Die zehn Besten der FOS/BOS Weilheim mit Elternbeiratsvorsitzender Gloria Alfaro-Vega, der LEV-Landesvorsitzenden der FOS Bayern, Angelika Himmelstoß, und Schulleiter Christian Dick.
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Die zehn Besten der FOS/BOS Weilheim mit Elternbeiratsvorsitzender Gloria Alfaro-Vega, der LEV-Landesvorsitzenden der FOS Bayern, Angelika Himmelstoß, und Schulleiter Christian Dick.

„Die Ampeln stehen auf Grün“

Die 231 Schüler, die ihren Abschluss an der Fachoberschule (FOS) und der Berufsoberschule (BOS) in Weilheim gemacht haben, erhielten am Mittwoch in der Stadthalle ihre Zeugnisse.

Weilheim – Nachdem die Dokumente hygienekonzeptkonform verteilt waren, gab es noch eine Auszeichnung für die zehn Besten: Theresa Ertl (1,6), Sabrina Hannweber (1,6), Tobias Franke (1,5), Fabian Fritz (1,5), Magdalena Schleich (1,4), Maria Massonne (1,2), Rebecca Paul (1,2), Florian Friesenegger (1,1), Franziska Berchtold (1,0) und Bianca Zotz (0,9). Zu diesem Erfolg gratulierten ihnen der Schulleiter Christian Dick und die Vorsitzende des Elternbeirats, Gloria Alfaro-Vega.

Für zwei der Absolventinnen war damit noch nicht Schluss: Zotz erhielt von der Landeselternvereinigung (LEV), die durch ihre Vorsitzende Angelika Himmelstoß vertreten war, den „Sonderpreis für die beste Leistung in Bayern“ in der Ausbildungsrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“ der FOS 13. Diesen Preis erhielt auch Paul, die ihren Abschluss in der Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ der FOS 12 gemacht hat.

Oft schnell in einem Hamsterrad

„Chapeau für diese Leistung“ rief Dick allen Absolventen zu. Sie könnten stolz auf sich sein, weil sie „trotz widriger Umstände ihr Fachabitur- oder Abiturzeugnis“ in Empfang nehmen können. Er bezog sich damit auf das Corona-Virus. Es habe keinen Pandemieplan gegeben, „welchen man aus der Schublade hätte ziehen können“. Zuerst kam die Schulschließung, dann habe er bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs bei allen Beteiligten „eine gedrückte Stimmung“ vernommen, so Dick. Trotz aller Probleme in der Vergangenheit sollten die Absolventen nach vorne blicken. Sie hätten ein Zwischenziel erreicht und könnten zu neuen Zielen aufbrechen. Der Weg dahin müsse nicht geradlinig sein, und manchmal sei es sinnvoll, einen Schritt zurückzutreten und seinen Weg zu überdenken. Denn oft sei man schnell in einem Hamsterrad und verliere die eigentlichen Lebensziele aus dem Blick.

„Handeln sie jetzt, die Ampeln stehen auf Grün“, so der Schulleiter, der im Anschluss an die Ratschläge sagte: „Verstehen Sie das Ganze nicht als Belehrung“, so Dick, das Zitat sei nicht von ihm, sondern von Julia Engelmann, die durch ihren Text „eines Tages Baby“ auf YouTube bekannt geworden sei.

Alfred Schubert

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