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Auf dem Festplatz am Marienplatz stellten Vertreter der Organisatoren das neuen Plakat vor, (von links): Hermine Zaha (Veranstaltungsbüro), Hans-Georg Geist (Gewerbeverband), Jutta Liebmann (Standortförderung), Uta Orawetz (Stadträtin), Davide Carbone (Wirt) und Thomas Grün (Gewerbeverband). 

Französische Woche vom 6. Juli bis 9. Juli

Zum 30-Jährigen tanzen die Wirte

Tanzende Wirte, neue Wirte, ein neuer Termin und dazu viel französische Musik: Die „Französische Woche“, die heuer ihre 30. Auflage erfährt, soll zu einem großen Freundschaftsfest der Städtepartnerschaft mit Narbonne werden.

Weilheim Die Französische Woche feiert heuer eine runde Zahl. Das „Fest der Freundschaft, der Kultur und der Kommunikation“, wie der Schatzmeister des Gewerbevereins Thomas Grün die Veranstaltung bezeichnet, wird zwar erst 29 Jahre alt, es wir damit aber schon zum 30. Mal veranstaltet. Heuer wartet die Französische Woche mit mehreren Neuerungen auf. Erstmals mit dabei sind das Eiscafé „Carlesi“ und der „Allgäuer Hof“. Sie und acht ihrer Kollegen bewirten die Gäste am Donnerstag schon ab 17 Uhr, also eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung am Abend. Neu ist auch der „Tanz der Wirte“. Worum es sich dabei handelt, wollte Grün bei der Vorstellung des Programms noch nicht verraten – nur soviel: „Lustig wird es auf jeden Fall.“ Und Grün verspricht: „Es gibt viel französische Musik.“

Neben der Stadtkapelle, der Jugendkapelle, der Big Band des Gymnasiums und der Klangfabrik werden nur französische Musiker auftreten. Neu ist auch der Termin. Bisher fand das Fest immer um den ersten Samstag im Juli statt. Heuer ist es eine Woche später – vom 6. bis 9. Juli. Nicht neu ist hingegen, dass es auch für Besucher, die keinen Alkohol trinken wollen, am Saft-Mobil eine Auswahl an alkoholfreien Getränken gibt. Auch eine Ausstellung gibt es wieder. Während der „Französischen Woche“ zeigt die Malerin und Aquarellistin Claudie Capdeville, die in Narbonne lebt und arbeitet, ihre Werke im Stadtmuseum am Marienplatz.

Die „Französische Woche“ geht auf die Aktivitäten von Uschi Bauer (†), dem damaligen Stadtrat und späteren Bürgermeister Klaus Rawe sowie von Heidrun Brugger zurück. Sie und andere Bürger, die sich für französische Kultur interessierten, waren nicht nur „Motoren der ersten Stunde“, sondern arbeiteten laut Uta Orawetz auch lange mit. Heute sind die Stadt Weilheim, der Gewerbeverband Weilheim und die Wirtevereinigung in der Organisation tätig. Sie werden von elf Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützt.

Die Gastronomie

Folgende Betriebe sind vertreten: Restaurant „Emporio“/ „Quadriga“ (Familie Carbone), „Landgasthof zum Eibenwald“ (Familie Daisenberger), „Pavillion D’Alsace“ (Familie Vidal), „Der Weinladen“ (Familie Instinsky), „Marmita´s Bio-Suppen & Pasta-Bar“ (Geschwister Franziska und Leopold Glas), „Crêperie“ (Familie Zwerger), Eiscafé „Carlesi“ und „Allgäuer Hof“. Festbeginn ist am Donnerstag, 6. Juli, abends. Um 17 Uhr öffnen die Händler und Wirte ihre Buden. Am Freitag und Samstag beginnt der Verkauf der französischen Spezialitäten um 10 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr. An diesen drei Tagen werden die Gäste ab 11.30 Uhr bewirtet. Verkauf und Bewirtung enden am Donnerstag um 23 Uhr, am Freitag und Samstag um 23.30 Uhr und am Sonntag um 22.30 Uhr.

Alfred Schubert

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