständnis. 

Update vom 13. März 2020, 16.51 Uhr: Auch die Peitinger CSU verzichtetet am Samstag auf ihre beiden geplanten Infostände zur Wahl in der Ortsmitte. Man nehme damit angesichts der aktuellen Entwicklungen Rücksicht auf die Bevölkerung und die eigenen Kandidaten, teilte Fraktionschef und Bürgermeisterkandidat Peter Ostenrieder mit.

Update vom 13. März 2020, 16.39 Uhr: Das Erzbistum München und Freising sagt alle öffentlichen Gottesdienste bis Freitag, 3. April, ab. „Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten“, heißt es in der Pressemitteilung.

Weitere Informationen des Erzbistums München und Freising

Krankensalbungen und Krankenkommunion: Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken und Sterbenden. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Kommunion und spenden die Krankensalbung. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung aber eingestellt.

Beerdigungen finden selbstverständlich weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Ein solches kann später nachgeholt werden. Die Erzdiözese bittet darum, den Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen klein zu halten.

Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engsten Familienkreis spenden.

Firmungen sind, wie bereits mitgeteilt, für den Zeitraum bis Ostern zu verschieben.

Das Erzbistum empfiehlt Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, unabhängig von der Teilnehmerzahl zu verschieben.

Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Gläubigen sind zum persönlichen Gebet eingeladen.

Update vom 13. März 2020, 16.30 Uhr: Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) empfhielt allen Vereinen den Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb einzustellen. Das beinhalte auch die Abnahme von Sportabzeichen. 

Des Weiteren werden die BLSV-Sportcamp und die Sportschule Oberhaching ab Montag, 16. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April, geschlossen. 

Update vom 13. März 2020, 16.08 Uhr: Es kommen immer wieder Absagen verschiedenster Vereine. Darunter auch vom Lechgau-Trachtenverband. Die Veranstaltungen „Gaujugend-Frühschoppen“ am Sonntag, 22. März, in Apfeldorf und das „Preisplatteln der Aktiven“ in Schongau, Sonntag, 19. April, sind von dieser Absage betroffen. „Die Vorstandschaft bittet um Verständnis“, schreiben die Verantwortlichen.

Update vom 13. März 2020, 16.03 Uhr: Die Gemeinde Peißenberg hat die Schließung aller öffentlichen Veranstaltungsorte bis nach den Osterferien beschlossen, was auch die Veranstaltung „May liest Förg“ am Donnerstag, 02. April, des Kulturverein Peissenberg betrifft.

Die Veranstaltung wird nachgeholt, ein Termin steht jedoch noch nicht fest. „Die Beteiligten befinden sich noch in Abstimmung“, heißt es von den Verantwortlichen. Alle Karten behalten ihre Gültigkeit.

Unterbringung der Kinder in Bücherei nicht möglich

Update vom 13. März 2020, 15.56 Uhr: Die Schließung der Schulen stellt viele Eltern vor Herausforderungen. In Schongau hat jetzt die Bücherei am Münztor Alarm geschlagen. Es seien viele Anfragen eingegangen von Eltern, die ihre Kinder zur Überbrückung der schulfreien Zeit in die Einrichtung schicken wollten, sagte Leiterin Kornelia Funke am Freitagnachmittag. „Das geht leider nicht.“ Darauf weist die Bücherei mittlerweile auch in Aushängen hin. 

Nicht alle Eltern hätten dies klaglos akzeptiert, so Funke. „Es gab welche, die haben dafür keinerlei Verständnis gezeigt.“ Noch steht nicht fest, ob die Bücherei in der kommenden Woche überhaupt geöffnet ist. Man werde dies am Wochenende entscheiden und dann auf der eigenen Homepage veröffentlichen, sagte Funke.

Update vom 13. März 2020, 15.50 Uhr: Die Infostände am Marienplatz in Schongau, die für den morgigen Samstag geplant waren, werden auch abgesagt. Das teilten die Grünen Schongau auf ihrer Facebookseite mit. 

