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Um die Standfestigkeit der Stege am Dietlhofer See zu gewährleisten, muss die Stadt tief in die Tasche greifen. 

Neue Stege für den Dietlhofer See

Wieder über Wasser laufen 

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Nichts hält ewig: Die Stege am Dietlhofer See müssen demnächst saniert werden. Nur eine Firma hat ein entsprechendes Angebot vorgelegt - nötig ist sogar ein Schwimmbagger.

Weilheim– Alle fünf Stege am öffentlichen Badegelände des Dietlhofer Sees müssen demnächst saniert oder auch ersetzt werden. Das hat im Sommer eine Überprüfung auf deren Standfestigkeit und Verkehrssicherheit ergeben, wie es jetzt im Bauausschuss des Weilheimer Stadtrates hieß. Vor allem die Stützen im Wasser, so erklärte Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus, seien „zum Teil so marode, dass man keine Schrauben mehr reinbringt“.

Die drei nördlich gelegenen Stege müssten kommendes Jahr in Angriff genommen werden, so Stork, während die Sanierung der beiden Stege im südlichen Bereich noch ein Jahr geschoben werden könnte. Doch im Bauausschuss wurde angeregt, alle fünf Stege auf einmal anzugehen. Das wäre von der Baustelleneinrichtung her günstiger und womöglich könne man dafür auch einen Nachlass der Fachfirma bekommen, so die Hoffnung.

Zwar seien mehrere Firmen gefragt worden, doch habe nur ein Stegbauer ein Angebot vorgelegt. Demnach belaufen sich die Kosten für alle fünf Stege auf insgesamt rund 160 000 Euro. Der relativ hohe Preis sei auch der Tatsache geschuldet, dass für die Arbeiten ein Schwimmbagger benötigt werde, wie das Stadtbauamt erklärte. Immerhin müsse – unter der Voraussetzung, dass die Größen der Stege gleich bleiben – für die Sanierung oder den Neubau keine wasserrechtliche Erlaubnis eingeholt werden.

Der Bauausschuss hat die nötigen Maßnahmen einstimmig beschlossen, vorbehaltlich der bevorstehenden Haushaltsberatungen für 2020. Ob die Stege in zwei „Raten“ oder günstiger auf einmal saniert werden, soll bis dahin geklärt werden. 

Lesen Sie hier mehr über den Dietlhofer See.

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