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Auf der grünen Wiese soll die neue Berufsschule gebaut werden.

Weilheim

Neue Berufsschule: Zufahrt vom Narbonner Ring

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Weilheim - Das Bebauungsplan-Verfahren für das 50-Millionen-Euro-Projekt des Landkreises beginnt. Es sind dafür  200 oberirdische Stellplätze geplant.

 Nächster Schritt zum Neubau der Berufsschule am Narbonner Ring in Weilheim: Die nötige Flächennutzungsplan-Änderung für das 50-Millionen-Euro-Projekt des Landkreises ist abgeschlossen, jetzt beginnt das Bebauungsplan-Verfahren. Am 17. März soll der Stadtrat den Planentwurf „Berufsschulzentrum Weilheim“, der schon mit verschiedenen Fachbehörden besprochen wurde, absegnen – und das dürfte nur Formsache sein, wie am gestrigen Dienstag die Vorberatung im Bauausschuss zeigte: Da gab es keine einzige Wortmeldung, das Gremium stimmte einhellig zu.

Wichtigste Neuigkeit für Weilheim ist die Erschließung des Parkplatzes, der östlich des Schulgebäudes geplant ist und etwa 200 Autos Platz bieten wird: Die Zufahrt soll jetzt direkt vom Narbonner Ring erfolgen und nicht, wie zunächst gedacht, über den Dietlhofer Seeweg in Verlängerung der Römerstraße. Das erklärte im Bauausschuss der Penzberger Architekt Wolfgang Zach, der im Auftrag der Stadt das Bebauungsplanverfahren begleitet. Die Parkplatz-Zufahrt könnte etwa auf Höhe des Willi-Mauthe-Wegs liegen. Schall-Berechnungen hätten ergeben, dass der Parkverkehr „kein Problem für die Anwohner“ bedeute.

Eine Tiefgarage ist aktuell nicht geplant, laut Zach wäre eine solche aber ohne Bebauungsplan-Änderung möglich. Diesbezüglich müsse man „zweigleisig fahren“, betonte Bürgermeister Markus Loth (BfW) – also sowohl den oberirdischen Parkplatz als auch eine eventuelle Tiefgarage im Blick haben: Für die Stadt sei wichtig, dass es ausreichend Stellplätze gibt, „um nicht die angrenzenden Wohngebiete zu belasten“. Die geplanten 200 Stellplätze (davon 150 für Schüler und 50 für Lehrer gedacht) würden aber genügen. „Nachrangig“ sind für Zach Überlegungen, eine Bushaltestelle vor der Schule zu schaffen. Denn der Fußweg vom Bahnhof betrage „nur ca. 13 Minuten“ – ähnlich jenem vom Bahnhof zum Gymnasium.

Auch zum Schulbau selbst gab es Zahlen: Im zentralen Teil wird der Neubau 15 Meter hoch sein, in den Flügeln bis zu 11,50 Meter. „Nach heutigem Stand“, so Zach, wird das Gebäude zweigeschossig. In Teilbereichen könnte es auf drei Geschosse erweitert werden, darüber hinaus sind keine Erweiterungsmöglichkeiten vorgesehen. Entlang der B 2 und am Parkplatz soll das Areal mit Bäumen eingegrünt werden.

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