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Weilheim-Schongau: Mülltonnen brauchen neue Kontrollmarken

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Von: Magnus Reitinger

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So sehen die neuen Kontrollmarken aus, die das Landratsamt diese Woche zuschicken will.
So sehen die neuen Kontrollmarken aus, die das Landratsamt diese Woche zuschicken will. © Landratsamt

Für Rest- und Biomülltonnen sind im Landkreis Weilheim-Schongau neue Kontrollmarken nötig. Gebührenzahler bekommen die Aufkleber automatisch zugeschickt. Die jetzigen Marken gelten nur noch bis Ende Juli.

Landkreis – Alle Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Weilheim-Schongau sollen diese Woche mit neuen Kontrollmarken versehen werden. Für alle beim Landratsamt registrierten Müllgefäße erhalten die Gebührenpflichtigen – das sind insbesondere die Grundstückseigentümer und Wohnungseigentumsverwaltungen – diese Marken zugesandt. Darauf ist sowohl die Größe als auch die Art der Tonne vermerkt. Als Grund für die Aktion nennt die Kreisbehörde, dass sich die jetzigen Kontrollmarken auf den Müllgefäßen im Laufe der Zeit aufgrund von Witterungseinflüssen und normaler Abnutzung „verstärkt ablösen“ und daher ersetzt werden müssen. Um Missbräuchen vorzubeugen, sind sie mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die ein unbeschädigtes Ablösen unmöglich machen sollen.

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Die neuen Marken unterscheiden sich von den bisher gültigen sowohl farblich als auch in der Form. Die Kontrollmarken für die schwarzen Restmülltonnen sind künftig blau-weiß gestreift, für die braunen Biomülltonnen rötlich-weiß gestreift. Auf den Kontrollmarken ist die Art des Gefäßes, das Volumen sowie das Logo des Landkreises Weilheim-Schongau in schwarz aufgedruckt. Zudem haben sie einen umlaufenden weißen Rand und sind nicht mehr wie bisher rund, sondern viereckig. Für die 1,1-Kubikmeter-Restmüllcontainer gibt es grundsätzlich keine Kontrollmarken. Dies gilt auch für die 240-Liter-Papiertonnen und 1,1-Kubikmeter-Papiercontainer in Weilheim und Schongau.

Im Wiederholungsfall bleibt die Tonne ungeleert

Die neuen Kontrollmarken sind gut sichtbar außen auf den Deckel des jeweiligen Gefäßes zu kleben – wobei Art und aufgedrucktes Volumen stimmen müssen, wie das Landratsamt betont. Durch die zum Gefäß passende Marke werde dem Müllwerker signalisiert, dass für diese Tonne Gebühren bezahlt werden und er sie deshalb auch entleeren darf. Fehlt die Marke oder stimmen die Angaben nicht, wird vom Entsorger ein Beanstandungszettel an der Tonne angebracht. Im Wiederholungsfall bleibt die Tonne ungeleert stehen. Wer solch einen Zettel vorfindet, sollte sich beim Landratsamt unter der Telefonnummer 0881/681-1388 oder 681-1122 oder 681-1380 melden.

Die Behörde schätzt, dass bis Ende Juli der Marken-Wechsel abgeschlossen sein wird. Gebührenzahlern, die bis dahin noch keine neuen Kontrollmarken erhalten haben, wird empfohlen, sich mit dem Landratsamt in Verbindung zu setzen. Im Übergangszeitraum bis Ende Juli gelten auch noch die bisherigen, runden Marken.  

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