Kinder willkommen: „A:KitZ!“-Geschäftsführer Markus Angerer und Projektleiterin Yvonne Röcker freuen sich, die „Mondkids“ und die „Sonnenkids“ an der Pöltnerstraße 25 begrüßen zu dürfen.
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Kinder willkommen: „A:KitZ!“-Geschäftsführer Markus Angerer und Projektleiterin Yvonne Röcker freuen sich, die „Mondkids“ und die „Sonnenkids“ an der Pöltnerstraße 25 begrüßen zu dürfen.

Kita an der Pöltnerstraße

Kinder-Betreuung in Weilheim gestartet - Ein paar Dinge müssen aber noch erledigt werden

  • Franziska Florian
    vonFranziska Florian
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Der Münchner Träger „A:KitZ!“ hat Anfang September seine Großtagespflege für 20 Kinder in der Pöltnerstraße 25 gestartet. Doch ganz fertig sind die Räume noch nicht. Und auch der Bedarf an Betreuungsplätzen ist nicht so groß wie gedacht.

Weilheim – Die Großtagespflege von „A:KitZ!“ an der Pöltnerstraße 25 in Weilheim hat Anfang September den Betrieb aufgenommen. Auf 450 Quadratmetern können sich die insgesamt zehn Kinder im Kitaalter und die zehn Hortkinder austoben. Es gibt sogenannte Bettchenzimmer für den Mittagsschlaf, Spielezimmer, Kuschelecken, WCs mit Wickelmöglichkeiten sowie einen Bewegungsraum und Hausaufgaben- und Bastelräume. Auch der städtische Spielplatz an der Augsburger Straße wird genutzt, wenn es das Wetter zulässt.

Aufgeteilt wird die Betreuung in zwei separate Gruppen: Die „Sonnenkids“ und die „Mondkids“. „Die Namen haben sich die Kinder selbst ausgedacht“, erklärte Yvonne Röcker, die bei „A:KitZ!“ (Abkürzung für Aktion: Kinder tragen Zukunft) für die Projektplanung zuständig ist. Bei den „Sonnenkids“ werden die Kitakinder ganztägig von 8 bis 16 Uhr betreut. „Natürlich variiert das auch abhängig von den Bedürfnissen der Eltern“, sagte Röcker. Nicht jedes Kind müsse um Punkt acht Uhr abgegeben werden.

Die „Mondkids“ werden von acht bis zwölf Uhr betreut. Denn im Anschluss kommen dorthin die Hortkinder, die die erste oder zweite Klasse besuchen. Beide Gruppen müssen aber räumlich streng voneinander getrennt werden, erklärte „A:KitZ!“-Geschäftsführer Markus Angerer. „Das ist bei der Großtagespflege leider etwas kompliziert.“ Auch die Erzieher dürfen untereinander nicht in den Gruppen aushelfen.

Für das Mittagessen der Kinder sorgt ein Anbieter aus Starnberg. „Er beliefert alle unsere Kitas. Das Essen ist schockgefroren und Bio“, sagte Röcker. Bisher habe es allen Kindern geschmeckt. „Wir haben aber auch eine Küche, dort könnte auch selbst gekocht werden.“

Die ehemaligen Geschäftsräume der Techniker Krankenkasse im zweiten Obergeschoss haben auch einen Aufzug, mit dem Eltern mit Kinderwagen ganz bequem nach oben fahren können. Der kitagerechte Umbau der Räume habe viel Zeit in Anspruch genommen, erklärte Röcker. „Wir haben schon vieles an Einrichtung – wie Tische, Spielsachen und Schränke – besorgt, aber es ist halt noch nicht ganz fertig“, so Röcker. Nach und nach werde angeschafft, was noch gebraucht wird – immer in Absprache mit dem Erzieher-Team.

In den nächsten Tagen kommen dann die ersten Ein- bis Dreijährigen, aber vorerst nur zur Eingewöhnung. „Das dauert ja auch immer, bis der Kitabetrieb richtig anläuft“, so die Projektplanerin von „A:KitZ!“. Fünf Kitakinder in Vollzeit- und drei in Halbtagsbetreuung könnte das „A:KitZ!“ noch aufnehmen. Auch für Schulkinder sind noch Plätze frei. Die Kosten für die Ganztagsbetreuung liegen bei 376 Euro, für den halben Tag bei 188 Euro.

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