Medien: US-Schriftsteller Philip Roth ist tot

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Der Trifthof anbinder ist Teil der Südspange, die Verkehr von der Pollinger Straße abzieht. 

Umfahrung für Weilheim 

Ende 2018 soll’s Vorschlag für Trasse geben

Laut den ersten Ergebnissen des Verkehrsgutachtens für eine B 2-neu in Weilheim bringen Ost- und Westumfahrung ungefähr den gleichen Entlastungseffekt. Der einer Unterfahrung wäre geringer. Aber dieses Gutachten ist nur ein kleiner Stein in dem großen Planungs-Mosaik. Bis Ende 2018 soll eine Vorzugstrasse vorliegen.

Weilheim – Wer mit dem Auto nach Weilheim kam oder auch nur in der Stadt unterwegs war, der wurde in den vergangenen Wochen für das neue Verkehrsgutachten erfasst, wenn auch nur als Strich auf einer Liste oder mit einer kurzen Antwort auf die Frage, wo er denn hinwolle. Erstellt wurde das Verkehrsgutachten vom Ingenieurbüro „Dr. Kurzak“ (München), das bereits vor 20 Jahren ein Verkehrsgutachten für Weilheim abgeliefert hatte.

An 26 Knotenpunkten wurde laut Andreas Lenker, zuständig für den Landkreis Weilheim-Schongau beim Staatlichen Bauamt Weilheim, Zählungen vorgenommen. An den Einfallstraßen wurden die Autofahrer kurz gestoppt und befragt, woher sie kommen und wohin sie wollen.

Die Ergebnisse wurden nun in einem Entwurf zusammengefasst, den Lenker und sein Chef, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Uwe Fritsch, den Weilheimer Stadträten am Donnerstagabend vorstellten. Insgesamt geht daraus zum einen hervor, dass der Verkehr im Vergleich zu dem vor 20 Jahren erstellten Gutachten in Weilheim stark zugenommen hat. Zum anderen aber auch, dass bei Personenautos nur rund 34 Prozent „reiner Durchgangsverkehr“ sind, zwei Drittel sind laut Lenker Ziel- und Quellverkehr, „die wollen in Weilheim bleiben“. Beim Schwerverkehr entfallen 58 Prozent auf den Durchgangsverkehr.

Laut einer Prognose für das Jahr 2035 würde eine Westumfahrung der B 2 an die 12 800 Fahrzeuge aufnehmen, eine Ostumfahrung 14 200. Lenker sprach von einem „deutlichen Entlastungseffekt“ vor allem für Alpen- und Pütrichstraße. Dieser läge demnach dort bei einer Westumfahrung bei 5000 bis 8000 Fahrzeugen, bei einer Ostumfahrung bei 8000 bis 9000. Ein Tunnel oder eine Unterfahrung würden 10 300 Fahrzeuge aufnehmen.

Aktuell sind laut den Erhebungen des Büros „Kurzak“ auf der Alpenstraße im Abschnitt Waisenhausstraße/Murnauer Straße 25 400 Kraftfahrzeuge binnen 24 Stunden unterwegs (1997: 22 800). Deutenhausener Straße/ Narbonner Ring: 12 700 (11 300); Wessobrunner Straße/ Ammerbrücke: 14 500 (13 300). B 2/Abzweigung Unterhausen: 26 000 (24 000).n

Lenker sagte, dass es bei der Zählung 1997 weder Südspange noch Töllernallee gegeben habe. Die Südspange nehme der Pollinger Straße inzwischen 23 Prozent des Verkehrs ab. Statt 24 700 Fahrzeugen seien dort nun 18 000 unterwegs.

Sobald das Gutachten in seiner Endfassung vorliegt, wollen Stadt und Staatliches Bauamt es auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Darauf einigten sich Bürgermeister Markus Loth (BfW) und Bauamts-Chef Uwe Fritsch. Fritsch wies darauf hin, dass das Verkehrsgutachten nur ein Faktor von vielen Faktoren sei, die bei der Planung der Trasse für eine Entlastungsstraße eine Rolle spielen. Weitere seien unter anderem die Umweltverträglichkeitsstudie und die Kosten.

Der Bauamts-Chef stecke den Zeitplan bis Ende 2018 ab. Im Februar dieses Jahres wurde das Gutachten für den Verkehr in Auftrag gegeben, im April das für die Umweltverträglichkeit. Im Mai nahm ein Büro einen Variantenvergleich in Angriff. Ein Spezialgutachter für Tunnel und einer für Bodenuntersuchungen müssen noch einbezogen werden. „Wir vergeben das alles an Büros“, so Fritsch, 300 000 Euro würden aktuell in die Planung gesteckt. Die Steuerung bleibe beim Staatlichen Bauamt. Ende 2018 will es eine Vorzugsvariante für eine Entlastungsstraße vorlegen. so Fritsch. Dann könne die Diskussion in der Öffentlichkeit beginnen.

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