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Nach Absage für Orla 2021: Heuer soll es klappen mit der Oberland-Ausstellung

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Von: Jennifer Battaglia

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2019 herrschte schon frühmorgens am Feiertag reger Andrang an der Oberland-Ausstellung. Der Veranstalter rechnet heuer mit noch mehr Besuchern als noch vor drei Jahren. Kooperation mit Kreisjugendring führt zu „Feuerwerk an Sonderschauen“
2019 herrschte schon frühmorgens am Feiertag reger Andrang an der Oberland-Ausstellung. Der Veranstalter rechnet heuer mit noch mehr Besuchern als noch vor drei Jahren. © Gronau/ Archiv

Nachdem die Oberland-Ausstellung 2021 ausfallen musste, soll sie in diesem Herbst stattfinden. Es gibt einige Neuerungen für die Orla.

Weilheim – Die weit über die Landkreisgrenzen bekannte Oberland-Ausstellung (kurz: Orla) soll in diesem Herbst stattfinden. 2021 musste die Messe, die im Zwei-Jahres-Turnus in Weilheim abgehalten wird, Corona-bedingt ausfallen. Derzeit steht der Veranstaltung, die vom 29. September bis zum 3. Oktober stattfinden soll, aber nichts im Wege. „Hoffen wir, dass es auch so bleibt“, sagt Josef Albert Schmid von der J.W. Schmid GmbH. Als Veranstalter sei man durch Corona „ein gebranntes Kind“.

Um der pandemischen Situation Rechnung zu tragen, haben sich Schmid und sein Team etwas einfallen lassen. „Im Herbst möchte vielleicht nicht jeder mit dem Bus fahren“, sagt der Veranstalter. Deshalb werden die Besucher erstmals auch direkt auf dem Messegelände parken können.

Bis zu 300 Stellplätze geplant

In einem Bereich an der Hochlandhalle wird es zusätzlichen Platz für Fahrzeuge geben – bis zu 300 Stellplätze sind an der Messe geplant. Zufahrt zum Gelände ist über den Haupteingang im Osten. Bisher waren die meisten Besucher mit einem Shuttlebus-Service von den umliegenden Parkplätzen aus zur Orla gelangt.

Durch den zusätzlichen Bereich für die Fahrzeuge rücken die Leichtbauhallen weiter in den Norden des Volksfestplatzes. Die Stadthalle fällt dieses Mal als Veranstaltungsort flach – sie bleibt gesperrt. Wegen der Pandemie wird es heuer auch weniger Aussteller geben. Schmid rechnet mit circa 200 statt der rund 300, die noch 2019 auf der Messe waren.

Kooperation mit Kreisjugendring führt zu „Feuerwerk an Sonderschauen“

Zu den insgesamt neun Hallen wird wieder die „Heimat erleben“-Halle zählen, ebenfalls soll es die Halle H, in der die Landfrauen ausstellen, geben. „Hier wollen wir die Landwirtschaft noch stärker präsentieren“, sagt Schmid. Wie schon in den vorherigen Jahren wird erneut mit dem Kreisjugendring kooperiert, was laut Veranstalter zu einem „Feuerwerk an Sonderschauen“ führen wird.

Außerdem möchte man über ein Online-Tool Unternehmen und Job-Suchenden eine Plattform bieten. „Das machen wir auch zum ersten Mal“, so Schmid. „Wir wollen Angebot und Nachfrage zusammenbringen.“ Die Oberland-Ausstellung sei auch eine Art Marketing-Plattform für die Region.

Hubert Aiwanger als Schirmherr angefragt

Schmid rechnet mit einem starken Besucherzulauf. „Die Leute haben nach zwei Jahren Pandemie großen Nachholbedarf“, sagt er. Die Menschen wollen endlich wieder Dinge vor Ort ausprobieren, Neues schmecken und riechen. „Dieses Nachholbedürfnis wollen wir befriedigen“, so der Veranstalter. Durch den 3. Oktober, der heuer auf einen Montag fällt, könnte der Ansturm weitaus größer ausfallen als noch in den Vorjahren. Denn die Orla dauert heuer einen Tag länger als das noch 2019 der Fall war. Vor drei Jahren waren rund 35 000 Besucher zur Messe gekommen.

Und wer übernimmt die Schirmherrschaft der Oberland-Ausstellung? Schmid verweist auf die Stadt Weilheim. Die bestätigt, dass eine dementsprechende Anfrage an Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestellt wurde. Bisher steht die Antwort aber noch aus.

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