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Jobsuche leicht gemacht: Regionalmanagerin Judith Dangel (l.) und Monika Uhl (Agentur „Marketing und Markenentwicklung“, 5.v.l.) präsenti eren den digitalen Ausbildungskompass (ab 2.v.l.) Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Robert Ernst (Agentur für Arbeit), Gerhard Eder (IHK-Bildungsberater) und Roland Streim (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Oberland). 

Orientierung für Jugendliche und ihre Eltern

„Ausbildungskompass“ gibt‘s nun auch online

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Die gedruckte Version des „Ausbildungskompass“  schlug laut Regionalmanagerin  Judith Dangel ein „wie eine Bombe“. Jetzt gibt es ihn auch online.

Landkreis – Online nach Ausbildungsplätzen, dualen Studiengängen oder Praktika in der Region suchen – das können Schüler, Eltern und Lehrer ab sofort mit der digitalen Ausgabe des „Ausbildungskompasses“. In gedruckter Form ist die Auflistung der Ausbildungs- und Studienplätze im Landkreis für 2018/2019 bereits im Sommer erschienen.

Der Kompass ist ein Gemeinschaftswerk der Landkreise Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach. Während in der Print-Version jeder Landkreis eine eigene Broschüre veröffentlicht, kann in der Online-Variante nun mit ein paar Klicks nach dem gesamten Angebot im Oberland gesucht werden. Auch Arbeitgeber, die das „Studium mit vertiefter Praxis“ oder Ferienjobs anbieten, erscheinen in der Suche.

Wie Judith Dangel, Regionalmanagerin am Landratsamt, bei einem Pressegespräch erklärte, haben die gedruckten Broschüren „eingeschlagen wie eine Bombe“. Mit der Erweiterung durch das digitale Angebot sei der Wert für Interessenten nun noch gestiegen. „Mit der Suchfunktion kann gezielt landkreisübergreifend gesucht werden. Auch die Entfernung zum potenziellen Arbeitsplatz wird durch die Einbindung von Online-Karten angezeigt. So ist sofort ersichtlich, ob man zum Beispiel ein Auto benötigen würde, um zum Ausbildungsplatz zu kommen“, so Dangel.

Für Arbeitgeber habe das digitale Angebot den Vorteil, sich jederzeit registrieren lassen zu können. „Momentan ist das Online-Angebot noch nicht vollständig. Die Berufe werden nach und nach befüllt“, erklärt die Regionalmanagerin.

Dangel verweist darauf, dass Daten von Betrieben, die sich registrieren, ein Jahr lang im System gespeichert würden. Unternehmen, die in die gedruckte Broschüre für das Ausbildungsjahr 2019/2020 aufgenommen werden möchten, könnten sich noch bis Freitag, 23. Februar, anmelden.

Im Internet

zu finden ist der digitale Ausbildungskompass unter www.mein-ausbildungskompass.de. Die gedruckte Broschüre für 2018/2019 ist weiterhin kostenlos bei allen Gemeinden im Landkreis, in den Dienststellen des Landratsamtes, bei der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Kreishandwerkerschaft erhältlich.

Marion Neumann

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