Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Marketa und ihre Musiker überzeugten, hatten aber wenig Publikum. 

Marketa und Friends

Es mangelte nicht an Vielfalt und Qualität

Weilheim - Es lag nicht an der Qualität des Konzerts der Sängerin Marketa.  Wenn es danach geht, hätte sie die Stadthalle  gefüllt.

Es mangelte nicht an Vielfalt und Qualität

Weilheim – Eine hübsche, junge Frau mit Cowboyhut in zerfledderten Jeans war bisher wohl für viele alles, was sie über Marketa wussten. Davon, dass diese nicht nur auf Werbeplakaten gut rüberkommt, sondern auch musikalisch einiges drauf hat, konnten sich am Samstag in der Weilheimer Stadthalle rund 200 Besucher überzeugen.

Die in Tschechien geborene Singer-Songwriterin Marketa Bednarova bestritt hier mit ihrer Band sowie etlichen befreundeten Musikern einen Abend, dem es an musikalischer Vielfalt und Qualität nicht mangelte. Country, Pop, Rock und Blues kamen mal leise und eindringlich, mal stürmisch und rockig daher. Auch angesichts einer (zu) wenig gefüllten Stadthalle hätte man sich an diesem Abend die anderen Mitwirkenden – Solist Jeffrey Backus, das österreichische „XanX-format“ und Black Patti – eher in einer Club-Atmosphäre gewünscht. Zu viel leere Stühle und die zu helle Stadthalle störten die oft durchaus überzeugende musikalische Dichte. Marketa und ihre wirklich guten Musikern hingegen, die eine Stadthalle gut ausfüllen können mit ihrer klanglichen Präsenz, hätten an diesem langen, sich immer mehr steigernden Konzert-Abend schlicht mehr Publikum verdient. Das gilt nicht zuletzt auch für den virtuosen New Yorker Bluesrock-Gitarristen Todd Wolfe – den Star unter den „Friends“ in Marketas lohnendem Konzertabend. Emanuel Gronau

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