Einsatz am Leprosenweg verlief ruhig

Polizei durchsucht Asylbewerberunterkunft

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Die Polizei durchsuchte am heutigen Donnerstag um 6.15 Uhr die Asylbewerberunterkunft am Leprosenweg in Weilheim. Die Aktion verlief laut einer Mitteilung ohne  Probleme.

Weilheim - Ohne Zwischenfälle verlief die Kontrollaktion, die unter der Führung der Polizei Weilheim stand und an  der auch die  Ausländerbehörde des Landratsamtes beteiligt war.  Unterstützt wurden die Weilheimer Polizeibeamten von der  Bereitschaftspolizei und weiteren Kräften verschiedener Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Von den  71 Asylbewerbern wurden zwei festgestellt, die dort schliefen, aber nicht am Leprosenweg gemeldet sind. Bei einer Person wurde eine geringe Menge illegaler Betäubungsmittel aufgefunden, auch wurden  zwei Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Dabei ging es um Verdachtsmomente gegen Bewohner im Hinblick auf Betäubungsmittelverstöße. Es wurden aber  keine Betäubungsmittel gefunden.

Die Kontrollaktion lief aus Sicht der Polizei geordnet und ruhig ab, heißt es in der  Mitteilung. Es habe keinerlei Probleme mit den Bewohnern gegeben. 

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd will mit derartigen Einsätzen frühzeitig verhindern, dass sich Brennpunkte bilden oder Situationen verfestigen, die ein positives Zusammenleben innerhalb und außerhalb der Unterkunft unnötig erschweren. „In der Vergangenheit kam es in der Asylbewerberunterkunft immer wieder zu diversen Straftaten“, so die Mitteilung weiter. Diese Einsätze verunsicherten sowohl Bewohner der Unterkunft, als auch Anwohner  der Unterkunft. Die überwiegende Mehrheit  der Migranten in der Unterkunft seien polizeilich  nicht in Erscheinung getreten. Die Durchsuchung diene deshalb auch dem Zweck, dass diese Bewohner vor den Bewohnern geschützt würden, die immer wieder auffielen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Patrick Seeger

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