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Neuralgischer Punkt: die Ecke Geistbühelstraße/Pollinger Straße am Staatlichen Bauamt. 

Kreuzung Geistbühelstraße/Pollinger Straße

Ampel ist - derzeit -  kein Thema

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An der Ecke Kreuzung Geistbühelstraße/Pollinger Straße  könnte eine Ampel aufgestellt werden. Der Verkehrsausschuss will aber  erst abwarten, wie sich die neue Bebauung am „Dietmayr“-Anger auswirkt.

Weilheim – Von der Geistbühelstraße in die Pollinger Straße einbiegen, das ist im Berufsverkehr, und vor allem, wenn Schüler unterwegs sind, ein Geduldsspiel. Und es wird, wenn ab dem kommenden Jahr die großen Wohnblocks und das Hotel im „Dietmayr“-Anger bezogen werden, nach Ansicht von Grünen-Stadtrat Dr. Eckart Stüber, noch mehr Geduld erfordern, zumal die Bebauung im „Dietmayr“-Anger nach Stand der Dinge nicht das Ende der Fahnenstange in diesem Quartier sei. Dabei sei die Geistbühelstraße jetzt schon überlastet, wie die langen Schlangen zeigten. Ganz zu schweigen von den Problemen, die sich für die Schüler daraus ergeben, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Stüber beantragte, dass das Staatliche Bauamt prüft, ob eine Ampel an der Kreuzung von Pollinger Straße/ Geistbühelstraße und Jahnstraße nicht ab 2018 oder 2019 Abhilfe schaffen könnte.

Dieser Vorstoß war unter den Mitgliedern des Verkehrsausschusses umstritten. Gegen die Stimme von Stüber wurde er schließlich abgelehnt. Und zwar mit dem Hinweis darauf, dass ein Verkehrsgutachten abgewartet werden sollte, das im Zug der Planungen für eine Bebauung an der Schwaigerstraße erarbeitet wird.

Aktuell gebe es durch den Einsatz von Schülerlotsen „eine sehr gute Lösung“ für die Kreuzung von Pollinger Straße/Geistbühelstraße und Jahnstraße, sagte Andreas Wunder, Chef des städtischen Ordnungsamtes. Ehe eine Ampel installiert werde, sollte die weitere Verkehrsentwicklung nach Fertigstellung der Häuser im „Dietmayr“-Anger abgewartet werden.

„Jetzt ist es für eine Ampel zu früh“, stellte BfW-Stadtrat und Verkehrsreferent Dr. Claus Reindl fest. Im Übrigen müsse die Situation der ganzen Pollinger Straße im Auge behalten werden. Die Bebauung unterhalb des „Dietmayr“-Angers bis zur Bahnlinie komme frühestens in fünf Jahren, zudem werde dazu ein Verkehrsgutachten erstellt.

„Eine Ampel entlastet keine Straße“, sagte Saika Merx (FDP), „die Fahrzeuge sind das Problem“. „Wir kommen um eine Ampel nicht herum“, hielt Uta Orawetz (CSU) dagegen, „wir sollten uns Gedanken machen und das Thema nicht auf die lange Bank schieben“. Laut Orawetz nehmen die Autofahrer, die die Geistbühelstraße meiden wollen, inzwischen den Weg durch die Blütenstraße oder die Schwaigerstraße, und somit durch Wohngebiete.

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