Veranstaltungen heute Abend abgesagt - Ersatztermin für Meisterkonzert gefunden

Update vom 13. März 2020, 15.45 Uhr: Der für heute Abend (Freitag, 13. März) geplante „Japan-Vortrag“ im Schmitterhof in Huglfing wurde ebenfalls abgesagt. Wie der „Ausstellwerk e.V.“-Vorsitzende Hans Peter Schöler schreibt, wird die Veranstaltung auf jeden Fall nachgeholt. 

Update vom 13. März 2020, 15. 27 Uhr: Das für morgen (Samstag, 14. März) geplante Meisterkonzert mit dem "De la Rosée Consort" in Iffeldorf  muss abgesagt werden. „Weitere Informationen zur Kartenabwicklung folgen in Kürze auf www.iffeldorfer-meisterkonzerte.de", schreibt Maria Mack, die für die PR und die Organisation zuständig ist. Die gute Nachricht: Es wurde ein Ersatztermin gefunden. Das Konzert findet nun am Sonntag, 29. November, um 19 Uhr statt.

Update vom 13. März 2020, 15.22 Uhr: Nun hat auch die Kolpingjugend Peißenberg den Spieleabend am kommenden Freitag, 20. März, abgesagt. Ebenfalls entfallen alle von der Kolpingjugend angebotenen Jugendgruppen bis auf Weiteres. Die Jugendgruppen werden nach dem Ende der Schulschließungen wieder aufgenommen, heißt es in der Mitteilung der Kolpingjugend.

Und auch in Hohenpeißenberg wurde eine Veranstaltung abgesagt: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hat sich die Knappschafts- und Trachtenkapelle Hohenpeißenberg e.V. für die Absage der für 21. März gepanten, Josefifeier entschieden", teilt Schriftführerin Susanne Löw mit.

Kinocenter Trifthof in Weilheim weiter geöffnet - aber mit Einschränkungen

Update vom 13. März 2020, 15.17 Uhr: Die Kinobetriebe Wolf (dazu zählt das Kinocenter Trifthof in Weilheim) haben weiter auf, wie Katha Sohnius, die für das Marketing verantwortlich ist, in einer Pressemitteilung schreibt. Jedoch sei die Kapazität in den Kinosälen auf 99 Personen pro Saal beschränkt. Zwischen den Sitzen kann immer ein Platz freigelassen werden, damit der Abstand zwischen den Personen größer ist. 

„Wir haben auf unseren Internetseiten eine Informationsseite zum Coronavirus eingerichtet. Dort informieren wir unsere Gäste über die Lage zum aktuellen Spielbetrieb, welche weiteren Hygienemaßnahmen wir etabliert haben und was wir unseren Gästen empfehlen“, so Sohnius. Desinfektionsmittel im Verkaufsbereich, regelmäßiges Lüften oder Ticketkontrolle (nach Möglichkeit) nur mit dem Scan gehören beispielsweise zu den Maßnahmen. Wer seine Tickets direkt online kauft und an der Concession-Theke mit Karte oder per Handy bezahlt, vermeidet selbst auch weitere Kontaktpunkte, heißt es in der Pressemitteilung.

Immer mehr Veranstaltungsabsagen werden bekanntgegeben

Update vom 13. März 2020, 15.11 Uhr: Die Absagen diverser Veranstaltungen lassen nicht nach: Der "Stroblwirt" Oberhausen hat alle Kulturveranstaltungen bis Ostern abgesagt - insgesamt 12 Veranstaltungen (inclusive der Aufführungen der Oberhausener Theaterer). Es wird versucht, für sämtliche Veranstaltungen Ersatztermine zu finden. Ein Ersatztermin steht schon fest: Die Musikkabarettisten "Da Huawa, da Meier und I" kommen am 12. Mai (statt am 16. März).

Auch die IHK für München und Oberbayern: Die Kammer sagt alle Aus- und Fortbildungsprüfungen in Oberbayern und in München bis einschließlich 24. April ab. Betroffen sind in der Berufsausbildung alle kaufmännischen, gastronomischen sowie technischen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1 (sowohl schriftlich als auch praktische Prüfungsteile) sowie alle Fortbildungsprüfungen einschließlich der Ausbildereignungsprüfung. Bei Sach- und Fachkundeprüfungen erfolgt laut IHK „eine Risikobewertung im Einzelfall“.

