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Auf dem ehemaligen Verkehrsübungsplatz entstehen die neuen Stellflächen.

An der Lohgasse in Weilheim

Mehr Parkplätze für Pendler

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Weilheim – Aus dem Verkehrsübungsplatz der Ammerschule werden rund 50 Auto-Stellplätze. Die Parkplätze seien dringend nötig.

Wo Grundschüler bis vor einigen Jahren das Radfahren übten und im geschützten Rahmen lernten, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen, parken künftig Autos: Aus dem früheren Verkehrsübungsplatz auf dem Gelände der Ammerschule in Weilheim werden rund 50 öffentliche, kostenfreie Stellplätze. Denn seit der Landkreis 2009 die zentrale Jugendverkehrsschule in Peißenberg eröffnete, braucht die Ammerschule den eigenen Platz nicht mehr, wie es in der April-Sitzung des Weilheimer Bauausschusses hieß.

Die Stadt will den Übungsplatz jetzt schnellstmöglich dem Parkplatz an der Lohgasse zuschlagen, der vor allem von Beschäftigten in der Innenstadt genutzt werde. Der Bauausschuss stimmte einmütig zu; die Mitglieder werteten die zusätzlichen Stellplätze durchwegs als „großen Gewinn“ für die Stadt – denn Parkplätze seien „dringend nötig“, so Bürgermeister Markus Loth (BfW).

Bisher noch keine Kostenschätzung

Deshalb sollen auf der Fläche jetzt „so viele Stellplätze wie möglich“ geschaffen werden. Platz für 49 Autos errechnete das Tiefbauamt der Stadt in einer ersten Planung. Eine Kostenschätzung liegt dafür noch nicht vor. Mit einer besseren Aufteilung wären laut Verkehrsreferent Dr. Claus Reindl (BfW) sogar noch einige Stellplätze mehr möglich. Sie sollen so einfach wie möglich gestaltet und markiert werden.

Maximale Parkplatzzahl - keine Wohnwagen

Die Ammerschule brauche einige der Stellplätze für Lehrer, doch diese will die Stadt nicht eigens ausweisen. „Das sollte auch so funktionieren“, sagte Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus – zumal die Lehrer in der Regel recht früh kämen. Abstand nahm der Bauausschuss auch von der Überlegung, auf einem Teil des bisherigen Übungsplatzes sechs weitere Wohnmobilstellplätze zu schaffen – denn dann wäre nur noch für 29 Autostellplätze Raum. Das Gremium wollte aber die „einfachste Lösung mit maximaler Parkplatzzahl“.

Sollte die Ammerschule die Fläche künftig doch noch „ein- oder zweimal im Jahr“ für Radltrainings benötigen, so ist das laut Stadtverwaltung kein Problem. Das Ordnungsamt könne den neu gewonnenen Parkplatz dann auf Antrag für ein oder zwei Tage sperren.

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