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Dicht beieinander saßen die Besucher im Saal des Gemeindehauses, wo unter anderem die Gruppe „Stoabachklang“ auftrat. 

Gemeindehaus Marnbach

Ein schöner Abend mit der „Wirtshausmusi“

Wenn es Herbst wird, rücken die Menschen gern zusammen. So war es auch bei der „Wirtshausmusi“  im Marnbacher Gemeindehaus.

Marnbach/Deutenhausen –  Oben, auf der Bühne warteten die Gruppen auf ihren Auftritt, um mit ihrer Musik Freude zu bereiten, unten, im Saal, saßen die zahlreich erschienenen Besucher, um bei Getränken und kleinen Brotzeiten wie „Musikanten Burger“ oder „Saurer Trommler Schüssel“ der Musik zu lauschen. Dabei gab es jede Menge Abwechslung – vom Marsch, über Boarischen bis zur Polka oder staden Weisen war für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Bereits zum vierten Mal hatte der Trommlerzug Marnbach/Deutenhausen, der auch für die Bewirtung zuständig war, zu einem Wirtshausmusizieren eingeladen. Mit dem Einmarsch der Trommler und dem schmissig gespielten „König Ludwig II.- Marsch“ begann lautstark der abwechslungsreiche Abend. Nach der Begrüßung durch Sepp Lutz, der sich über den regen Besuch freute, konnte „aufgspuit“ werden. Von der Saitenmusi, über Weisenbläser bis hin zu flotten Märschen war alles dabei.

Den schwungvollen Auftakt machten die „Blechschlawiner“ aus Wielenbach/Pähl mit dem „Patrioten-Marsch“. Mit von der Partie waren auch die „Hoachara Musik“ und der „Zwoagschora“ aus Marnbach. Jedoch hatten die beiden Sängerinnen ihren Namen zu Unrecht, denn ihre Lieder waren alles andere als ein Geschrei, wenn sie „Verliebt, verlobt, verheiratet“ oder „Das Lied von da Noma“ zum Besten gaben. Die „Würfelmusi“ sang vom „Weiberstammtisch“ und von „Launischen Mädchen“. Der „Stoabachklang“ aus Obersöchering sorgte für „Überraschung“, so eines seiner Stücke und die „Stoabachklang Waisenbläser“ brachten ein Stück „Fürs Kindl“ dar.

Das Publikum war begeistert, lautstark beklatschte es die Darbietungen. Mit kleinen Geschichten, Witzen und der Vorstellung der Gruppen sorgte Moderator Klaus Kriegisch nicht nur für eine gute Information, sondern auch für jede Menge Spaß. Nach gut zwei Stunden, einem gemeinsamen Lied und dem Stück „Kommet von himmlischen Höhen hernieder“, gespielt vom „Stoabachklang“, ging ein schöner Abend zu Ende.

Inge Beutler

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