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An der Stirnseite in der Mitte: der neue Vorsitzende des Regionalausschusses Klaus Bauer aus Weilheim. 

IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau

Klaus Bauer folgt auf Herbert Klein

Der IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau hat ein neues Führungsgremium. Bei der Sitzung, zu der sich 13 der 17 Mitglieder bei den  Stadtwerken Weilheim versammelt hatten, wählte der Ausschuss einstimmig Klaus Bauer (Geschäftsführer der Bauer Unternehmensgruppe in Weilheim) zum Vorsitzenden.

Weilheim  Neue Gesichter gibt es auch auf der Stellverteter-Ebene. Es sind dies Peter Ostenrieder (Inhaber einer Werbeagentur in Peiting) und Felix Schaumberg (Geschäftsführer der „Bremicker Verkehrstechnik“ in Weilheim).

Der bisherige Vorsitzende Herbert Klein kann das Amt nicht weiter ausüben, da er künftig nicht mehr in der Region tätig ist. Klein, der bisher bei „Agfa“ in Peißenberg tätig war, übernimmt europaweit Aufgaben für das Unternehmen. Er bemerkte zu seiner Entscheidung, dass es an seiner bisherigen Wirkungsstätte zwar ganz schön sei, es gebe aber viele schöne Städte. Brüssel und Barcelona nannte er als Beispiele. Nachrücker für Klein im Regionalausschuss ist Günther Gnettner (Geschäftsführer der „Bella Patria“ Wohn- und Geschäftsbau in Schongau).

Da Bauer bisher einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden war und der andere Stellvertreter Ludwig Ressle (Niederlassungsleiter „D+S logistic“ in Schongau) sein Amt abgab, mussten auch die beiden Stellvertreter neu gewählt werden. Nachdem Peter Ostenrieder und Felix Schaumberg ohne Gegenkandidaten vorgeschlagen wurden, wurden beide gewählt.

Bauer dankte seinem Vorgänger für sein Engagement im Regionalausschuss, dem er seit 2006 als Mitglied und Vorsitzender angehörte. Er freue sich auch darüber, dass Klein trotz seiner beruflichen Veränderung der IHK erhalten bleibe – als Mitglied des Industrie- und Innovationsausschusses. In Würdigung seiner Verdienste wurde Klein von den Anwesenden zum Ehrenmitglied des Regionalausschusses ernannt. Klein merkte dazu an, dass nicht alles sein Verdienst war. Es sei das ganze Team gewesen, das die Arbeit gemacht habe.

Der Ausschuss beschäftigte sich zudem mit der Breitbandversorung im Landkreis Weilheim-Schongau. Laut André Behre von den Weil-heimer Stadtwerken hat nur die Glasfaser Zukunft. Bei Kupferleitungen sei bei 100 Megabit pro Sekunde Schluss, in Zukunft würden aber Übertragungsgeschwindigkeiten im Bereich von mehreren Gigabit pro Sekunde erforderlich sein. Ausbauziel bei den Leitungen müsste folglich sein, Glasfaserkabel bis zu den Kunden zu verlegen. Nur so könnte man mit China mithalten, wo der Bau von Glasfaserleitung inzwischen Standard sei.

100 Megabit als Standard

„Internet of everything“ zum Standard,Das Ziel in China sei die Vernetzung in drei Schritten: People, thing, everything. Glasfaserkabel erforderten aber eine hohe Investition, weil gebaggert werden müsse. Ein Problem dabei sei, dass die Tiefbauunternehmen kaum mehr freie Kapazität hätten. Den Ausführungen von Behre stimmte Michael Futterknecht von der Penzberger „P-KOM Telekommunikationsgesellschaft“ zu. Langfristig werden das „Internet of everything“ zum Standard, wobei Unternehmen eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunden nachfragen würden. Klein fürchtet sogar, dass Unternehmen, die keinen schnellen Internetanschluss haben, „in zehn Jahren nicht mehr im Geschäft sein werden.“

Alfred Schubert

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