Das sanierte Weilheimer Hallenbad wird voraussichtlich am 12. Oktober wieder öffnen. Der neue Drei-Meter-Sprungturm wird am Montag aufgebaut.  Foto: stöbich
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Das sanierte Weilheimer Hallenbad bleibt vorerst für die Öffentlichkeit geschlossen.

Freizeitsportler müssen warten

Hallenbad öffnet nur für Schulen und Vereine - der Grund ist ganz simpel

  • Jörg von Rohland
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Die Öffentlichkeit muss zunächst draußen bleiben: Die Wiedereröffnung des Weilheimer Hallenbades ab kommenden Montag, 12. Oktober, gilt zunächst nur für Schulen und Vereine.

Weilheim Diese betrübliche Neuigkeit wurde in dieser Woche am Ende der Sitzung des Kreis- und Finanzausschusses bekannt gegeben. Den Grund schickte ein Mitarbeiter des Landratsamtes gleich hinterher: Die halbe Mannschaft sei erkrankt, zum Glück aber nicht an Corona, hieß es. Man habe jetzt die Fühler ausgestreckt, um sich personell zu verstärken. Die Öffentlichkeit soll so bald wie möglich auch wieder ins Bad kommen dürfen.

Wir berichtet, war das Hallenbad zuletzt für rund 350 000 Euro saniert und umgebaut worden. Unter anderem wurde der Kassen- und Umkleidebereich neu gestaltet sowie der Fünfer-Sprungturm durch einen Drei-Meter Turm ersetzt. Im Untergeschoss war eine umfangreiche Betonsanierung notwendig geworden.

Wie Kreiskämmerer Norbert Merk schon im Sommer betonte, handelte es sich bei den Arbeiten aber nur um dringendste Maßnahmen, um den Betrieb des 48 Jahre alten Bads aufrecht zu erhalten. Langfristig bedarf es einer Generalsanierung oder eines Ersatzneubaus. Dafür benötige es „dringend einer politischen Diskussion“, hieß es damals aus dem Landratsamt.

Allen voran Friedrich Zeller (SPD Schongau) mahnte nun im Rahmen der Beratung des Nachtragshaushalts die Trägerschaft an, die seiner Ansicht nach nicht beim Landkreis, sondern bei der Stadt Weilheim liegen sollte (wir berichteten). Für Mittwoch, 21. Oktober, ist eine gemeinsame Sitzung des Kreisausschusses und des Hauptausschusses der Stadt zu dem Thema anberaumt. Dabei wird es aber nicht nur um das Hallenbad, sondern auch um die Jahnhalle gehen. Insgesamt ist von Investitionskosten in Höhe von 30 Millionen Euro die Rede.

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