Münchner Lichtkünstler verstorben

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Kita-Gipfel

Kinder sind Weilheim lieb – und teuer

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Am 1. Februar war es mal wieder soweit: Im Weiheimer Rathaus fand der „Kita“-Gipfel statt. Die Vertreter aller 19 Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt kamen zusammen.

Weilheim – Ihr Thema des Tages lautete: die Gebührensituation. „Alle Träger waren sich einig, dass man bei ständig steigenden Kosten für den Betrieb der Einrichtungen die Gebühren nicht auf Dauer einfrieren kann“, heißt es in einer Zusammenfassung für die Stadträte. Die Runde einigte sich darauf, die Gebühren für die Kitas auch in diesem Jahr „moderat“ anzuheben. Und zwar nach dem seit fast 15 Jahren praktizierten Modell, wonach die Erhöhung im jährlichen Wechsel bei drei Euro (Kindergärten) und sechs Euro (Krippen) oder bei zwei Euro (Kindergärten) und vier Euro (Krippen) liegt. Heuer kam die Zwei-Euro-vier-Euro-Regelung zum Einsatz.

Doch die Gebühren, die die Eltern zahlen, sind nur ein Teil der Kosten, die für den Betrieb der Weilheimer Kitas anfallen. Eigentlich, so Bürgermeister Markus Loth in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, in der die Erhöhung durchgewunken wurde, sollten die Gebühren die Kosten decken. Doch das ist in Weilheim bei weitem nicht der Fall. Die Stadt wird 2018 laut Haushaltsplan heuer 8,45 Millionen Euro für den Kita-Betrieb ausgeben, 4,7 Millionen verbucht sie als Einnahmen, vor allem von staatlicher Seite und den Gebühren ihrer vier städtischen Kitas. 3,6 Millionen Euro zahlt sie somit aus eigener Kasse. Aus Sicht der Stadträte ist das auch gut so. So blieben die Gebühren für junge Familien erträglich, und für die Stadt wiederum sei dies ein wichtiger Standortfaktor.

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