Update vom 13. März 2020, 15.07 Uhr: Jetzt hat auch das Landratsamt nachgezogen: Die für Sonntag, 18 Uhr, im Landratsamt geplante Live-Präsentation der Wahlergebnisse ist abgesagt. Die Entscheidung wurde in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden getroffen.

Update vom 13. März 2020, 13.56 Uhr: Auch die Weilheimer KulturNacht wird wegen der aktuellen Lage abgesagt. Ein Ersatztermin ist zwar angedacht und in Planung, aber es könne nicht gesagt werden, ob es in diesem Jahr möglich ist, dass die KulturNacht noch stattfindet, schreibt Iris Mühle in einer Pressemitteilung. 

Update vom 13. März 2020, 13.46 Uhr: Wegen des Coronavirus fallen alle laufenden Kurse und Einzelveranstaltungen an den Volkshochschulen im Landkreis (vhs Weilheim, vhs Penzberg, vhs Peiting, vhs Schongau und vhs Peißenberg) bis zum Ende der Osterferien aus. 

Auf den einzelnen Homepages der beteiligten Volkshochschulen sowie auf der gemeinsamen Homepage der Volkshochschulen im Pfaffenwinkel www.vhs-pfaffenwinkel.de wird über diese Entscheidung informiert und es werden dort weitere Informationen bekanntgegeben.

Update vom 13. März 2020, 13.09 Uhr: Noch bis heute (Freitag, 13. März) 15 Uhr können im Rathaus in Peiting regulär die Briefwahlunterlagen abgeholt werden. Auch am Samstag, 14. März, von 8 bis 12 Uhr und am Sonntag, 15. März, von 8 bis 15 Uhr ist das Rathaus besetzt. In dieser Zeit können Bürger im Falle einer Erkrankung ebenfalls noch Briefwahl beantragen. In den anderen Gemeinden im Landkreis gilt diese Regelung auch.

Update vom 13. März 2020, 12.42 Uhr: Die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft (EVA) appelliert in einer Pressemitteilung an alle Kunden, die Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen an den Wertstoffhöfen in Penzberg, Weilheim, Peißenberg und im Abfallentsorgungszentrum Erbenschwang aufzuschieben und zu vermeiden. Die Wertstoffhöfe sollten nur aufgesucht werden, wenn eine Entsorgung unbedingt notwendig ist und sich nicht verschieben lässt.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Zahlreiche Veranstaltungen abgesagt

Update vom 13. März 2020, 12.31 Uhr: Die Stadt Penzberg hat jetzt auch die Wahllveranstaltung am Sonntag in der Stadthalle abgesagt. Die Penzberger Ergebnisse werden auf www.penzberg.de veröffentlicht. Erste Ergebnisse zur Bürgermeisterwahl werden ab 18.30 Uhr erwartet. Laut Stadt ist die „ordnungsgemäße Durchführung der Wahl in Penzberg gesichert“, alle Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Es wird aber gebeten, „auf das Händeschütteln zu verzichten“. Zum Ausfüllen der Stimmzettel kann ein eigener Stift mitgenommen werden. Das Wahllokal 12 im Altenheim Steigenberger Hof wird jedoch in den Kindergarten St. Raphael verlegt. Für die Heimbewohner wird am Wahltag ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ort sein und bei Bedarf einen Fahrservice zum Kindergarten St. Raphael anbieten.

Update vom 13. März 2020, 12.24 Uhr: Für die Wahl an diesem Sonntag, 15. März, bittet die Marktgemeinde Peißenberg darum, dass die Wähler ihre eigenen Stifte mitbringen. Für die, die keinen Stift dabei haben, gibt es in den Wahllokalen welche. Zudem wurde für jedes Wahllokal Desifektionsmittel besorgt, für die Wahlherfer und damit unter anderem die Stifte desinfiziert werden können, die zur Verfügung gestellt werden. Als weitere Schutzmaßnahme „werden wir den Abstand der Tische vergrößern“, sagte Bürgermeisterin Vanni zudem werde geschaut, dass sich wirklich nur die Menschen im Wahllokal aufhalten, die gerade wählen. 

