Michael Öfele bei seiner Weltreise mit dem Fahrrade in den Waipu-Höhlen auf der Nordinsel von Neuseeland.
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Michael Öfele in den Waipu-Höhlen auf der Nordinsel von Neuseeland.

Pandemie macht dem ehemaligen Lehrer am Gymnasium Weilheim Probleme

Geht Michael Öfeles Weltreise mit dem Fahrrad coronabedingt im Südpazifik weiter?

  • Stephanie Uehlein
    vonStephanie Uehlein
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Weilheim – Michael Öfele, früher Lehrer am Gymnasium Weilheim, hält sich bei seiner Weltreise mit dem Fahrrad gerade in Neuseeland auf. Jüngst bewältigte er eine etwa 1000 Kilometer lange Strecke auf der Nordinsel des Landes. Doch wie geht seine Reise weiter, die 2016 begann und inzwischen deutlich von der Corona-Krise geprägt ist?

Per E-Mail informierte Öfele die Heimatzeitung über seine aktuell unsichere Situation. Derzeit hat der Globetrotter, der coronabedingt bisher nicht nach Südostasien weiterreisen konnte, ein Interims-Visum für Neuseeland, das maximal bis Ende September läuft. Das Visum verliert allerdings seine Gültigkeit, sobald sein neu beantragtes Touristen-Visum bearbeitet ist. Wird dieses abgelehnt, müsste Öfele binnen drei Wochen entweder ein anderes Visum beantragen oder ausreisen.

Der Leuchtturm am Cape Egmont war eines der Ziele von Michael Öfele auf dessen Tour auf der Nordinsel Neuseelands. Auf seiner Weltreise, die 2016 startete und bis 2022 dauern soll, war der 45-Jährige inzwischen auf vier Kontinenten.

Doch wo könnte Öfele seine Weltreise, zu der er 2016 startete, fortsetzen? Australien sei für ihn „keine Option mehr“, schreibt der 45-Jährige. Er habe gelesen, dass dort beim Wechsel von einem „Risiko-Staat“ in den nächsten, etwa von New South Wales zum Northern Territory, eine staatlich organisierte und kostenpflichtige Quarantäne von zwei Wochen anstehe. „Ich schiele daher auf die Cook Islands, wo seit 17. Mai die Einreise ohne Quarantäne möglich sein soll, um dort in komfortablem Klima zu ,überwintern’, so Öfele. Die Cook Islands, auf Deutsch „Cookinseln“, sind ein Staat im Südpazifik.

In seinem jüngsten Reisebericht über die Tour auf der neuseeländischen Nordinsel erzählt der Weltenbummler auch von seinen Besuch in den Höhlen Waipu Caves und Abbey Caves. In den Abbey Caves brachte ihn ein professioneller Höhlentaucher, auf den er zufällig gestoßen war, zu in einer „Schatzkammer“ mit Tausenden weiß glänzenden Stalaktiten, die „wie Eiszapfen von der Decke hingen“. Auf einem Trail an der Ostküste ging es für Öfele dann zu vielen Panorama-Aussichtspunkten.

Später radelte er auf der westlichen Seite der Nordinsel und erreichte mit Cape Egmont deren westlichsten Punkt. Dort in der Nähe liegt der ruhende Vulkan Mount Taranaki (2500 m), den der 45-Jährige bei einer abenteuerlichen Tour erklomm.

Lesen Sie mehr über die Weltreise von Michael Öfele: Der Globetrotter knackt in Neuseeland die 40000-Kilometer-Marke

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