Das Foto zeigt Angehörige, Freunde und Bekannte der Verunglückten mit Imam Muhsin Ovali (links) sowie neben ihm Mehmet Dogan. Ganz rechts im Bild ist Alfred Honisch.

Bewegende Zeremonie

Unfall auf B 2: So verabschiedet sich türkische Gemeinde von verunglückten Schwestern

Nach dem schrecklichen Unfalltod zweier Schwestern auf der B 2 bei Monatshausen nahm die türkische Gemeinde Weilheim nun Abschied von den jungen Frauen. Ihre Leichname wurden in die Türkei überführt.

Mit einer Trauerfeier in der Weilheimer Moschee am Meisteranger nahm die türkische Gemeinde Abschied von den beiden jungen Schwestern, die am Freitag vorvergangener Woche bei dem schweren Verkehrsunfall auf der B 2 am oberen Hirschberg auf Höhe Monatshausen ums Leben kamen. Als Zeichen der Verbundenheit Weilheims mit der türkischen Gemeinde nahm Alfred Honisch, Referent für Flüchtlinge, Asyl und Integration im Stadtrat, an der Zeremonie teil. 

Die Leichname der 16 und 20 Jahre alten Frauen wurden im Anschluss per Flugzeug in die Nähe von Istanbul in die Türkei überführt. Die Kosten dafür übernahm die türkische Gemeinde, somit wurde eine geplante Spendenaktion hinfällig. Das Foto zeigt Angehörige, Freunde und Bekannte der Verunglückten mit Imam Muhsin Ovali (links) sowie neben ihm Mehmet Dogan, den Vertreter von DITIB, dem bundesweiten Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der türkisch-islamischen Moscheegemeinden in Deutschland, an den die Moschee in Weilheim angeschlossen ist.

Nach dem Unfall hatten sich Zeugen gemeldet, die den winterlichen Zustand der Straße kritisierten. Die Zuständige Behörde nahm kurz danach Stellung zu den Vorwürfen.

gre

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