Frau bedroht Polizisten mit Axt - Großeinsatz im Landkreis Rosenheim

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Ein Lasten-Bike, präsentiert von Thomas Geisler bei einer Messe in München. 

Für Gewerbetreibende in der Innenstadt  

Lieferservice mit dem Lastenrad

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Die Grünen hätten gern ein Lastenrad  für einen neuartigen Lieferservice in der Weilheimer Innenstadt. Nun werden die Gewerbetreibenden dazu befragt.

Weilheim – Der Antrag von Grünen-Stadtrat Dr. Eckart Stüber bestand aus vier knappen Zeilen: „Die Stadt kauft ein Lastenfahrrad, um den Geschäftsleuten das Angebot einer umweltfreundlichen Zustellung von in der Innenstadt gekauften Waren zu ermöglichen. Die Zustellung soll von den Geschäftsleuten organisiert werden. Die erforderlichen Finanzmittel werden dazu in den Haushalt 2018 eingestellt“. Das wäre ein Serviceangebot, ein klarer Standortvorteil für die Stadt und würde zudem dem Ruf Weilheims als moderne Kommune mit innovativen Ideen guttun, begründete er den Antrag seiner Fraktion.

Während einige Mitglieder des Ausschusses durchaus skeptisch schauten, als die Idee vor kurzem in der Sitzung des Gremiums vorgetragen wurde, sahen vor allem drei Frauen darin eine „nette Idee“, wie Jutta Liebmann, Leiterin Amtes für Standortförderung, Kultur und Tourismus im Weilheimer Rathaus, es ausdrückte.

„Wir sollten den Antrag nicht gleich ablehnen“, sagte auch CSU-Stadträtin Uta Orawetz, engagierte Verfechterin der Belange der Innenstadtkaufleute. Sie schlug vor, die rund 150 Mitglieder des „Aktionskreises Innenstadt“ zu befragen, ob Interesse an einem solchen Fahrzeug bestehe. Auch die FDP-Stadträtin und Wirtschaftsreferentin des Stadtrates, Saika Merx, sprach von einem „sehr schönen Antrag“. Für Horst Martin (SPD), der als 2. Bürgermeister die Sitzung leitete, stand fest: „Die Stadt würde das Rad kaufen, wenn es genutzt wird“. Wie viel es kostet und wo es untergestellt wird, das soll geklärt werden, wenn es wirklich zum Kauf kommt.

In der Sitzung wurde der Grünen-Antrag zurückgestellt, bis die Umfrage über den E-Mai-Verteiler des „Aktionskreises Innenstadt“ über die Bühne ist. Diese läuft noch bis kommenden Freitag, 10. November.

In der Mail an die Gewerbetreibenden der Weilheimer Innenstadt zählen Jutta Liebmann und Stefan Frenzl, Projektleiter „Standortförderung“ in der Stadtverwaltung, die Vorteile eines Lastenrades mit Lieferservice auf. Unter anderem diese: Weilheimer Kunden könnten die Ware aus den Altstadtgeschäften noch am selben Tag nach Hause geliefert bekommen. Nach dem Motto: „Heute bestellt und gekauft und heute noch geliefert – schneller als eine Bestellung im Internet“. Zudem sprächen die Umwelt und Parkplatzfreundlichkeit und der Marketingeffekt des „trendigen Vehikels“ dafür.

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