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Kurz nach 10 Uhr rückte die Feuerwehr am Freitag an der „Schule am Gögerl“ an, eine kaputte Leuchte war der Grund für die Alarmierung.

weilheim

Feueralarm an Schule 

Die beiden Alarmmeldungen hatten es in sich. In der ersten um 9.40 Uhr  hieß es: „Brand Zimmer – Person in Gefahr“,  bei der zweiten um  10 Uhr  „Feueralarm in der Förderschule Weilheim“. Beide gingen  glimpflich aus.

Weilheim – Gegen 9:40 Uhr am Freitag wurde der Polizei von Anwohnern mitgeteilt, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Lärchenstraße im zweiten Obergeschoß Rauch aus der Wohnung einer 88-jährigen Bewohnerin komme und der Rauchmelder Alarm schlage, so Michael Zinkl von der Polizei Weilheim. 19 Feuerwehrkräfte rückten mit fünf Fahrzeugen aus, konnten dann laut Stefan Herbst, stellvertretender Kommandant der Weilheimer Feuerwehr, schnell feststellen, dass angebranntes Essen Grund für die verrauchte Wohnung war. Die 88-Jährige war wohlbehalten in der Wohnung, jedoch in einem anderen, nicht verrauchten Zimmer. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung gelüftet hatte, konnte sie zurück in die Wohnung.

Während der Einsatz an der Lärchenstraße noch lief, kam schon der nächste Alarm. Gegen 10 Uhr wurde von der „Schule am Gögerl“ mitgeteilt dass es in einem Klassenzimmer zu einer Rauchentwicklung in der Zwischendecke gekommen sei. Die Schüler hatten das Klassenzimmer zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen und waren in Sicherheit, so Zinkl.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass eine Leuchtstoffröhre in dem Klassenzimmer durchgeschmort war, was den Rauch verursacht hatte. Laut Mitteilung von Herbst mussten  sie aber keinerlei Maßnahmen ergreifen.

„Eine Gefahr für die Schüler oder die Lehrkräfte bestand glücklicherweise nicht“, so Zinkl. Und so kehrten die Schüler und Lehrer schon bald wieder in ihr Klassenzimmer zurück, die Feuerwehrkräfte in das Gerätehaus. 

gre

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