+
Beim Open Air mit dabei sind auch Tänzerinnen der „Klangfabrik“.

Open Air „Mission Possible“

„Das hat es so noch nie gegeben“

  • Stephanie Uehlein
    VonStephanie Uehlein
    schließen

„Mission Possible“ heißt die Benefizveranstaltung für ghanaische Kinder, die am 1. Juli stattfindet. Mitorganisatorin Sylvia Kluthe erklärt, um was es beim dem Open Air geht.

Sylvia Kluthe ist Mitorganisatorin.Weilheim – Die Artistikgruppe „Vaganti“ ist genauso dabei wie die Gospelgruppe „Happy Voices“ und die Band „Rough Riders“: beim Open Air am Samstag, 1. Juli, auf dem Sportplatz am Zotzenmühlweg in Weilheim. Die Benefizveranstaltung, bei der Geld für eine Schule und einen Kindergarten in Ghana gesammelt wird, steht unter dem Motto „Mission Possible“ (auf Deutsch „Auftragserfüllung möglich“) – in Anlehnung an die Filme aus der Reihe „Mission Impossible“. Im Gespräch  erklärt Sylvia Kluthe vom sechsköpfigen Organisationsteam, was es mit dem Open Air auf sich hat.

Sylvia Kluthe ist Mitorganisatorin.

Frau Kluthe, wie kam es denn zu dem Projekt?

Michael Akpaglo aus Ghana, der in Weilheim lebt, arbeitet und vernetzt ist, hat eine Gruppe von zehn Leuten in sein Heimatdorf eingeladen. Am 13. August fliegen wir für drei Wochen dorthin. Wir haben uns überlegt, wie wir auch als Dankeschön für diese Einladung Geld für Ghana sammeln könnten. So entstand die Idee zum Open Air. Die Schule und der Kindergarten in Ghana werden schon länger von Weilheim aus finanziell unterstützt. Bei der Benefizveranstaltung in unruhigen Zeiten ist ein „starkes Wir“ wichtig, Künstler aus verschiedenen Kulturen stehen auf der Bühne.

Kommen die Mitwirkenden alle aus Weilheim?

Es sind größtenteils örtliche Mitwirkende, und es war uns auch wichtig, Weilheimer Künstler zusammenzubringen. Das hat es so noch nie gegeben. Es sind aber auch Künstler aus dem Umkreis dabei und die ghanaische Kulturgruppe „EWE-Group“ aus München, die von Michael Akpaglo eingeladen wurde.

Was ist sonst noch wichtig in Bezug auf das Programm?

Es ist wichtig, dass es vielfältig ist, es reicht vom Songwriter über Poetry Slam bis zur Akrobatik. Das Programm besteht aus zwei Teilen: aus einer Art Festival am Nachmittag und aus einer Bühnenshow mit Tanz, Gesang und Feuershow am Abend.

Das ist geboten:

O Eine „Flut aus Musik, Tanz und Akrobatik“ soll das Open Air bieten, das mit ganzem Titel „Mission Possible“ – Unsere ART zu denken“ heißt. Das Programm umfasst über zwei Dutzend Solisten und Gruppen. Auch wenn oder gerade weil im aktuellen Weltgeschehen „ein Sturm heraufzuziehen droht“ und „manch einen verunsichern oder ängstigen mag“ verwirklichen die Mitwirkenden das Projekt, wie es im Flyer zur Veranstaltung heißt.

O Diese beginnt um 17.30 Uhr mit dem ersten Teil, der Tanz und Percussion aus Afrika bietet, aber auch „verschiedene musikalische Weilheimer Acts“. Es treten unter anderem auf: die Band „Rough Riders“, „Songsmith Christoph Ulrich“, der Chor „Happy Voices“ und die ghanaische Gruppe „EWE-Group“. Zudem gibt es einen Biergarten, in dem den Besuchern „deutsche und afrikanische Leckereien“ angeboten werden, und Unterhaltung für Kinder (Spiele und kleine Zirkus-Workshops).

O Eine Bühnenshow, die die Geschichte einer großen Mission erzählt, gibt es ab 20.30 Uhr. Mit von der Partie sind etwa: die Akrobatikgruppe „Vaganti“, die „Klangfabrik“, die Parcoursgruppe „Freak Run“ der TSV-Turner und die orientalische Tanzformation „Benet al Almar“. Versprochen wird „eine erfrischende, vielseitige Show, die durch beeindruckende Acts begeistert, durch Musik berührt, aber auch an vielen Stellen zum Nachdenken anregt“. Den Abschluss bildet eine Feuershow.

O Der Eintritt zum Open Air kostet 12 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder bis 16 Jahre. Eine Familienkarte gibt es für 35 Euro. Alle Einnahmen aus Veranstaltung fließen an das Sozialprojekt in Ghana.

Infos zum Open Air: bei Sylvia Kluthes „Ideeatelier“, Telefon 0179/6843345

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare