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Bei einer Pressekonferenz machten Benedikt Wiedemann (r.) und Landratsamt-Pressesprecher Hans Rehbehn Reklame fürs „Stadtradeln 2020“. Der Landkreis soll in der Wertung weiter nach vorn kommen. 

Der Ehrgeiz ist geweckt

Landkreis Weilheim-Schongau will besser abschneiden: Schon jetzt das „Stadtradeln 2020“ im Blick

Kaum ist das „Stadtradeln“ beendet, richtet das Landratsamt den Blick schon auf die nächste Aktion im kommenden Jahr. Es möchte, dass der Landkreis Weilheim-Schongau künftig in der Wertung besser abschneidet.

Weilheim – „Das Ziel ist, alle Teilnehmer des ,Stadtradelns’ unter dem Dach des Landkreises anzumelden“, so Benedikt Wiedemann, der heuer für das Landratsamt das „Stadtradeln“ koordiniert hat. Es geht darum, dem Landkreis – heuer auf Rang 119 – in der Wertung einen besseren Platz zu sichern.

Heuer hatten sich von den 34 Kommunen im Landkreis Weilheim-Schongau nur drei – Peiting, Penzberg und Raisting – für die Aktion unter dem Dach des Landkreises entschieden. Vier weitere Kommunen – Bernried, Sees-haupt, Weilheim und Wielenbach – hatten sich selbst angemeldet.

Selbst die Stadt Weilheim erradelte mehr Kilometer als das Landkreis-Team

Dabei brachte es Weilheim mit knapp 173 000 Kilometern sogar auf eine größere Fahrtstrecke als die Teilnehmer, die unter dem Dach des Landkreises Weilheim-Schongau teilgenommen hatten und insgesamt gut 159 000 Kilometer zurücklegten.

Lesen Sie auchStadtradeln in Weilheim: Mehr Radler, weniger Kilometer

Spitzenreiter beim Radeln sind die Seeshaupter. In der Gemeinde mit 3300 Einwohnern wurden gut 52 000 Kilometer gefahren, also rund 16 Kilometer pro Einwohner. Zum Vergleich: In Weilheim waren es nur 7,5 Kilometer pro Einwohner, in Penzberg vier Kilometer, geringfügig mehr als in Peiting.

Auch die Schulen machten kräftig mit

In der Summe brachten es die in 125 Teams teilnehmenden 2285 Radler auf 414 000 Kilometer. Gegenüber der Benutzung eines Autos, das im Durchschnitt 142 Gramm Kohlendioxid produziert, reduzierten sie damit die Kohlendioxid-Produktion um fast 59 Tonnen.

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Zum „Stadtradeln“ können sich beliebige Teams anmelden, die dann innerhalb von drei Wochen die Fahrtstrecke, die sie mit dem Rad zurücklegen, melden. Der Zeitraum wird vorher festgelegt und gilt für alle Teilnehmer. Gefahren werden darf nicht nur mit Muskelkraft, auch Elektrofahrräder, die nicht schneller als 25 Stundenkilometer fahren, sind zugelassen. Schüler, die am „Stadtradeln“ teilnehmen, werden gleichzeitig bei „Schulradl-Wettbewerb“ gewertet. Unter den Teams, die beim Landratsamt gemeldet waren, führten die Realschule und das Gymnasium Penzberg sowie die Mittelschule Peiting mit je weit über 100 Teilnehmern die Statistik an.

Info:

Gemeinden, die 2020 an der gemeinsamen Anmeldung unter dem Dach des Landratsamts teilnehmen wollen, können sich bis Ende Oktober beim Koordinator Benedikt Wiedemann, Telefon 0881/681-1618, Mail b.wiedemann@lra-wm.bayern.de, anmelden.

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