Technische Störung am Isartor: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Vor der Musikschule  stellten sich unter anderem die Akkordeon-Orchester vor.  

Aktion der Musikschule

Konzerte an allen Ecken und Enden

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Selbst das Wetter spielte mit: Obwohl es Samstagfrüh regnete, wurde das Wetter besser und die Schüler der Musikschule und ihre Lehrkräfte konnten ausschwärmen, um Musik in die Innenstadt zu tragen – und die Weilheimer zu erfreuen.

Weilheim – Samstagmittag am Marienplatz, die Aktion „Musik in der Stadt“ war in vollem Gange, da drehte eine Frau in einem der Kaffeehäuser ihren Stuhl so, dass sie auch in die Schmiedstraße schauen konnte, und zu ihrer Tischnachbarin sagte sie, was für ein schöner Zufall es doch sei, dass sie gerade heute nach Weilheim gekommen sei. In der Schmiedstraße hatte da schon die Gruppe „Saxbräu“ gespielt, am Stadtbrunnen zeigten gerade Akkordeonkinder, was sie können, und was sich vor dem Stadtmuseum abspielte, das hatte sie auch im Blick.

Vor der Musikschule wies derweil deren Leiter Josef Dichtl den Mitgliedern von „Armonico“ die Plätze unter dem Dach eines grünen Pavillons zu. „Es ist optimal“, freute er sich über das Wetter, und ebenso über das bunt gemischte Publikum, für das die Plätze auf den Bierbänken nicht ausreichten. Wenig später begann das etwa 15-minütige Akkordeonkonzert mit Filmmelodien, unter anderem von Ennio Morricone. Das Publikum wippte im Takt mit – und jubelte.

Filmmelodien, Big-Band-Sound, klassische Musik, Volksmusik, Klaviermusik, Alphornbläser oder auch Chöre: Verschiedenste Ensembles gaben einen Querschnitt durch den Lehrplan der Musikschule, wobei sie als „Madl-Quartett“, „Tutzinger Cellowilde & Streichorchester“, „Rohrdommeln“, „Balgsturm“ oder auch „D’Fronfestler“ auftraten. Etwa eine Viertelstunde dauerten die Vorstellungen jeweils, dann wurden die Bühnen gewechselt. Mit einem Klemmbrett und einem Stift war Christoph Wandinger von einer zur anderen unterwegs, um nach dem Rechten zu sehen: von der Musikschule in die Schmiedstraße, vom Stadtbrunnen zum Stadtmuseum und zum Kirchplatz.

Straßenmusik zu machen, das sei für die Schüler eine ganz andere Erfahrung als in einem Konzert zu spielen, sagte er. Allein schon das Publikum sei ein ganz anderes. Das fanden auch die vier jungen Flötistinnen, die als „Querflöten-Ensemble“ am Stadtbrunnen zu hören waren. Leonie, Hannah, Rebecca und Verena, zwischen 15 und 17 Jahre alt, gefiel es, „dass man die Leute sehen kann“, bei Konzerten blendeten meist Scheinwerfer, wie eine von ihnen sagte.

Drei Stunden dauerte Musikschul-Aktion „Musik in der Stadt“, doch manche der Melodien begleiteten die Besucher noch durch den ganzen Tag.

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