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Zauberei unterm Regenschirm: Mitwirkende und Zuschauer  trotzten dem schlechten Wetter. Doch der große Besucherstrom blieb aus bei der "Zaubernacht", veranstaltet von Standortförderverein, Aktionskreis "Innenstadt" und dem Verein "ZaubererFünfSeenLand".

Weilheimer Innenstadt

Eine verregnete „Zaubernacht“

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Weilheim - Es war keineswegs ein Auftakt nach Maß für die Aktionswochen zum 40-Jährigen der Fußgängerzone in Weilheim: Die „Zaubernacht“, die erste Veranstaltung aus einem umfangreichen Programm, war verregnet. Gute Laune wurde trotzdem verbreitet.

Uta Orawetz steht am Freitagabend vor ihrem Reisebüro unter einem Zeltpavillon, auf den der Regen plätschert. „Wir feiern halt jetzt mit unseren Mitarbeitern“, sagt sie angesichts der wenigen Menschen, die gerade auf dem Marienplatz unterwegs sind. Es sei aber schon „jammerschade“, dass die „Zaubernacht“ so unter dem schlechten Wetter leide. bedauert Orawetz, die auch Veranstaltungsreferentin im Weilheimer Stadtrat ist.

Quasi von einer Mauer aus bunten Regenschirmen umringt ist ein anderer Pavillon auf dem Marienplatz: Unter dem Zeltdach steht ein Zauberer, der es trotz des Regens geschafft hat, Zuschauer um sich zu scharen.

Gezaubert wird aber auch im Trockenen: Bei „Christopher“ im Kaufhaus „Rid“ haben mehr als ein Dutzend Kinder (und auch Erwachsene) Spaß zu sehen, wie kleine Zaubertricks mit Gummis und Salzbrezeln funktionieren.

Im Modehaus „Echter“ schafft es ein Zauberer der „Shoe Shine Boys“, gute Laune zu verbreiten: Viele der Umstehenden, unter ihnen auch Firmenchef Christian Echter, sehen ihm lächelnd bei seinen Tricks zu, während direkt daneben eine Frau ihre Stiefel auf Hochglanz bringen lässt – ebenfalls durch die „Shoe Shine Boys“.

Espresso und Grissini im Trockenen

Als der Regen gerade besonders stark herunterprasselt, holen Kerstin Meisner und Charlotte Meer vom Eine-Welt-Laden Bummelnde kurzerhand zu sich ins Geschäft. Sie bieten Espresso und auch Grissini mit selbst gemachter Bohnencreme an – und sind trotz der niedrigen Kundenfrequenz gut gelaunt. „Mir tun die Zauberer leid“, sagt Meisner. Sie und ihre Kollegin nutzen die Zeit zum Neudekorieren.

Um 20 Uhr sollte eigentlich der „Lichterzauber“ mit Kerzen und Fackeln in der Oberen Stadt beginnen, doch von ihm ist um diese Uhrzeit noch nichts zu erkennen. Erst als der Regen nachgelassen hat, beginnt die Aktion. Die  „Wunschfee“ hilft dabei, schwimmende Lichter in den Stadtbach zu setzen.

"Zaubernacht" mit Regenschirm

Da ist es gut, wenn das Programm ohnehin im Trockenen stattfinden soll – wie das beim „Nightfever“ in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt der Fall ist. Schon der Gottesdienst zu Beginn ist gut besucht. Auch gegen 22 Uhr sind viele Menschen in der Kirche. Sie entzünden am Altar die Teelichte, die sie am Eingang geschenkt bekommen haben, und sitzen bei Musik in den Bänken.

Draußen auf dem Marienplatz ist – trotz langer Einkaufsnacht bis 23 Uhr – nach wie vor nicht viel los. Statt wie geplant Artistik mit der Gruppe „Vaganti“ gibt es dort eher Tristesse. Vielen Geschäftsleuten dürfte es so gehen wie Uta Orawetz: Sie hofft, dass bei der nächsten großen Aktion im Programm zum 40-Jährigen der Fußgängerzone das Wetter besser mitspielt – beim „Afterwork in der Innenstadt“ am kommenden Donnerstag.

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