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Feierten 2017 Premiere auf dem Kirchplatz und wollen auch im Dezember 2018 am „Hüttenzauber“ teilnehmen: Julia und Reinhard Bott vom „Salut“. 

Weilheimer Innenstadt 

 Ein bisschen „Hüttenzauber“ ist noch

Noch bis zum Dreikönigstag können sich die Weilheimer beim „Hüttenzauber“ treffen. Allerdings nur noch am Kirchplatz. 

Weilheim – Der „Intermezzo“-Stand von Kurt Höller aus Murnau und die „Herzl-Alm“ der Familie Trollmann aus Pähl sind inzwischen fester Bestandteil des adventlichen „Hüttenzaubers“ in Weilheims Schmiedstraße. Heuer war erstmals auch das Weilheimer Lokal „Salut“ von Julia und Reinhard Bott mit einer Hütte am Kirchplatz vertreten. Während die anderen Stände zum Jahresende schlossen, haben sie noch bis zum 6. Januar geöffnet.

„Wir würden gerne auch nächstes Jahr wieder auf dem Kirchplatz verkaufen, sofern die Stadt da mitspielt“, sagt Reinhard Bott. Die Resonanz der Weilheimer auf den´Stand sei durch die Bank sehr positiv ausgefallen. „Die Leute sind dankbar, wenn in der Stadt etwas los ist. In der ersten Woche lief das Geschäft schon nicht schlecht und wir haben gemerkt, dass die Weilheimer den Stand von Tag zu Tag immer besser angenommen haben“, berichtete Bott. Auch der Standort sei ideal. So könne man den Kirchplatz beleben, der sonst wenig frequentiert sei. Die Fläche wird nur für den Wochenmarkt genutzt, deswegen hatten die Botts zwar Mehr-Arbeit durch das Wegräumen der Möbel, „aber das wussten wir ja von vornherein und haben den Stand so konzipiert, dass wir einmal in der Woche alles bis auf die Hütte schnell abbauen konnten“, sagt der Betreiber. Für das nächste Jahr habe man schon allerlei neue Ideen: So soll die Beleuchtung verbessert werden. Diese sei auf dem Kirchplatz nicht so weihnachtlich, wie zum Beispiel bei der „Herzl-Alm“ und dem „Intermezzo“ in der Schmiedstraße.

Den Stand des „Intermezzo“ aus Murnau gibt es in Weilheim am längsten. „Wir sind dieses Jahr sehr zufrieden“, sagte Hüttenleiter Martin Schwartz. Die neue Konkurrenz durch die Glühwein-Hütte des „Salut“ auf dem Kirchplatz habe man nicht sonderlich gespürt. „So wie wir belebt auch sie die Stadt“ stellt Schwartz fest. Er kann sich vorstellen, dass sich durch den neuen Stand am Kirchplatz noch mehr Weilheimer auf einen Glühwein in der Stadt treffen, weil einfach mehr geboten sei. „Bei uns war immer was los. In Spitzenzeiten wie am Wochenende und abends stehen wir mit bis zu sechs Mitarbeitern gleichzeitig im Stand“, erzählt der Hüttenleiter. Am besten verkauft wurde auch in diesem Jahr wieder der Klassiker: der rote Glühwein. Aber der weiße Glühwein sei im Kommen. „Der hat nur halb so viel Alkohol wie der rote. Die Leute gehen mittlerweile einfach vorsichtiger mit Alkohol um. Wenn jemand noch mit dem Auto fahren muss, dann trinkt er einen Punsch oder maximal einen roten Glühwein“, so Schwartz. Vom weißen Glühwein könne man zwei Tassen trinken.

Auch bei der Familie Trollmann, die seit vier Jahren mit der „Herzl-Alm“ in der Schmiedstraße steht, gibt man sich mit dem Glühwein-Verkauf zufrieden. „Es lief in etwa so gut wie im vergangenem Jahr. Zudem haben wir als einziger Stand in der Stadt Crepés zu verkaufen. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab“, sagt Sabine Trollmann. Auch sie will im nächsten Jahr wieder mit ihren Mitarbeitern in die Weilheimer Innenstadt kommen: „Wir freuen uns schon wieder auf das gemütliche Beisammensein mit den Weilheimern.“

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