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Drei 1,90 Meter große Ratschweiber am Kirchplatz sind eine von vielen Ideen für das neue Kunstprojekt.  

Auf Plätzen und Wegen

Kunst auf Zeit, mitten in Weilheim

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Die Stadt Weilheim, die Kulturstadt im Pfaffenwinkel, wie sie sich gern nennt, will mehr Kunst zeigen. Und zwar in der Innenstadt, mitten auf der (Schmied-)Straße oder auf einem der Plätze.

Weilheim –  Für ein Pilotprojekt von „Kunst auf Zeit“ gab der Hauptausschuss des Stadtrates in seiner Januarsitzung grünes Licht. Freilich müssen auf Wunsch der Stadträte noch viele Details geklärt werden, unter anderem mit den Geschäftsleuten, damit sich deren Aktionen und die Kunstaktion nicht in die Quere kommen.

Die Idee wurde, so Jutta Liebmann, Leiterin des Amtes für Standortförderung, Kultur & Tourismus im Rathaus, im vergangenen Sommer auf der „Kunstmesse“ geboren und von Grünen-Stadtrat Karl-Heinz Grehl in einen offiziellen Antrag an die Stadt umgewandelt. Das Projekt soll demnach „die kreative Leistung der Region“ zeigen und zusätzlich Besucher in die Innenstadt lenken. Lokalen und regionalen Künstlern werde mit „Kunst auf Zeit“ zudem eine Plattform gegeben, sich zu präsentieren. In einem Flyer des „Kunstforums“ heißt es dazu: „Die Wirkung temporärer Kunst im öffentlichen Raum ist nicht nur im Moment der Ausstellung spürbar, sondern auch in der Erinnerung an sie. Es sind diese persönlichen Gedanken und Emotionen, die sich dauerhaft im Gedächtnis verankern und eine Verbundenheit mit dem Ort schaffen“.

Geplant ist, an drei öffentlich zugänglichen Orten in Weilheims Innenstadt Skulpturen aufzustellen. Die Ausstellung soll etwa acht Wochen dauern. Wie das aussehen könnte, zeigte Liebmann den Stadträtinnen und Stadträten anhand einer Fotomontage. Diese zeigte das Werk „Ratschweiber“ der Bildhauerin Michaela Johanne Gräper auf dem Kirchplatz.

Gemanagt wird die Ausstellung „Kunst auf Zeit“ vom „Kunstforum“, beim Marketing wird es von der Stadtverwaltung unterstützt. Die Gesamtkosten für das Pilotprojekt liegen laut Liebmann „großzügig kalkuliert“ bei rund 6000 Euro. 2000 Euro wird die „Petel-Stiftung“ übernehmen.

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