Trainer-Hammer: Tuchel bald Trainer in England?

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Hatten ihren Spaß und lieferten eine tolle Show ab:  vier der fünf  „Drum-Stars“ in der Weilheimer Stadthalle.

Weilheim

Rhythmusgewitter in der Stadthalle

Fünf junge Männer, die sich als „Drum-Stars“ nennen,  begeisterten mit einem Konzert  in Weilheim 

 – Wie hunderte Piraten hinter Jack Sparrow am Strand herjagten, so jagten die Trommelschläge zur Filmmusik „Fluch der Karibik“ den Zuschauern beim fulminanten Abschluss des Konzertes der „Drum-Stars“ die Gänsehaut über den Rücken. Rhythmusgewitter in der Stadthalle – furios, mit außerordentlicher Präzision, Wucht und Ausdauer. Atemberaubendes Klangerlebnis, überquellende Lebendigkeit, all das war geboten.

„Alter! – wie geil!!“, fasste ein Jugendlicher beim Hinausgehen den Abend in der gut besetzten Stadthalle zusammen und dürfte damit auf seine Weise dem begeisterten Publikum aus der Seele gesprochen haben. Gut eineinhalb Stunden lang hatten die „Drum-Stars“ eine beeindruckende Bühnenshow geliefert. Mit leuchtenden Sticks schlugen die fünf Musiker auf leuchtende LED-Trommeln, von den Wassertrommeln schossen die Tropfen teilweise über einen Meter in die Höhe. Aber Benni und Flo Pfeiffer, Jakob Ehrlich, Bernhard Pricha und Stefan Höfele, allesamt Profischlagzeuger, konnten es auch sanfter, leiser, lustiger. Getrommelt wurde auf Röhren, groove–tubes boomwhakers, Ölfässern, Leitern, dem Kopf der Bandmitglieder – auf allem, was sich an Möglichkeiten bot.

Im Hintergrund lief eine perfekte Lichter-/Lasershow, die nicht nur futuristisch anmutete, sondern etwa auch das Sunset-Feeling am Strand simulierte und die entspannten Rhythmen samt Meeresrauschen unterstrich. Gewürzt wurde das spannungsreiche Programm mit kleinen komischen Einlagen, wie etwa einem simulierten Ping-Pong-Spiel mit Tischtennisschlägern auf den Instrumenten. Auch Regenschirme, die auf- und zugeklappt wurden, mussten bei den pantomimischen Darstellungen als Instrument herhalten.

Immer wieder setzten die Schlagzeuger zwischendurch auf kommerzielle und bekannte Hits, was vom Publikum begeistert honoriert wurde. Allerdings hätten die Musiker bei der sprachlosen Darstellung gerne bleiben können und beispielsweise bei dem Queen-Hit „We Will Rock You“ auf stimmliche Darbietung verzichten sollen. Denn das, was sie wirklich können, ist trommeln. Und zwar auf hohem künstlerischen Niveau.

Myrjam C. Trunk

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