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Einkaufen  mit Kindern für Kinder: Beim MüZe-Basar in der Stadthalle gab es ein großes Angebot an Kleidung  für kleine und große Kinder.

Frühjahrsbasar des MüZe

Gefragt wie eh und je

Schon lange, bevor die Türen der Stadthalle für den zweitägigen Frühjahrsbasar des Mütter- und Familienzentrums (MüZe) in Weilheim geöffnet werden, bilden sich dort Schlangen. Seit 20 Jahren veranstaltet das MüZe Weilheim diesen Frühjahrsbasar, der nur einmal wegen „ungünstiger Terminlage“ ausfallen musste.

Weilheim – Und der Basar hat in den vielen Jahren nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt. „Zwar ist der Termin in den Ferien nicht ganz so ideal“, sagte MüZe-Vorstandsfrau Bettina Hoffmeyer am vergangenen Samstag. Doch am Freitag war schon eine Stunde vor Öffnung der Halle der Andrang an der Eingangstüre riesig. „Die Leute stürmten regelrecht die Halle, um sich an den reich bestückten Tischen die besten Sachen auszusuchen“, berichtete Hoffmeyer, die gemeinsam mit rund 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für den reibungslosen Ablauf des Basars sorgte.

Besonders gefragt war bei den hunderten von Besucherinnen, Männer sind auf dem Basar eher die Ausnahme, Kleidung für Buben und Mädchen im Alter bis zwölf Jahre, aber auch Erstausstattungen für Babys, Fahrräder und Roller waren ein Verkaufsschlager. „Wir haben heuer erstmals offiziell Kommunion-Kleidung angeboten. Doch das haben die Leute noch nicht so wahrgenommen“, so Hoffmeyer.

Damit Anlieferung und Verkauf reibungslos ablaufen können, braucht es intensive Vorbereitung. Es gibt drei Treffen im Jahr, da werden Vorschläge gemacht und ausgewertet. Drei Wochen vor dem Basar läuft auch die Vorbereitung im MüZe-Büro auf Hochtouren.

Bevor die Ware zum Verkauf beim Frühjahrsbasar, aber auch beim Herbstbasar ausgelegt werden kann, muss jedes Stück einzeln auf seine Vollständigkeit hin überprüft werden. Sind die Reißverschlüsse in Ordnung, sind alle Knöpfe angenäht und sind die Fahrgeräte in gutem Zustand? Auch muss die angelieferte Ware nach Größen sortiert an Tischen angeboten werden. „Das wird alles von unseren fleißigen Helfern kontrolliert“, so Hoffmeyer, die seit 2008 eine der drei Vorstandsfrauen ist und sich als Finanzbuchhalterin im MüZe um die Finanzen kümmert.

15 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf auf dem Basar gehören dem MüZe, das das Geld wiederum für Anschaffungen nutzt. „Wir brauchen dringend eine neue Küche, aber auch neue Spiele stehen auf der Wunschliste“, sagte Hoffmeyer. Was die Vorstandsfrauen freut: Viele Frauen spenden ihre nicht verkaufte Waren an wohltätige Organisationen wie den Familienverband oder das „Haus Emmaus“ in Weilheim, die eigene Kleiderkammern haben.

Inge Beutler

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