Alle Informationen zur Wahl im Landkreis Weilheim-Schongau finden Sie in unserem Live-Ticker.

Dennoch habe es viele Absagen von Wahlhelfern gegeben, wie Vanni sagt. Viele hätten sich krank gemeldet. „Es ist eng mit den Wahlhelfern, aber wir schaffen es“, sagte Vanni. Ab Montag, 16. März, sind in Peißenberg alle öffentlichen Einrichtungen wie das Jugendzentrum, die Volkshochschule, die Tiefstollenhalle, die Bücherei, das Bergbaumuseum und alle Sporthallen bis auf weiteres geschlossen. Die Sauna der „Rigi-Rutsch’n“ bleibt noch geöffnet.

Wahlhelfer sagen aus Angst vor Corona ab

Auch in Weilheim haben viele Wahlhelfer ihr Amt niedergelegt. Genau könne es nicht gesagt werden, aber circa 50 Personen haben abgesagt, teilte Andreas Wunder, Leiter des Ordnungsamts Weilheim, mit. Für jeden wurde aber ein Ersatz gefunden. 

In Penzberg und Peiting habe kein Wahlhelfer wegen des Coronavirus abgesagt, heißt es von den Verantwortlichen auf Nachfrage. In Schongau hielten sich die Absagen „in Grenzen“, wie der Leiter des Bürgerservice Schongau, Martin Keßler, sagte. 

Update vom 13. März 2020, 12.13 Uhr:  Nach und nach trudeln immer mehr Veranstaltungsabsagen ein: Im Weilheimer Rathaus gibt es am Wahlsonntag keine Präsentation der Wahlergebnisseim Sitzungssaal und kein Stelldichein der Lokalpolitik (wie sonst üblich). Der Sitzungssaal bleibt zu - „auf Empfehlung des Bayerischen Städtetages", wie Ordnungsamts-Leiter Andreas Wunder betont. Bürger können die Ergebnisse laufend im Internet einsehen:

www.weilheim.de

Zudem haben alle bisher im Stadtrat vertretenen Fraktionen (BfW, CSU, SPD/FDP, FW, Grüne) beschlossen, am Samstag keine Infostände in der Stadt abzuhalten. Wie die anderen Gruppierungen verfahren, ist unklar.

Update vom 13. März 2020, 12.09 Uhr: Die VHS Penzberg hat ab Montag, 16. März, bis einschließlich der Osterferien alle laufenden Kurse- und Einzelveranstaltungen abgesagt. Dazu haben sich Vorstand und Stadt aufgrund der allgemeinen Lage entschlossen. Weitere Informationen gibt es auf www.vhs-penzberg.de

Auch der für Sonntag, 29. März, geplante Palmmarkt in Weilheim wird wegen Corona von der Stadt abgesagt. Sowohl der Fierantenmarkt in der Oberen Stadt als auch der Bauernmarkt auf dem Marienplatz finden nicht statt.

Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Briefwahl kann noch bis 15 Uhr beantragt werden

Update vom 13. März 2020, 11.13 Uhr: Wer am Sonntag, 15. März, nicht ins Wahllokal gehen möchte, kann noch bis heute 15 Uhr die Briefwahlunterlagen beantragen, wie der Weilheimer Ordnungsamtsleiter Andreas Wunder auf Nachfrage mitteilt. „Im nachgewiesenen Krankheitsfall geht das sogar bis Sonntag um 15 Uhr“, erklärt Wunder. Auch in Penzberg gilt diese Regelung wie Peter Holzmann, Leiter des Ordnungsamt Penzberg, sagt. Die Wahlunterlagen können dann entweder persönlich im Bürgerbüro abgegeben oder in den Briefkasten des Rathauses geworfen werden. Das ist für alle Gemeinden gleich geregelt - und gilt auch für Schongau, Peiting, Peißenberg und die anderen Gemeinden. 

