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Stefan Helm (2.v.l.) mit (v.l.) Brigitta Bogner (Landeskirchenamt), Pfarrer Florian Gruber (1. Vorsitzender der „Diakonie Oberland“) und Diakon Maik Richter („Rummelsberger Br üderschaft“).

Wechsel an der Spitze

Neuer Diakoniechef in Weilheim: Die Menschen im Mittelpunkt

Die „Diakonie Oberland“ hat einen neuen Geschäftsführer: Stefan Helm übernahm jetzt die Aufgabe. Er ist zudem Leiter der Geschäftsstelle Weilheim am Öferl, die auch sein Dienstsitz ist. Zur Amtseinführung stellte er sich in der evangelischen Apostelkirche vor.

Weilheim – Helm gehört der „Rummelsberger Bruderschaft“ an, die sich der Ausbildung junger Menschen widmet. Er begann seine Laufbahn als Diakon 1994 in der Kreuzkirche in München, ab 2011 war er Geschäftsführer des Bereichs „Kirche und Handwerk“. In diesem Bereich sammelte er Erfahrung mit der Verwaltungsarbeit. Zu seinen Aufgaben in der gemeindenahen diakonischen Arbeit zählt Helm unter anderen die Erziehungsberatung und die Migrationsberatung sowie die Vernetzung aller diakonischen Aufgaben.

Sein Tätigkeitsbereich umfasst die Dekanatsbezirke Weilheim und Bad Tölz. Diese erstrecken sich in etwa über die Landkreise Landsberg am Lech, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach.

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Als Thema für seine Einführung hatte Helm „Suchet der Stadt Bestes“ gewählt. Der biblische Ratschlag, der an Verschleppte gerichtet war, die sich in Babylon neu einrichten mussten, fordert dazu auf, nicht der Vergangenheit nachzutrauern, sondern sich in der aktuellen Situation einzurichten, einen Garten anzulegen und dessen Früchte zu essen. Der Blick sei immer nach vorn gerichtet. Jeder solle den sozialen Frieden suchen, Gerechtigkeit sei dabei wichtig. „Geht es der Stadt wohl, geht es auch euch wohl“, so die Botschaft.

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In diesem Sinn ist es Helm wichtig, die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen und ihre Nöte und Sorgen zu verstehen. Dabei will er mit anderen Einrichtungen wie der „Caritas“ in einem ökumenischen Miteinander zusammenarbeiten. Die rituellen Fragen, ob er das neue Amt annehmen und die einzelne Aufgaben erfüllt werde, beantwortete Helm mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“. VON ALFRED SCHUBERT

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