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Weilheim im März 2017: Das Grundstück bei „Zarges“, auf dem für „Huawei“ künftig bis zu 250 Leute arbeiten werden. 

Mobilfunkriese schafft 250 Arbeitsplätze in Weilheim

Hurra über „Huawei“

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Weilheims Rathaus jubelt über die Ansiedlung des Mobilfunkriesen „Huawei“ auf einem bisherigen „Zarges“-Grundstück. Wie es im Bauausschuss gestern hieß, will der Konzern dort bis zu 250 Arbeitsplätze schaffen.

Weilheim – „Das ist für den Standort Weilheim ein wirklicher Volltreffer“, sagte CSU-Stadtrat (und Kreishandwerksmeister) Stefan Zirngibl in der gestrigen Bauausschuss-Sitzung. Zirngibl war es auch, der eine Zahl nannte, welche das Gremium strahlen ließ: Bis zu 250 – großteils „hochqualifizierte“ – Arbeitsplätze wolle die „Huawei Technologies Düsseldorf GmbH“, die Europazentrale des chinesischen Konzerns, „in der Endausbaustufe“ in Weilheim schaffen.

Auch Bürgermeister Markus Loth (BfW) war die Freude anzusehen, wenngleich er die Ansiedlung nüchterner kommentierte: Das sei „eine positive Geschichte“, leitete er den Tagesordnungspunkt ein: „Da sieht man, dass sich was tut in Weilheim.“ Loth und Zirngibl erinnerten an die unterschiedlichen Pläne, die es für dieses Areal gab, das nun „Huawei“ von „Zarges“ gekauft hat. Vor anderthalb Jahren legte ein Investor Pläne für eine Asylbewerber-Unterkunft vor; und der Landkreis hatte die Fläche für den Berufsschulneubau im Visier – ehe er die Wiese am Narbonner Ring kaufte.

Nur Formsache war im Ausschuss gestern das „Ja“ zum Bauantrag von „Huawei“ (über den wir bereits in der Montagsausgabe berichteten): Einmütig wurde dem Umbau einer bestehenden Halle in einen „neuen und modernen Produktionsbetrieb“ zugestimmt – was laut Stadtbauamt nur ein „erster Bauabschnitt“ ist. Bei dem Umbau werde auch die gesamte Fassade erneuert, erklärte Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus. Zudem würden die Außenanlagen neu angelegt, etwa „Parkplätze mit viel Grün“.

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