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Gutachten zur Erweiterung der Fussgängerzone

450 Fragebögen für die Anlieger

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Eine Erweiterung der Fußgängerzone ist ein heißes kommunalpolitisches Thema. Ab Mitte Juli werden Anlieger – Privatleute wie Geschäftsleute – von fünf Straßen danach gefragt, wie sie dazu stehen. Rund 450 Fragebögen werden dazu versandt.

Weilheim – Soll Weilheims Fußgängerzone größer werden? Soll sie um fünf Straßen, nämlich Ledererstraße. Hofstraße, Pöltnerstraße, Kirchplatz und Admiral-Hipper-Straße erweitert werden? Um möglichst viele Fakten für und wider eine solche Entscheidung zu erhalten, gab der Stadtrat ein 60.000 Euro teures Gutachten in Auftrag.

Nächste Woche startet dazu eine Befragung der Anlieger der fünf Straßenzüge. Rund 450 Fragebögen werden dazu laut Christian Fahnberg vom Büro „Ingevost“ (Planegg) verschickt – an die Bewohner ebenso wie an die gewerbetreibenden. „Ingevost“ bildet mit der Firma „Cima“ eine Projektgemeinschaft für das Gutachten.

Dem Stadtrat ist es laut Weilheims Bürgermeister Markus Loth „sehr wichtig“, gerade diejenigen „mit in die Entscheidung einzubeziehen“, die davon direkt betroffen sind. Die anonyme Befragung sei freiwillig und unterliege dem Datenschutz.

Rund zwölf Tage haben die Betroffenen Zeit, den Bogen auszufüllen. In diesem wird, so Fahnberg, unter anderem gefragt: „Wie viele Autos haben Sie?“ „Haben Sie eine Garage?“ Abgefragt werden auch Einschätzungen zum Fußgänger-. Radfahrer- und Autoverkehr. Zudem soll die persönliche Meinung hinsichtlich einer möglichen Erweiterung der Fußgängerzone eruiert werden.

Die Stadt hofft, dass der Rücklauf der Fragebögen groß ist, denn je höher die Beteiligung sei, „umso fundierter ist die Basis für die spätere Entscheidung des Stadtrates“, so Loth. „Toll wäre eine Quote von mindestens 50 Prozent“, so Fahnberg.

Das Ergebnis der Befragung sieht Fahnberg als ein Bild von mehreren an, mit denen sich der aus Stadträten und Fachleuten bestehende Lenkungskreis bei seiner Ausarbeitung einer Empfehlung an den Stadtrat befassen wird. Ein anderes Bild sei beispielsweise eine Verkehrszählung. Ob über die Anwohner hinaus auch alle anderen Weilheimer zu einer Erweiterung der Fußgängerzone befragt werden, ist laut Fahnberg offen.

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