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1400 junge Leute aus mehreren Landkreisen waren  zum Hochschulforum  gekommen. 

weilheim

Wohin zum Studieren? 

Das erste „Hochschulforum“ in Weilheim war ein voller Erfolg.  19 Unis informierten über sich und ihre Angebote, 1400 Schüler kamen.

Weilheim – So genau wissen die meisten Schüler aus dem Oberland noch nicht, was sie nach dem Abitur machen sollen. Ein Studium? Eine Ausbildung? Oder beides kombinieren und ein duales Studium anfangen? Abhilfe schaffen wollte da am Freitag das erste „Hochschulforum“ in der Weilheimer Stadthalle.

Neben Hochschulen und Universitäten aus München, Kempten, Rosenheim, Innsbruck, Bozen oder Kufstein waren auch Firmen aus der Region, wie zum Beispiel „Hoerbiger“ aus Schongau oder „K&L Ruppert“ aus Weilheim auf der Messe vertreten, die das duale Studium anbieten. Am Stand von „K&L“ informierte die 18-jährige Viola Lang über ihr berufsbegleitendes Studium zur Fachwirtin für Vertrieb und Einzelhandel und weitere Möglichkeiten für ein duales Studium in ihrem Unternehmen. „Viele der Schüler wussten nicht, dass es diese Möglichkeit überhaupt in Weilheim gibt. Ich mach das jetzt schon ein halbes Jahr und bin extra aus Augsburg dafür hergezogen. Das Studium hat viel Praxisbezug, es macht Spaß und ich kann es jedem weiterempfehlen“, sagt die 18-Jährige, die von den Schülern immer wieder mit Fragen gelöchert wurde.

Auch am Stand der Fachhochschule Kufstein zeigte man sich zufrieden mit der Messe: „Wir bieten 22 Studiengänge an und die Schüler zeigen großes Interesse“, sagte Studienberaterin Lena Streli.

„Gut 1400 Schüler aus Weilheim-Schongau und den Nachbarlandkreisen sind zum „Hochschulforum“ in die Stadthalle gekommen“, berichtete Robert Christian Mayer vom „Arbeitskreis Schule Wirtschaft“, der die Messe mit Justina Eibl von der Stabstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt organisiert hat. Die Studienmesse gilt mit ihren 29 Ausstellern und zahlreichen Vorträgen nach Aussage der Organisatoren als einzige Messe dieser Art im gesamten Oberland – deshalb kamen auch viele Schüler aus den Nachbarlandkreisen, die extra mit Bussen nach Weilheim gebracht wurden.

„Aus Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich 64 Schüler für den Bus zum Hochschulforum angemeldet“, sagte Andreas Roß von der Stabstelle Wirtschaftsförderung im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen. Drei Schulen hätten sich dort für die Messe angemeldet. Doch im Gegensatz zum Landkreis Weilheim-Schongau – wo alle Elftklässler der Gymnasien Penzberg, Weilheim, Schongau, der Fachoberschule Weilheim und der Oberlandschule dazu verpflichtet wurden – war die Teilnahme im Nachbarlandkreis für die Schüler freiwillig.

„Vonseiten der Schüler sowie den Hochschulen und Universitäten haben wir bisher nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Eibl gegen Ende der Veranstaltung.

Man wolle nun Fragebögen auswerten und darüber entscheiden, ob es im kommenden Jahr ein zweites „Hochschulforum“ geben wird: „Die Zeichen stehen gut. Mittlerweile haben mich schon zwei weitere Hochschulen kontaktiert: Sie wollen beim nächsten Mal auch dabei sein.“

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