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In den Ferien fleißig: Viele Schüler und Studenten jobben in Eisdiele, Strandbad & Co. – Kaum noch freie Stellen

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Lily Wöller arbeitet über die Sommermonate im Strandbad Hubl am Starnberger See. Mit den Gästen des Familienbetriebs in Bernried würden sich dabei oft nette Gespräche ergeben.
Lily Wöller arbeitet über die Sommermonate im Strandbad Hubl am Starnberger See. Mit den Gästen des Familienbetriebs in Bernried würden sich dabei oft nette Gespräche ergeben. © Gronau

Die Sommerferien haben begonnen. Manche nutzen die unterrichtsfreie Zeit, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen und etwas Neues auszuprobieren – zum Beispiel mit einem Ferienjob.

Landkreis – „Wir haben für die bevorstehenden Ferien bereits alle Stellen vergeben.“ Auf Nachfrage der Heimatzeitung gaben viele Betriebe die Auskunft, über den Sommer ausreichend Unterstützung durch junge Leute zu bekommen. Was Aushilfstätigkeiten und Ferienjobs betrifft, scheinen Schüler und Studenten aus dem Landkreis Bescheid zu wissen.

So sind zum Beispiel im Eiscafé „Dolomiti“ in Peißenberg diesen Sommer drei Stellen besetzt. Auch hinter der Theke des „Quadriga“ in Weilheim verdienen sich Jugendliche etwas dazu. Wirt Davide Carbone betont aber, dass sie im Eiscafé nur Aushilfen für die gesamte Saison suchen – vor allem aufgrund der Einarbeitungszeit. Er empfiehlt deshalb, sich bei Interesse bereits im Frühjahr zu melden.

Viele Schüler sind auch in der unterrichtsfreien Zeit fleißig - kaum noch freie Ferienjob-Stellen

Lily Wöller aus Penzberg arbeitet seit Mai im Strandbad Hubl in Bernried am Starnberger See. Bei gutem Wetter kümmert sich die 18-Jährige um den Eintritt, verkauft Speisen und Getränke oder vergibt Liegeplätze. „Die Atmosphäre hier ist toll“, sagt sie. Am besten gefalle ihr, während der Arbeit mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Wer für dieses Jahr noch auf der Suche ist, kann zum Beispiel im „Café Krönner“ in Weilheim nachfragen. Mit seinen aktuellen Aushilfen sei Konditormeister Max Krönner schon sehr zufrieden und freut sich aber nach eigenen Angaben über weitere Hilfsjobber – auch unter 16 Jahren –, die den Familienbetrieb zum Beispiel im Verkauf oder als Spüler unterstützen.

Ferienjob kann ein Karrieresprungbrett für die Zukunft sein

Nach coronabedingter Pause sind Veranstaltungen in diesem Jahr wieder möglich und auch hier bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten. Beim Institut zur Fortbildung von Betriebsräten in Seehausen (ifb) sei man dankbar für die Unterstützung von Schülern und Studenten. Uta Kaußler, Personalleiterin beim ifb, erwähnt, dass sie sich vor allem über längerfristige Hilfe freuen würden und Studierende über die Semesterferien hinaus im Rahmen einer Werkstudenten-Tätigkeit weiterarbeiten könnten. Auch Maria Vogl von der Agentur für Arbeit Weilheim betont die Möglichkeit, den Ferienjob als Karrieresprungbrett zu nutzen.

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Diejenigen, die sich einer befristeten Beschäftigung in einer Branche, die ihnen gefällt, annähmen, könnten hier schon ein paar wertvolle Kontakte knüpfen. Und Netzwerke seien in der heutigen Arbeitswelt das „A und O“. So könne schon ein Ferienjob die Brücke zu einer längerfristigen Arbeitsstelle sein.

Chancen für Ferienjobber stehen gut: Am besten einfach vorbeischauen

Vogl ermutigt: „Der Kreativität sind bei der Suche nach einem Ferienjob keine Grenzen gesetzt. Es gilt, aktiv zu werden, dann stehen die Chancen gut.“ Denn aktuell sei die Nachfrage nach Arbeitskräften auf einem sehr hohen Niveau. Offene Stellen findet man zum Beispiel online auf verschiedenen Job-Portalen wie indeed.com und jobrapido.com.

Generell gute Möglichkeiten gebe es in der Gastronomie. Hier empfiehlt sie allerdings, am besten einfach vorbeizuschauen und nachzufragen. So hat es auch bei Lily funktioniert. Sie sei auf der Suche nach einem Job gewesen, habe auf Empfehlung von Bekannten im Strandbad vorbeigeschaut und der Rest habe sich dann ergeben. Ein aufwendiger Bewerbungsprozess ist also oft nicht nötig. Larissa Glas

In eigener Sache

Einen coolen Ferienjob für Frühaufsteher hat übrigens auch die Heimatzeitung im Angebot. Alle, die mindestens 18 Jahre alt sind, können uns als Zusteller helfen, dafür zu sorgen, dass unsere Leser jeden Morgen eine druckfrische Zeitung auf dem Frühstückstisch liegen haben. Weitere Infos gibt es unter www.heimatzeitungen-zusteller.de, per Mail an info@heimatzeitungen-zusteller.de oder telefonisch unter 089/5306 313. Wir freuen uns auf die neuen Kollegen!

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