Großer Auftritt: Ganz in Schwarz begeisterte der Chor mit seinem Repertoire. Foto: Bolley
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Großer Auftritt: Ganz in Schwarz begeisterte der Chor mit seinem Repertoire.

Jubiläumskonzert des Wielenbacher Volksliederchors

60 Jahre und kein bisschen leise

Weilheim - Rund 500 Besucher waren begeistert vom Jubiläumskonzert des Wielenbacher Volksliederchors. Er ist 60 Jahre, aber kein bisschen leise.

„Aber bitte mit Sahne“ war einer der Schlager, die der Wielenbacher Volksliederchor präsentierte. Erste Sahne war das Jubiläumskonzert zum 60. Geburtstag des Chores. Chorleiter und Dirigent Thomas Becherer hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Vom Schlager über Operette, Oper und Musica sacra bis zu Filmmusik und Volkslied – es war für jeden Geschmack der rund 500 Besucher in der Weilheimer Stadthalle etwas dabei.

Die Musik von Udo Jürgens zog sich wie ein roter Faden durch das Programm, und das hatte seinen Grund. Im Gründungsjahr des Chores, 1956, begann die Karriere von Udo Jürgens. Wie vielseitig die Mitglieder des Chores sind, bewiesen die Solisten Romy Wannowius, Andrea Tafertshofer und Hans Mengeler, die mit Beiträgen wie „Halleluja“, „Ich gehör nur mir“ oder „Ich war noch niemals in New York“ jede Menge Beifall einheimsen konnten. Wie vielseitig talentiert Thomas Becherer ist, bewies er bei der Klaviersonate D-Dur von Mozart, gemeinsam am Flügel mit Max Ginter. Unterstützt wurde der Chor instrumental auch von jungen Musikern. Für viel Amüsement sorgte der Chor mit dem „Schnäpslelied“ und mit „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“. Nach drei Abendliedern bereitete der Chor die Besucher schon auf den Heimweg vor, sorgte aber mit dem „Zottelmarsch“ noch für Furore. Mit der gemeinsam gesungenen „Bayernhymne“ ging es hinaus in den Abend. „Es ist schön, dass es so viele Freunde der guten Musik gibt, auch im Zeitalter der nonverbalen Musik“, sagte Vorstand Hermann Schmidt. Geehrt wurden zwei Gründungsmitglieder, Reinhold Hloschek für seine langjährige Dirigententätigkeit und Lorenz Schamper für sein Engagement.

Inge Beutler

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