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Die Innungssieger der Schreinerinnung Oberland und die Sieger des Wettbewerbs „Gute Form“ mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, v.l.: Dr. Christian Wenzler (Hauptgeschäftsführer des bayerischen Schreinerhandwerks), Anton Buchner (Obermeister der Schreinerinnung Oberland), Florian Klein (Vorsitzender des Prüfungsausschusses „Gute Form“), Andrea Jochner-Weiß (Landrätin), Nikolaus Heilrath (Ehrenobermeister der Schreinerinnung Oberland), Angelika Flock (Weilheims 3. Bürgermeisterin), Stefan Zirngibl (Kreishandwerksmeister), Sebastian Zech (Sieger „Gute Form“ mit Schreibtisch), Martin Schneider (Innungssieger der Schreinerinnung Oberland mit seinem Schreibtisch und seinem Ausbilder von der Schreinerei „Völkl“ aus Eberfing, Andreas Rist (2. Platz „Gute Form“) , Alicia Hechenrieder (3. Platz „Gute Form“). Belobigungen erhielten Pirmin Mayr und Korbinian Simon. 

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Edles Holz, edle Formen

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Weilheim - Alle Jahre wieder präsentieren die Schreiner ihre Gesellenstücke. Innungssieger wurde heuer Martin Schneider aus Höhenrain.

Dass Schreiner ihre Gesellenstücke in einem Autohaus präsentieren, wie das die Innung Oberland seit Jahren bei Mercedes „Medele“ in Weilheim macht, das ist nichts Ungewöhnliches mehr. Ungewöhnlich bei der letzten Vorstellung war da eher die hohe Dichte an Prominenz, waren doch auch Dr. Christian Wenzler, Hauptgeschäftsführer des bayerischen Schreinerhandwerks, und Landrätin Andrea Jochner Weiß zur Vorstellung der Innungs-Besten gekommen.

Wie Anton Buchner, Obermeister der Schreinerinnung Oberland sagte, unterzogen sich 56 Schreinerlehrlinge, darunter fünf Frauen, der Gesellenprüfung in Theorie und Praxis. Drei von ihnen besuchten die Berufsschule in Herzogsägmühle, die anderen die in Weilheim. 54 bestanden die Gesellenprüfung.

Besondere Bedeutung für die Prüflinge hat das Gesellenstück, das sie im Lehrbetrieb mit einem Aufwand von rund 80 Stunden frei gestalten und fertigen können, wobei sie oft edle Hölzer wie Nussbaum oder Eiche einsetzen. Innungssieger wurde Martin Schneider aus Höhenrain (Gemeinde Berg) mit einem Notendurchschnitt von 1,5, der in der Schreinerei „Völkl“ in Eberfing lernte. Er vertritt somit die Innung Oberland beim Landeswettbewerb der Innungssieger, bei dem 72 Innungen aus ganz Bayern vertreten sind.

Seit 1990 schreibt der „Fachverband der Schreiner“ parallel zur Gesellenprüfung den Wettbewerb „Die gute Form“ aus. Einig wie selten, so sagte Buchner bei der Präsentation, sprach die Jury in diesem Wettbewerb den 1. Preis heuer Sebastian Zech für seinen ausgefallenen Schreibtisch zu. Sebastian Zech absolvierte seine Ausbildung in der Schreierei „Adolphs“ in Raisting . Der 2. Preis ging an Stefan Andreas Rist, Auszubildener bei der Schreinerei „Strunz“ in Böbing, für seinen Fernsehschrank. Den 3. Preis errang Alicia Hechenrieder, die mit einem Sideboard punkten konnte. Ihr Ausbildungsbetrieb war die Schreinerei „Dreer“ in Raisting. Eine Belobigung ging an Pirmin Mayr (Schreinerei „Maerz“/Raisting) und Korbinian Simon (Schreinerei „Fichtl“/Mittenwald). 

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