In Peißenberg wird das Wahllokal Nummer 6 aus dem „Caritas-Seniorenzentrum St. Ulrich“ (Hans-Böckler-Straße 2) in die Wörther Turnhalle (Sonnenstraße 29 A) verlegt. Diese Maßnahme hat die Marktgemeinde Peißenberg „zum Schutz der Senioren“ dort ergriffen, wie die Peißenberger Bürgermeisterin Manuela Vanni heute (Freitag, 13. März) gegenüber der Heimatzeitung sagte.

Update vom 13. März 2020, 10.31 Uhr: Wie Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau, mitteilt, wird dringend darum gebeten, dass keine Personen im Krankenhaus besucht werden. Das Risiko sei für alle Beteiligten zu hoch. 

Update vom 13. März 2020, 9.53 Uhr: Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekanntgab, werden ab Montag alle Schulen in Bayern geschlossen. Auch die Kitas und Kindergärten sind von den Schließungen betroffen. Alle Einrichtungen haben bis nach den Osterferien geschlossen. 

Kultusminister Piazolo betont, dass „es keine Ferien“ sind, wie *Merkur.de berichtet. Es gebe zwar keinen Unterricht, aber Lehrer hätten weiter Dienstpflicht. Für Eltern mit kritischen Berufen - wie zum Beispiel Ärzte, Krankenschwestern und Polizisten - wird die Betreuung bei den Klassen 1 - 6 sichergestellt - wenn das Elternteil die einzige verfügbare Betreuungsmöglichkeit ist. 

Schüler befinden sich nicht in häuslicher Quarantäne

Update vom 12. März 2020, 18.26 Uhr: Wir haben sicherheitshalber noch einmal bei Landrätin Andrea Jochner-Weiß nachgefragt. Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn hat eine Falschnachricht verbreitet. Fakt ist, dass die Berufsschule in Weilheim und die FOS/BOS in Weilheim für 14 Tage geschlossen sind. Betroffen sind 2290 Schüler, die sich bis auf weiteres NICHT IN HÄUSLICHER QUARANTÄNE BEFINDEN. „Erst wenn nachweislich auch Schüler erkrankt sind, müssen wir neu entscheiden“, sagte Jochner-Weiß gerade. Die Schüler sollen am Freitag nicht auf die Arbeit gehen und öffentliche Ansammlungen vermeiden. Die Redaktion stellt fest: Die vorher verbreitete Falschinformation wurde uns trotz mehrfacher Nachfrage von Pressesprecher Hans Rehbehn so mitgeteilt. Wir bitten um Entschuldigung. 

Update vom 12. März 2020, 16.13 Uhr: Die Zahl der Corona-Erkrankten im Landkreis ist weiter gestiegen. Eine 38-Jährige, die sich wahrscheinlich im Urlaub in Ischgl infiziert hatte, bekam kurz nach ihrer Rückkehr die ersten Symptome. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Damit steigt die Zahl der Erkrankten auf acht. 

Das am Mittwoch neu gemeldete Ehepaar (67 und 70 Jahre alt) zeige weiterhin keine Symptome, teilte Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn am Donnerstagnachmittag mit. Auch sie sind – genau wie der sechsjährige Bub – in häuslicher Quarantäne isoliert, so Rehbehn.

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Der 71-Jährige, der am Mittwoch ins Krankenhaus in Weilheim eingeliefert wurde, konnte mittlerweile auf die Isolierstation verlegt werden. Bei ihm sei nach wie vor keine Ansteckungsquelle bekannt, schreibt der Landkreis-Pressesprecher. Er teilt auch mit, dass die ursprünglich für den 27. März geplante Sportlerehrung bis auf Weiteres verschoben wurde. Ein neuer Termin wurde nicht genannt.

Lehrer erkrankt: 2300 BOS/FOS-Schüler und Auszubildende müssen in Quarantäne

Am Mittwochabend musste die Staatliche Berufsschule Weilheim aus Gründen des Infektionsschutzes geschlossen werden (siehe Update weiter unten). Ein positiv bestätigter Lehrer, der nicht aus unserem Landkreis kommt, hatte laut Pressesprecher Hans Rehbehn einen intensiven Kontakt zu Mitschülern und Lehrern. Deshalb wurde beschlossen, die Berufsschule und sicherheitshalber auch die FOS/BOS für 14 Tage zu schließen. Sämtliche 1730 Schüler und 52 Lehrer der Berufsschule wurden, wie Hans Rehbehn, Pressesprecher des Landratsamtes, auf Nachfrage mitteilte, unter häusliche Quarantäne gestellt. 

