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Großes Willkommensfest für die Weilheimer: Das Team von „Mission Possible“ hatte einen Scheck über 2000 Euro dabei, damit für die Kinder Schulmaterial gekauft und ihnen eine Krankenversicherung ermöglicht werden kann. 

Weilheim

„Mission Possible“: Auftrag erfüllt

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Diese Reise werden zehn Weilheimer so schnell nicht vergessen: Sie waren nach Ghana in Westafrika gereist, um dort 2000 Euro an ein Schulprojekt in der Nähe der Stadt Ho zu überreichen. Das Geld war im Rahmen des Benefiz-Open-Airs Weilheimer Künstler und Musik „Mission Possible“ im Juli in Weilheim gesammelt worden (wir berichteten).

Weilheim - Die Brücke zwischen Weilheim und und einem kleinen Dorf in der für ihre schöne Landschaft bekannten Voltaregion im Osten Ghanas schlug der gebürtige Ghanae Michael Akpaglo, der seit acht Jahren in Weilheim lebt. Er hatte einige seiner Freunde eingeladen, mit ihm gemeinsam sein Heimatland zu besuchen, so Heidi Kluthe. Um jedoch nicht mit leeren Händen zu kommen, entstand in der Reisegruppe die Idee für das Benefizkonzert unter dem Titel „Mission Possible“. Die Gruppe nahm sich vor, die Einnahmen daraus persönlich an die lokale Hilfsorganisation „Adaklu Kpetsu School Project“ zu überreichen.

Als die Weilheimer in der Voltaregion ankamen, erlebten sie laut Heidi Kluthe Überwältigendes. Sie wurden von der kompletten Dorfbevölkerung in der zentralen Säulenhalle singend und tanzend empfangen, berichtet sie. „Man konnte das Trommeln und den Gesang hören, lange bevor wir die Halle sehen konnten. Das war ein eindrucksvoller Moment“, so Heidi Kluthe. Die Lehrer hatten mit den Kindern aller Altersstufen Tänze und Lieder einstudiert, die den Besuchern unter den strengen Augen des Ältestenrats vorgeführt wurden. Als Höhepunkt präsentierten die Schüler sogar die Bayernhymne in deutscher Sprache. Als dann die Summe der Spende verkündet und die Sachspenden verteilt wurden, habe es kein Halten für den ausbrechenden Jubel mehr gegeben. „Das sind Augenblicke, die gehen einem ganz schön nah. Sie bewegen einen, ob man will oder nicht“, so Heiner Welchert in der Mitteilung der Gruppe. 

Bei einem Rundgang durch das Dorf sahen die Weilheimer, dass in den letzten Jahren mit dem Geld der Organisation bereits viel realisiert werden konnte. Mehrere Gebäude sind mittlerweile für den täglichen Unterricht nutzbar und es wurden Inventar und Schuluniformen angeschafft. Derzeit geht es darum, dass die Schüler krankenversichert werden und jeder von ihnen Schulmaterial erhält. „Außerdem wird in dem Dorf nach Grundwasser gebohrt, um es längerfristig mit fließendem Wasser zu versorgen“, so Heidi Kluthe. 

Für die Weilheimer steht fest: Jetzt, da sie gesehen haben, wie sinnvoll das Geld verwendet wird, wollen sie weiter helfen. „Mission Possible “ erlebt im Sommer 2018 deswegen eine Neuauflage. Bei Musik und Show sollen wieder Werte wie Offenheit und Toleranz gelebt werden, so Heidi Kluthe.

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