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Kirchlichen Segen für das neue Mannschaftsfahrzeug der Feuerwehr Unterhausen. 

Fahrzeugweihe der Feuerwehr Unterhausen

Der Anhänger kommt später

Unterhausen - Das neue Mannschaftsfahrzeug der Unterhausener Feuerwehr ist gesegnet. Auf den Anhänger muss sie noch ein bisschen warten.

 „Feuer spendet Wärme und Licht, bringt aber auch Gefahr für Mensch und Tier, Hab und Gut. Seine zerstörerische Gewalt gilt es zu brechen“, sagte Weilheims Stadtpfarrer Engelbert Birkle anlässlich der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Unterhausen. Auch für Bürgermeister Markus Loth war dieser Sonntag ein besonderes Ereignis. „Die Übergabe eines Feuerwehrautos gehört für mich zur Kür“, sagte er in seiner Ansprache im vollbesetzten Festzelt.

Über den neuen Mannschafts-Transportwagen freute sich Unterhausens Kommandant Helmut Weinhart. „Mit zwei Autos sind wir jetzt sicher aufgestellt. Die können wir jetzt in unserem 2013 umgebauten Feuerwehrhaus gut unterbringen.“ Einen Wermutstropfen gibt es aber: Der Mehrzweckanhänger für das neue Fahrzeug, in dem unter anderem ein 500-Meter- B-Schlauch oder ein Strom-Aggregat untergebracht werden können, ist nicht rechtzeitig fertig geworden. „Den Anhänger werden wir später in einer kleinen Feier einweihen“, versprach Weinhart.

Da der Regen nach dem Gottesdienst kurzzeitig nachgelassen hatte, gab es doch noch einen kleinen Festzug durch den Ort. Voraus gingen die Wielenbacher Musikanten, die bereits den Gottesdienst umrahmt hatten, dahinter folgte der mit Blumen geschmückte Mannschafts-Transportwagen und die Fahnenabordnungen der Feuerwehren von Unterhausen, Wilzhofen, Wielenbach, Marnbach-Deutenhausen und Oderding durch den Ort.

94 000 Euro hat dass neue Fahrzeug, das in Karlsruhe abgeholt wurde, gekostet. Von der Stadt gab es einen Zuschuss von 12 500 Euro, der Feuerwehrverein Unterhausen steuerte 25 000 Euro bei. Das neue Fahrzeug ist ein Mercedes-Diesel mit Allradantrieb und hat 170 PS. 

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