Das bedeutet, dass nahezu sämtliche Auszubildenden nicht mehr zur Arbeit dürfen. Genauso verhält es sich bei den FOS/BOS-Schülern - insgesamt 560 Schüler sind in häuslicher Quarantäne.

Update vom 12. März 2020, 13.21 Uhr: 

Jetzt ist auch die für Mittwoch, 1. April, vorgesehene Verleihung des Weilheimer Literaturpreises an Saša Stanišić im Stadttheater abgesagt. Dies teilt soeben die Redaktion der „Weilheimer Hefte zur Literatur“ des Gymnasiums mit. Karteninhaber erhalten ihr Geld an der entsprechenden Ausgabestelle zurück. Das Redaktionsteam bemüht sich um einen Nachholtermin im Herbst.

Update vom 12. März 2020, 12.55 Uhr: 

Neuigkeiten vom Schulamt Weilheim: Nach aktuellem Stand läuft der Unterrichtsausfall an den Grundschulen in Hohenpeißenberg, Staufer-Schule Schongau und am Hardt in Weilheim bis heute. Der Unterrichtsausfall an der Mittelschule Weilheim läuft bis morgen, teilt Amtschefin Ingrid Hartmann-Kugelmann mit. An den vier Schulen liegen derzeit noch keine bestätigten Testergebnisse vor. Sobald diese vorliegen, werde über das weitere Vorgehen entschieden. Die Entscheidung über Schulschließungen treffe das Gesundheitsamt, heißt es.

Update vom 11. März 2020, 22.03 Uhr: Wie der Landkreis Weilheim-Schongau in einer Pressemitteilung schrieb, bleibt die Staatliche Berufsschule Weilheim am Donnerstag (12. März) und Freitag (13. März) geschlossen

„Um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen“, werden die Schüler und Lehrkräfte gebeten, nicht in die Schule zu kommen und auch untereinander keinen persönlichen Kontakt zu haben. „Wir bitten die betroffenen Schüler, so lange nicht im Unternehmen zu erscheinen, bis die Schule den Betrieb wiederaufgenommen hat“, hieß es in der Mitteilung weiter.

In ganz Bayern bleiben immer mehr Schulen aus Vorsichtsmaßnahmen geschlossen - eine Übersicht über die Schließungen aller Schulen im Freistaat finden sie in unserem Ticker.

Vier neue Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Update vom 11. März 2020, 18.56 Uhr: 

Es handelt sich laut Aussage des Landkreis-Pressesprechers Hans Rehbehn bei den neuen positiv getesteten Fällen um ein Ehepaar, das sich vermutlich in dem Risikogebiet Italien infiziert hat. Das Ehepaar ist in häuslicher Quarantäne, der Gesundheitszustand ist stabil. Ein weiterer positiver Befund wurde bei einem sechsjährigen Kind festgestellt. Das Kind ist in häuslicher Quarantäne und ist frei von Symptomen. Beim vierten positiven Fall des heutigen Tages handelt es sich um einen 77-jährigen Mann, der stationär im Krankenhaus Weilheim aufgenommen wurde.

Derzeit fällt aufgrund von noch nicht bestätigten Testergebnissen an vier Schulen für insgesamt 13 Klassen (von insgesamt 40 Schulen mit 354 Klassen) der Unterricht aus, schreibt Rehbehn weiter. Betroffen sind zwei Grundschulklassen in Hohenpeißenberg, eine Klasse in der Staufer-Grundschule in Schongau, zwei Klassen an der Grundschule am Hardt in Weilheim und acht Klassen an der Mittelschule in Weilheim - das war Stand heute Mittag und kann sich ständig ändern. Sobald die Testergebnisse einen negativen Befund aufweisen, könnten die Klassen wieder die Schule besuchen, so Rehbehn. Die Schulen würden die Eltern informieren.

