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Die Gesundheitskurse in der „Rigi-Rutsch’n“ haben im vergangenen Jahr viele Besucher gelockt.

Gute Besucherzahlen

„Rigi-Rutsch’n“ ist wieder auf einem guten Weg

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Nachdem bei Peißenberger  „Rigi-Rutsch’n“ sogar über eine Schließung nachgedacht wurde, ist der „Gesundheits- und Bäderpark“ wieder auf einem guten Weg.

Peißenberg– „Im Jahr 2019 schaut es ganz gut aus“, sagte die Vorständin der Peißenberger Gemeindewerke, Ingrid Haberl, über die Besucherzahlen des vergangenen Jahres. Das gelte sowohl für den Freibadbetrieb im Sommer als auch für den Sauna- und Badebetrieb im Rest des Jahres.

62 490 Besucher wurden in der Freibadsaison im vergangenen Jahr gezählt, wobei allein im heißen Juni 31 000 Badegäste in der „Rigi-Rutsch’n“ Abkühlung suchten. Im Hitzesommer 2018 waren es 63 320 Besucher, also trotz der extremen Temperaturen nur rund 1000 Badegäste mehr als im Sommer 2019. „Man kann das fast als Verbesserung sehen“, sagt Haberl.

Für die Sauna ist die Verbesserung eindeutig: Dort wurden im vergangenen Jahr 14 391 Besucher gezählt. Das sind erheblich mehr als im Vorjahr, als es nur 8839 Saunagäste in die „Rigi-Rutsch’n“ zog. Mit diesem Sprung sei nun in etwa das Niveau erreicht, das die Sauna der „Rigi-Rutsch’n“ vor dem Brand vor rund vier Jahren hatte, als täglich um die 100 Saunabesucher kamen, sagt Haberl.

Dann kam der Brand und anschließend die Unsicherheit, wie es mit dem Bad und der Sauna weitergehen sollte, gefolgt von der Entscheidung, das Freibad zwar wieder zu öffnen, die Sauna aber für immer zu schließen. Mit der Entscheidung, eine ambulante Reha im Obergeschoss einzurichten, wurde dieser Beschluss rückgängig gemacht. Und statt die Sauna im Frühjahr 2018 endgültig zu schließen, wurde beschlossen, dass sie künftig ganzjährig geöffnet bleibt. „Durch das Hin und Her haben wir damals viele Gäste verloren“, sagt Haberl.

6020 Badegäste im vergangenen Jahr

Ihrer Ansicht nach haben die Entscheidung, die Sauna das ganze Jahr über geöffnet zu lassen, die mit 720 Euro eher günstige Jahreskarte für Sauna und Schwimmbad und die verschiedenen Renovierungsmaßnahmen in diesem Bereich dazu geführt, dass viele frühere Stammgäste zurück- und neue Saunafans gewonnen werden konnten. „Wir haben uns auch viel Mühe gegeben“, sagt Haberl.

Auch im Bereich des Schulschwimmens und der Gesundheitskurse konnte die „Rigi-Rutsch’n“ im Jahr 2019 an Besucherzahlen zulegen. Dort wurden im vergangenen Jahr 6260 und im Vorjahr 4403 Badegäste gezählt. Insgesamt ergibt das eine Besucherzahl von 83 141 im Jahr 2019, im Vorjahr waren es 76 562. Haberl ist zufrieden mit dieser Entwicklung: „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig das Bad über das gesamte Jahr ist.“

Auch beim Fachpersonal ist Land in Sicht. Nachdem die Gemeindewerke nun die vergangenen Jahre mit einem Mangel an Fachangestellten für Bäderbetriebe gekämpft haben, sieht es so aus, als ob im nächsten Jahr zur personalintensiven Freibadsaison wieder vier Fachkräfte im Einsatz sein können. „Damit kommen wir dann gut über den Sommer“, sagt Haberl.

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