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Gingen Frage für Frage zur Energiewende durch: Konrad Karl (l.) wurde am Freitag von dem Studenten Yannik Nies für das Forschungsprojekt interviewt. 

Forschungsprojekt „Inola“

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Weilheim – „Grüß Gott, wir sind Geographiestudenten von der LMU ...“: So stellte sich Yannik Nies auf dem Wochenmarkt x-mal vor. Erv Er befragte die Marktbesucher zur Energiewende im Landkreis.

Yannik Nies war, mit einem Namensschild auf der Brust und einem Klemmbrett mit Fragebogen in der Hand, für das Forschungsprojekt „Inola“ der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Bürgerstiftung „Energiewende Oberland“ (EWO) unterwegs, die das Forschungsprojekt gemeinsam auf die Beine stellten. „Inola“ ist die Abkürzung für „Innovationen für ein nachhaltiges Land- und Energiemanagement auf regionaler Ebene“.

Yannik Nies war an diesem Freitag in Weilheim einer von vier Studenten, die die Passanten ab 8 Uhr befragten. Als einen der ersten sprach er Konrad Karl an. Karl stand den Fragen zum Thema „Energiewende in der Region“ sehr aufgeschlossen gegenüber, was nicht weiter verwundert. Seit elfeinhalb Jahren hat er kein Auto mehr, seither macht er fast alle Erledigungen mit dem Rad. „Fast alle“ deswegen, weil er hin und wieder ein Auto beim „Car-Sharing“ mietet.

Der Fragenkatalog von Yannik Nies und seinen Mitstreitern war breit gefächert. Die Bürgerbeteiligung war ein Thema. Inwieweit Bürger beim Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) direkte Entscheidungsmöglichkeiten bekommen sollten, wurde eruiert. Es ging aber auch um die Akzeptanz solcher Anlagen in der Nachbarschaft. So sollten die Befragten sagen, welche EE-Anlagen sie in ihrer Nachbarschaft befürworten und von welchen sie störende Veränderungen befürchten. Wobei die Meinung zu Punkten wie „Beeinträchtigungen des Ortsbildes durch Solaranlagen“ ebenso gefragt war wie zu „Zunahme von Monokulturen durch Biogasanlagen“. Für die Antworten gab es sieben Kategorien von „Stimme voll und ganz zu“ über „Stimme eher nicht zu“ bis „keine Angaben“. Darüber hinaus wurden Fragen über den persönlichen Umgang mit Energie gestellt. Eine lautete: „Wie groß ist Ihre die Bereitschaft, einen Aufpreis für Ökostrom zu zahlen?“ Sieben Minuten waren pro Befragung angesetzt, doch meist dauerten sie länger. „Man kommt schnell ins Gespräch“, so Yannik Nies. Die Auswertung der Befragung, die in allen drei EWO-Landkreisen stattfindet, wird auf www.inola-region.de veröffentlicht. 

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