Schwerst erkrankter 80-Jähriger nach München verlegt

Update vom 11. März, 15.23 Uhr:

Der am Coronavirus erkrankte 80-Jährige, der bislang im Weilheimer Krankenhaus behandelt worden war, wurde nach Angaben des Landratsamtes Weilheim-Schongau gestern ins Klinikum „Rechts der Isar“ in München verlegt.

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Sein Gesundheitszustand konnte laut der Erklärung bis Dienstagnacht stabilisiert werden, „mit einer tendenziellen Verbesserung des Zustandes“. In der Nacht zum Mittwoch sei dann allerdings eine Verschlechterung eingetreten, wodurch das intensivmedizinische Ärzte-Team gezwungen war, die Intensivität der Beatmung zu verstärken. Es zeichnete sich ab, dass der Patient eine externe Lungenunterstützung benötige, wie sie nur in universitären Spezialzentren vorgehalten wird, schreibt Landkreis-Pressesprecher Hans Rehbehn weiter.

Lesen Sie auchCorona im Landkreis: Klinikalltag im Isolationsbereich

Aufgrund der engen Kooperation mit dem Klinikum „Rechts der Isar“ in München sei es kurzfristig möglich gewesen, „diesen Platz für den Patienten zu gewinnen“. In enger interdisziplinärer Abstimmung zwischen den Ärzteteams in Weilheim und in München wurde der Patient inzwischen nach München ans Klinikum „Rechts der Isar“ verlegt.

Diese Entscheidung erfolgte in enger Abstimmung mit den Angehörigen und nach gemeinsamer Beratung. Das in den USA angeforderte antivirale Medikament „Remdesivier“ werde sofort nach Eintreffen per Eilboten ans Klinikum Rechts der Isar weitergegeben.

Corona im Landkreis Weilheim-Schongau: Auch Ehefrau des ersten Erkrankten positiv getestet

Update vom 7. März 2020: 

Ebenfalls an Corona erkrankt, ist die Ehefrau des ersten Patienten. Doch ihr Zustand sei stabil und es liege nur ein leichter Verlauf vor, teilten das Gesundheitsamt und das Landratsamt mit. Deshalb könne die Frau in häuslicher Quarantäne behandelt werden. 

Auch der zustand ihres 80-jährigen Ehemannes, der als erster im Landkreis am Coronavirus erkrankt war, habe sich wieder verbessert, berichtete Kreissprecher Hans Rehbehn. 

Zweite Person positiv auf Coronavirus getestet - auch Krankenhauspersonal in Quarantäne

Update vom 6. März 2020: 

Nur einen Tag nach Bekanntwerden des ersten Erkrankten wurde eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet. Dabei handelt es sich um eine 50-jährige Frau, die grippale Symptome aufgezeigt hatte und deshalb in häuslicher Quarantäne behandelt wird. Sie ist Klinikmitarbeiterin und hatte keinen Kontakt zu Patienten. Wo sie sich angesteckt hat, „versuchen wir gerade nachzuvollziehen“, so Krankenhaus-Sprecherin Susanne Heintzmann. 

Auch das Krankenhauspersonal, das mit dem ersten Infizierten in Kontakt stand, wurde vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt und auf das Virus getestet. Für 9 Personen liegen die Testergebnisse vor. Diese sind alle negativ. Für die verbleibenden vier Mitarbeiter werden die Testergebnisse spätestens im Laufe des kommenden Montags (9. März) vorliegen, heißt es weiter in der entsprechenden Pressemitteilung.

Coronavirus: Infektion im Landkreis Weilheim-Schongau bestätigt

Erstmeldung vom 5. März 2020: 

Weilheim - Am Donnerstag, 5. März, wurde der erste Fall eines Coronavirus-Erkrankten in Weilheim gemeldet. Wie das Gesundheitsamt und die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgaben, wurde zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus Weilheim ein Patient behandelt, der positiv auf das Virus getestet wurde. 

Dabei handelt es sich um einen 80-Jährigen, der „als Risikopatient“ gilt, wie Professor Dr. Andreas Knez, ärztlicher Direktor am Weilheimer Krankenhaus, sagte. Dieser musste intensivmedizinisch betreut werden, da sich sein Gesundheitszustand verschlechterte. 

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