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Blätterteig mit Schafskäsefüllung, Weißkohl mit Reisfüllung, verschiedene Arten von Salzgebäck und das bekannte Feingebäck Baklava machten den Stand der islamischen Gemeinde auf dem Kathreinmarkt an der Wörther Turnhalle zu einem Anlaufpunkt für Freunde guter Küche. Wer mehr auf deutsches Essen stand, war dagegen beim Stand des Bergknappen Spielmanns- und Fanfarenzuges gut aufgehoben. Satt wurden also sicher alle Besucher, aber ansonsten hielt sich das Angebot an Ständen und Produkten sehr in Grenzen. 

Kathreinmarkt Peißenberg

„So werden wir das nicht mehr machen“

Nur wenig los war beim  Kathreinmarkt in Peißenberg. Die Zuständigen bei der Marktgemeinde überlegen nun, was sich ändern muss, damit der Markt wieder ins Laufen kommt.

Peißenberg – Das Bild, das sich  beim  jüngsten Kathreinmarkt bot, passte zum trüben Novembertag: Die Besucher fanden nur wenige Stände auf dem Platz vor der Wörther Turnhalle. Die Geschäfte an der Schongauer Straße, die in den vergangenen Jahren an diesem Marktsonntag teilgenommen hatten, blieben zu. Nur wenige Gewerbetreibende in der Marktgemeinde beteiligten sich und öffneten.

Am Platz vor der Wörther Turnhalle sorgten die islamische Gemeinde mit türkischen Spezialitäten sowie der Bergknappen- Spielmanns- und Fanfarenzug mit deutschem Essen für das leibliche Wohl – ansonsten war nicht viel geboten. Dieses abgespeckte Angebot lockte natürlich auch nur wenige Besucher auf den Peißenberger Kathreinmarkt.

Nachdem die Peißenberger Umgehungsstraße eröffnet worden war, und für den Kathreinmarkt die Schongauer Straße gesperrt werden konnte, lief es ein paar Jahre lang richtig gut an diesem Marktsonntag in Peißenberg. Immer mehr Fieranten kamen, immer mehr Kunden schlenderten an den vielen Ständen vorbei.

Dann kam der Einbruch: Vor zwei Jahren fiel der Kathreinmarkt ganz aus, weil zu wenige Gewerbetreibende mitmachen wollten, im vergangenen Jahr übernahm dann die Marktgemeinde die Organisation und die Stände wurden von der Schongauer Straße an den Platz vor der Wörther Turnhalle verlegt. Vor einem Jahr hatten die Geschäfte an der Schongauer Straße noch geöffnet, heuer blieben sie geschlossen. Zu wenige Kunden hatten sich in ihre Geschäfte verirrt.

Heuer kamen noch weniger. „Wir werden definitiv etwas verändern, so werden wir das nicht mehr machen“, sagt Michael Schnitzer als Reaktion auf den Kathreinmarkt vergangene Woche. Schnitzer ist bei der Gemeinde Peißenberg für die Märkte zuständig. Es müsse überlegt werden, wie der Markt attraktiver gestaltet werden könne. Möglicherweise müsse ein anderer Platz als der vor der Wörther Turnhalle gesucht werden. Laut Schnitzer sollen bald Ideen gesammelt werden, damit die Peißenberger Gewerbetreibenden schnell in die Pläne miteinbezogen werden können. Denn auch, wenn es heuer schlecht lief, die Marktgemeinde hält an der Veranstaltung fest: „Der Kathreinmarkt wird bestehen bleiben“, sagt Schnitzer.

Kathrin Hauser

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