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Die Bundestagswahl stand im Fokus beim Neujahresempfang der Kreis-FDP in Weilheim. Am Mikrofon Stadträtin Saika Merx, rechts daneben (v.l.) Thomas Sattelberger, Martin Schröter, Kandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis, und ehemaliger Staatsminister Martin Zeil.

Neujahrsempfang der FDP

„Wir treten für eine Unterfahrung ein“

Kämpferisch gaben sich die FDP-Mitglieder beim Neujahrsempfang des Kreis- und des Ortsverbandes im „Oberbräu“. Gut 50 Parteimitglieder und Interessierte – darunter zwei Asylsuchende – waren gekommen. 

Weilheim – Sie wolltenMartin Schröter, den Kandidaten der FDP für die nächste Bundestagswahl im Wahlkreis, kennenlernen und sich über Themen auszutauschen, die der Partei wichtig sind. „Im kommenden Bundestag sind wir als FDP wieder vertreten. Es braucht eine liberale Partei wie uns“, sagte  Schröter, der als stellvertretender Botschafter in Luxemburg tätig war und nach eigenen Angaben fünf Sprachen spricht. Seine Partei wolle sich für Bürokratieabbau und Steuersenkungen einsetzen und für mehr Gerechtigkeit im Land sorgen. Seitenhiebe gab es in Richtung SPD: Der Bundeskanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, sei unglaubwürdig. „Er sagt, er trete für mehr Gerechtigkeit in unserem Land an. Da frage ich mich: Die SPD ist mit vier Jahren Unterbrechung in Deutschland seit 19 Jahren in der Regierung. Warum ist denn bis jetzt noch nichts passiert?“, so Schröter.

Herausforderer von Martin Schröter ist im Wahlkreis unter anderem Alexander Dobrindt von der CSU. Nach Meinung der FDP-Mitglieder hat der Verkehrsminister mit der Pkw-Maut und seiner Reaktion auf den Abgasskandal von „Volkswagen“ vollkommen versagt. Das sei nun die Chance für den FDP-Kandidaten Martin Schröter.

Neben der Bundestagswahl wurde auch über aktuelle Themen im Landkreis und in der Stadt Weilheim gesprochen. FDP-Kreisrat Klaus Breil lobte Landrätin Andrea Jochner-Weiß (CSU), die auch zum Neujahrsempfang erschienen war: „Seit sie im Amt ist, hat sich unglaublich viel verändert. Zu nennen wäre da die Sparkassenfusion, die Krankenhäuser, die Sanierung der Schulen und der Neubau der Kreisberufsschule“, so Breil.

Aus der Stadtpolitik in Weilheim berichtete Saika Merx, die Vorsitzende des Ortsverbandes: „Wir setzen uns weiter für eine Verkehrsentlastung von Weilheim ein und treten für eine Unterfahrung ein.“ Zudem wolle sie weiter vorantreiben, dass Weilheim ein Hochschulstandort werde und dass die geplante Dreifachturnhalle für die Sportvereine doch gebaut werden könne – sofern es die finanziellen Mittel der Stadt Weilheim zuließen. „Der Bau von Sportstätten in Absprache mit den örtlichen Vereinen ist für mich auch eine Pflichtaufgabe der Stadt“, so Merx.

Jonas Regauer

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