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Stein des Anstoßes: die Protestplakate, die in einigen Schaufenstern in der Innenstadt hängen. 

Gegen Erweiterung der Fußgängerzone

Plakate sorgen für Verärgerung

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Die Plakate, mit denen Geschäftsleute in Weilheims Altstadt gegen eine Erweiterung der Fußgängerzone protestieren, stößt im Rathaus auf Missfallen. „Ich finde das absolut kontraproduktiv in der Phase, in der wir jetzt sind“, sagte Bürgermeister Markus Loth (BfW) am Dienstag  im Bauausschuss.

Weilheim –  Grünen-Sprecher Alfred Honisch hatte das Thema am Ende der öffentlichen Sitzung angesprochen. Er nannte die Plakate, die in einigen Schaufenstern hängen und wie Todesanzeigen gestaltet sind, „nicht akzeptabel“ und forderte, die Stadt solle „ihre Missbilligung ausdrücken“.

Hintergrund der Plakataktion ist, dass die Stadt nach einem Antrag der Grünen ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, um die Auswirkungen einer möglichen Erweiterung der Fußgängerzone zu eruieren. Teil davon ist eine Anliegerbefragung.

Der Stadtrat habe indes „keinerlei Vorentscheidung getroffen“, betonte Bürgermeister Loth gestern in der Ausschuss-Sitzung, „weder pro noch contra Fußgängerzonen-Erweiterung“. Deshalb verstehe er nicht, „dass man das jetzt im Vorfeld schon blockiert“.

Im übrigen kämen die Plakate der Geschäftsleute, so der Befund von BfW-Fraktionssprecher Dr. Claus Reindl, „auch bei der Bevölkerung nicht gut an“.  

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